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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Staatsquoten – Definitionen, Grenzen der Vergleichbarkeit und Aussagekraft

“Staatsquoten sind häufig verwendete makroökonomische Indikatoren zur Erfassung des Anteils des Staates an den gesamten ökonomischen Transaktionen bzw. des Ausmaßes der Ressourcen, die dafür in einer Volkswirtschaft in einer bestimmten Periode (in der Regel in einem Jahr) verwendet werden. Sie ermöglichen (in gewissen Grenzen) internationale bzw. intertemporale Vergleiche des Ausmaßes der Staatstätigkeit.”

(“Ökonomische Trends”    Margit Schratzenstaller: Staatsquoten – Definitionen, Grenzen der Vergleichbarkeit und Aussagekraft. – Wirtschaftsdienst 3/2013)

Staatsquoten in den EU-Ländern 2012
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Schutz und Erhaltung der Wälder

Selected for the Global Economic Symposium 2012

“Forests are one of the world´s major sources of ecosystem services including timber and water provision, carbon sequestration and biological diversity. Destructive logging and an increasing global demand for agricultural area for food, feed and bioenergy production continuously put a high pressure on the world´s forests and thus lead to the loss of biodiversity and degradation of ecosystem services. After a long period of high forest conversion and degradation, deforestation rates are decreasing recently. In some regions, forest cover is even increasing due to continuous restoration efforts.

Die Zukunft der Zentralbankpolitik: Inflationsziele versus Stabilisierung des Finanzsektors

Selected for the Global Economic Symposium 2012

“The global financial crisis 2008-2009 led to a profound rethinking of the pre-crisis monetary policy consensus. Since the great moderation until the year 2007, there was a remarkable convergence of monetary theory and monetary policy at central banks all over the world. This consensus can be summarized as „flexible inflation targeting“.

Most monetary economists agreed until the crisis that focusing on price stability and the stabilizing the output gap is a sufficient and appropriate mandate for conducting monetary policy. In particular, the consensus claimed that this mandate automatically leads to financial stability and that this framework appropriately deals with cross-border capital flows serving as transmission channel. The global financial crisis showed that this consensus is now seen as increasingly inadequate and insufficient.

Favelas – ein weltweites Problem

Selected for the Global Economic Symposium 2012

“Slums are a distinguishing feature of the landscape of the major megacities. Mumbai, Caracas, Manila, Hong Kong and Rio de Janeiro would be different cities if the slums weren’t part of their landscapes.

The favelas have also become a social and urban planning phenomenon which are extremely challenging for those who run the cities. The issues involve the employment and housing, health, sanitation and urban infrastructure and have turned into a matter of violence management. The slums normally occupy unsuitable areas for construction, primarily due to topographical features or sanitation issues. This physical configuration and the lack of planning, make access roads very difficult, but also stimulate creativity and unprecedented urban solutions. In some cities, slums have more ephemeral characteristics. They emerge in abandoned fields near areas of recent urbanization or booming industrial expansion. A multidisciplinary approach is therefore the only possible way to finding solutions. A global problem such as this, can only hope to shed light on this issue as a priority agenda for social development, seeking long-term solutions.

Haushaltskonsolidierung durch fiskalische Regeln?

Selected for the Global Economic Symposium 2012

“The large increase of debt-GDP ratios in many countries requires strong consolidation efforts. Fiscal rules are often considered to be a main element of a successful consolidation strategy since they restrict the room for discretionary actions and thereby strengthen the credibility of the consolidation process.

Schwarzarbeit

“Noch ist nichts beschlossen, aber wenn die Pläne der EU-Kommission zur Reform der Entsenderichtlinie Wirklichkeit werden, könnte die Bekämpfung der illegalen Beschäftigung in Deutschland erschwert werden. Dabei hatte die EU-Kommission sich doch vor fünf Jahren in einer Mitteilung – gerade mit Blick auf die ausufernde Schattenwirtschaft in Südeuropa – die Bekämpfung der Schwarzarbeit auf die Fahnen geschrieben.” (Dominik H. Enste, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Wirtschaftsdienst 4/2012)

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2012

Wohnimmobilienpreise

“Die Preistendenzen für Wohnimmobilien in Deutschland sind in letzter Zeit verstärkt in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Immobilienpreise, die hierzulande über viele Jahre hinweg weitgehend stabil geblieben waren, im Jahr 2010 merklich anzogen und der Preisanstieg sich 2011 verstärkt fortsetzte.” (Dr. Hermann-Josef Hansen und Dr. Nicolas Pinkwart, Deutsche Bundesbank. Wirtschaftsdienst 4/2012)

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2012

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  1. Mietrecht
  2. Wohnungsmarkt in Deutschland

Regelgebundene Wirtschaftspolitik

“Nachdem der Stabilitäts- und Wachstumspakt seine Bindungswirkung nur unzureichend entfaltet hat, setzen die Staats- und Regierungschefs der Eurozone nun auf eine noch stärkere Regelbindung. Was sind die Vorteile einer solchen Politik gegenüber diskretionären Entscheidungen? Lässt sich innerhalb der Europäischen Union ein Konsens über den Politikstil herstellen? Welche Folgen hat eine Regelbindung für den demokratischen Entscheidungsprozess?” (Zeitgespräch: Regelgebundene Wirtschaftspolitik – effizient. aber demokratiefeindlich? / Helmut Wagner, Wim Kösters, Michael Wohlgemuth, Frank Nullmeier. –  Wirtschaftsdienst 3/2012, Seite 147 bis 160  Springer-Link)

Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft

Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft sind in Europa nicht erst durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ein relevantes wirtschaftliches Phänomen geworden. Das Nord- Süd-Gefälle bei der Verbreitung dieses devianten Verhaltens hat schon bei Einführung der gemeinsamen Währung für Unruhe gesorgt.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 2/2012

Liberalisierung des deutschen Postmarktes

Nach einem fast 20-jährigen Öffnungsprozess wurde der deutsche Postmarkt 2008 vollständig liberalisiert. Zuvor hatte das Postmonopol in Deutschland mehr als vier Jahrhunderte überdauert. Nach Schätzungen der Bundesnetzagentur sind mittlerweile über 600 Lizenznehmer im Briefmarkt aktiv. Drei Viertel davon sind mehrheitlich lokal ausgerichtet und erzielen weniger als 500.000 Euro Umsatz. Der Marktanteil der Deutschen Post AG reduzierte sich von 2008 bis 2010 um drei Prozentpunkte auf 89%.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2012