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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Staatsfinanzen – Doppik einführen?

“Wenn im Rahmen der NSA-Affäre diskutiert wird, wie viel ein Staat über seine Bürger weiß, so sei hier gefragt, wie viel ein Staat eigentlich über sich selbst weiß. Blicken wir auf die Staatsverschuldung: Wie hoch ist sie eigentlich genau? …” (Dennis Hilgers : Staatsfinanzen: Doppik einführen! –  Kommentar des Wirtschaftsdienst 8/2013)

Event-studies und Anwendungsbeispiele

Event Studies sind eine zunehmend populäre Methode zur Messung von Wohlfahrtseffekten wirtschaftspolitischer Entscheidungen.

Wir haben Ihnen hier eine kleine Literaturliste zum Thema zusammengestellt.

Zensus und Finanzausgleich

“Das Statistische Bundesamt hat kürzlich die Ergebnisse des Zensus 2011 veröffentlicht. Demnach ist die Bevölkerungszahl in Deutschland um rund 1,5 Mio. Personen (-1,8%) niedriger als bislang aufgrund von Fortschreibungsergebnissen geschätzt. Wirklich überraschen konnte dies nicht, denn die letzte Volkszählung fand in Westdeutschland immerhin 1987, in Ostdeutschland sogar schon 1981 statt, und da Abwanderungen aus Deutschland den Meldeämtern nicht immer ordnungsgemäß angezeigt werden, musste insbesondere in Ballungszentren mit einem hohen Anteil an Ausländern eine deutliche Revision der Bevölkerungszahl nach unten erwartet werden.” (Joachim Ragnitz: Zensus 2011 und Finanzausgleich: Kein Grund zur Aufregung. – Leitartikel des Wirtschaftsdienst 7/2013)

Elementarschäden aus versicherungsökonomischer Sicht

“Geschichte wiederholt sich: Alle fünf bis zehn Jahre kommt es in Deutschland an Oder, Elbe oder Donau zu einem “Jahrhunderthochwasser” mit Schäden in Milliardenhöhe, Politikern in Gummistiefeln, die den Betroffenen unbürokratische Hilfe versprechen, und Appellen an die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. “Martin Nell : Hochwasserkatastrophe: Pflichtversicherung gegen Risiken? Kommentar des Wirtschaftsdienst 7/2013)

Bundesverfassungsgericht und Krisenpolitik der EZB – Literaturhinweise

“Am 11. und 12. Juni 2013 hat das Bundesverfassungsgericht Experten zur Krisenpolitik der EZB angehört. Dabei ging es um die Frage, ob oder inwieweit die EZB durch das Outright-Monetary-Transactions-Programm (OMT) Kompetenzen beansprucht, die ihr nicht übertragen worden sind.” (Kai A. Konrad, Clemens Fuest, Harald Uhlig, Marcel Fratzscher, Hans-Werner Sinn : Bundesverfassungsgericht und Krisenpolitik der EZB – Stellungnahmen der Ökonomen. – Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst 7/2013)

Internationale Wirtschaftsbeziehungen und Handelskonflikte zwischen China und der EU

Der Handelsstreit zwischen China und der EU eskaliert. Zuerst hat die EU chinesische Solarpanel mit Strafzöllen belegt, worauf dann China mit Strafzöllen auf Chemikalien reagierte. Jetzt droht China mit Zöllen auf Kraftfahrzeuge im Premiumbereich.

Aus diesem Anlass haben wir Ihnen zu diesem Thema eine kleine Literaturliste zusammengestellt mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und China.

Exit-Strategien der Geldpolitik

Mitte Juni kündigte der US-Notenbankchef Ben Bernanke das Ende der geldpolitischen Lockerung durch ein Auslaufen der unkonventionelle Maßnahmen (quantitativ easing) an und schickte damit die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt. Zwar hat er dies mittlerweile abhängig gemacht von der Konjunkturentwicklung aber die Vokabel “Exit” war in der Welt.

Wachstumspolitik und -strategien in Europa

“Fast genau ein Jahr ist es her, dass die Staats- und Regierungschefs der EU den Pakt für Wachstum und Beschäftigung verabschiedet haben. Vollmundig versprachen sie auf dem Gipfel im Juni 2012 ein Paket von Maßnahmen zur „Ankurbelung von Wachstum, Investitionen und Beschäftigung und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Europas“. Das Signal sollte sein: Seht her, wir setzen nicht nur auf Austerität, sondern auch auf Wachstum.” (Sebastian Dullien:   Ein Jahr EU-Wachstumspakt: Die Enttäuschung war absehbar. Leitartikel in Wirtschaftsdienst Jg. 93., Heft 6, Juni 2013)

Verkehrsinfrastruktur und Verkehrsfinanzierung in Deutschland

“Unternehmen und Industrieverbände fordern in einem gemeinsamen Brief an das Bundeskanzleramt, Ministerien und die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag mehr Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Ansonsten befürchten sie einen dramatischen “Werteverfall” dieses wichtigen Standortfaktors. Angesichts jahrzehntelanger Unterfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur sind solche Appelle und Forderungen nicht neu und durchaus berechtigt.” (Karl-Hans Hartwig: Verkehrsinfrastruktur: Finanzierung als Dauerproblem, In: Kommentar des Wirtschaftsdienst 5/2013)

Lockere Zins- und Geldpolitik in der Eurozone

“Mit dem Frühjahr 2013 verband sich die Hoffnung, dass sich die schwache Konjunktur im Eurogebiet erholen könnte. Die neuesten Trends lassen aber keine nennenswerte Entspannung der Situation erkennen. Angesichts dieser Entwicklung und der nach wie vor prekären Lage der südlichen Mitgliedstaaten des Eurogebiets wurde der Ruf nach einer Zinssenkung in Europa wieder lauter. Die EZB hat am 2. Mai reagiert und die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte auf den historischen Tiefstand von 0,5% abgesenkt.” (Bernd Hayo: EZB-Leitzins auf historischem Tief: richtig, aber wenig wirkungsvoll, In: Leitartikel des Wirtschaftsdienst 5/2013)