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Schwarzarbeit

“Noch ist nichts beschlossen, aber wenn die Pläne der EU-Kommission zur Reform der Entsenderichtlinie Wirklichkeit werden, könnte die Bekämpfung der illegalen Beschäftigung in Deutschland erschwert werden. Dabei hatte die EU-Kommission sich doch vor fünf Jahren in einer Mitteilung – gerade mit Blick auf die ausufernde Schattenwirtschaft in Südeuropa – die Bekämpfung der Schwarzarbeit auf die Fahnen geschrieben.” (Dominik H. Enste, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Wirtschaftsdienst 4/2012)

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Wohnimmobilienpreise

“Die Preistendenzen für Wohnimmobilien in Deutschland sind in letzter Zeit verstärkt in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Immobilienpreise, die hierzulande über viele Jahre hinweg weitgehend stabil geblieben waren, im Jahr 2010 merklich anzogen und der Preisanstieg sich 2011 verstärkt fortsetzte.” (Dr. Hermann-Josef Hansen und Dr. Nicolas Pinkwart, Deutsche Bundesbank. Wirtschaftsdienst 4/2012)

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Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft

Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft sind in Europa nicht erst durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ein relevantes wirtschaftliches Phänomen geworden. Das Nord- Süd-Gefälle bei der Verbreitung dieses devianten Verhaltens hat schon bei Einführung der gemeinsamen Währung für Unruhe gesorgt.

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Liberalisierung des deutschen Postmarktes

Nach einem fast 20-jährigen Öffnungsprozess wurde der deutsche Postmarkt 2008 vollständig liberalisiert. Zuvor hatte das Postmonopol in Deutschland mehr als vier Jahrhunderte überdauert. Nach Schätzungen der Bundesnetzagentur sind mittlerweile über 600 Lizenznehmer im Briefmarkt aktiv. Drei Viertel davon sind mehrheitlich lokal ausgerichtet und erzielen weniger als 500.000 Euro Umsatz. Der Marktanteil der Deutschen Post AG reduzierte sich von 2008 bis 2010 um drei Prozentpunkte auf 89%.

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Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)

Die Bundesregierung plant, das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu novellieren. Im November hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Referentenentwurf für die 8. GWB-Novelle veröffentlicht. Gegenüber dem Entwurf aus dem letzten Jahr 2010 fehlt vor allem die prinzipielle Möglichkeit einer missbrauchsunabhängigen Entflechtung marktbeherrschender Unternehmen.

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Kreislaufwirtschaftsgesetz

Am 28. Oktober hat der Bundestag das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz verabschiedet. Am 25. November wurde es vom Bundesrat jedoch abgelehnt und an den Vermittlungsausschuss verwiesen, wo die Entscheidung auf das nächste Jahr vertagt wurde. Was steckt hinter diesen Entwicklungen?

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Brady Bonds

Der freiwillige Forderungsverzicht auf den sich private Gläubiger, insbesondere der Bankensektor, am 27.10.2011 mit der Politik geeinigt haben, erinnert an den Brady-Plan, der als Reaktion auf die Schuldenkrisen in Lateinamerika entworfen wurde und in mehreren Varianten Ende der 80er Jahre und im Verlauf der 90er Jahre für Länder Lateinamerikas, Afrikas und Osteuropas Anwendung fand.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2011

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Rettung aus dem Osten!? – Chinas Hilfsangebot in der EU-Schuldenkrise

Die europäische Schuldenkrise geht in immer neue Runden. Viele Staatshaushalte stehen tief in den roten Zahlen. Wer könnte nun aber der geduldige Investor für Europas Schuldenstaaten sein? Das Geld muss von außen kommen. In den Wachstums- und Rohstoffregionen der Erde haben sich gewaltige Vermögensmassen gebildet, die nach Anlage suchen. Einige dieser Länder, vorneweg die Chinesische Volksrepublik, haben auch schon die Bereitschaft erklärt, zu Hilfe zu kommen.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 10/2011

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Wettrennen um die weltweiten landwirtschaftlichen Anbauflächen (land grabs)

Selected for the Global Economic Symposium 2011

It is becoming increasingly difficult to satisfy the rising global demand for agricultural products in a sustainable manner. Climate change, a rising world population with changing diets, increasing urbanization and industrialization, and a rising production of non-food crops all raise the global demand for agricultural land. How can we bring population growth, food consumption patterns, climate patterns, and land use into a sustainable equilibrium? What international trade arrangements, environmental policies, nutritional trajectories and land use patterns are required for this purpose?

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Gestaltung einer globalen Rohstoffpolitik

Selected for the Global Economic Symposium 2011

With increasing societal awareness for climate and sustainability issues and prices for fossil energy sources rising, green technologies have emerged as a viable and promising field for business growth as well as for distinctive policy-making. Previously neglected by mainstream political agendas, governments and companies, nowadays widespread initiatives can be found – mostly in resource dependent countries or regions such as the EU, the US, China and Japan – to foster a Green New Deal. Green technologies heavily depend on numerous limited mineral resources, the supply of which mainly originates in developing or emerging countries. Access to these resources has thus gained strategic importance for technology businesses and their respective countries: The recent debate about China’s quasi-monopoly in the market for Rare Earths has triggered a reorientation towards resource policy, so far culminating in considerations about interlinking development aid with resource contracts. Without supranational coordination and a timely combination of policies on the one hand and a shift in focus of businesses to resource efficient and sustainable business practices on the other hand, a race for mineral resources will evolve not only between companies but between nations as well.

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