Schlagworte

Demografischer Wandel: Allein es fehlt die Strategie

“Am 25.4. wurde die Demografiestrategie der Bundesregierung vorgestellt. Von einer Strategie erwartet man, dass die Leitlinien zukünftigen politischen Handels aufgezeigt werden. Konkrete Maßnahmen werden später eingebettet, beschlossen und durchgeführt. Diese Erwartung wird bei der Demografiestrategie enttäuscht, da kein “roter Strategiefaden”, sondern ein Sammelsurium von oft sinnvollen Einzelmaßnahmen, Aktionsplänen, kleinsten Initiativen und Willensbekundungen präsentiert wird.” (Martin Gasche, In: Wirtschaftsdienst (5/2012, S. 288-289).

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 5/2012

Das könnte Sie auch interessieren:

Stromspeicherung

Die Bundesregierung plant, noch in diesem Jahr ein Gesetz zur Stromspeicherung vorzulegen. Erneuerbare Energien haben 2011 in Deutschland erstmals einen Anteil von 20% an der Stromerzeugung erreicht. Für die Zukunft der Energieversorgung kommt es durch die geplante Erhöhung des Anteils auf 80% bis 2050 und der damit vermehrten Fluktuation der Einspeisung zu einer erheblichen Steigerung des Bedarfs an Stromspeichern.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 2/2012

Das könnte Sie auch interessieren:

Atypische Beschäftigungsformen

Die monatlich von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte Zahl der registrierten Arbeitslosen findet große Aufmerksamkeit und gilt als wesentlicher Maßstab, den Zustand und die Entwicklung des deutschen Arbeitmarktes zu bewerten. Ebenso zentral, wenn auch nicht ganz so stark im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung, ist die Zahl der Erwerbstätigen, die das Statistische Bundesamt monatlich mitteilt.

Lesen Sie weiter bei den Ökonomischen Trends im Wirtschaftsdienst 3/2012

Das könnte Sie auch interessieren:

Länderfinanzausgleich: Berlin als Bundesdistrikt?

Der Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern ist seit Langem umstritten. Drei Länder finanzieren im Wesentlichen das gesamte System. 2011 trug Bayern mit 3,7 Mrd. Euro die Hälfte aller Ausgleichsbeiträge. Baden-Württemberg und Hessen steuerten mit je 1,8 Mrd. Euro die andere Hälfte bei; Hamburg zahlte 62 Mio. Euro. Alle anderen Länder waren Empfänger der insgesamt 7,3 Mrd. Euro Ausgleichsleistungen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 2/2012

Das könnte Sie auch interessieren:

EU Blue Card – Zähe Liberalisierung

Nach langen Verhandlungen hat sich das Bundeskabinett Ende letzten Jahres zur bereits überfälligen Umsetzung der Richtlinie 2009/50/EG durchgerungen. Der entsprechende Gesetzentwurf enthält eine Reihe von Änderungen der bestehenden Aufenthalts- und Beschäftigungsgesetze anhand derer die Zuwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften erleichtert werden soll.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2012

Das könnte Sie auch interessieren:

Betreuungsgeld

Bereits mit der Einführung des Kinderförderungsgesetzes (KiföG) wurde im Jahr 2008 beschlossen, dass Eltern, die für ihr Kind keine Kindertagesbetreuung nutzen, ab 2013 ein Geldtransfer zukommen soll. Schon damals stand fest, dass viele ökonomische Überlegungen gegen einen solchen Transfer sprechen. Heute wird wieder heftig über das sogenannte Betreuungsgeld gestritten.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 12/2011

Das könnte Sie auch interessieren:

Länderrankings

Die Verdichtung von Informationen zu einer Kennzahl scheint praktisch: Sie erleichtert den globalen Vergleich verschiedener Länder. Aus der Positionierung innerhalb eines Rankings werden wirtschaftspolitische Empfehlungen abgeleitet. Der Politik wird signalisiert, genau an den Einzelkennziffern zu drehen, die im jeweiligen Ranking enthalten sind. Welche Vor- und Nachteile mit Indikatoren und Indikatorensystemen verbunden sind, diskutierten die Autoren im Rahmen der Panelsitzung, die der Wirtschaftsdienst anlässlich der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2011 organisiert hat.

Bestellen Sie das Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst 11/2011

Das könnte Sie auch interessieren:

Erneuerbare Energien in Deutschland – Mehr Wettbewerb nötig!

Im Zuge der Energiewende soll die Stromerzeugung in Deutschland radikal umgestellt werden. Bis 2020 soll 35% des Stroms durch erneuerbare Energien erzeugt werden, d.h. der Anteil an “grünem Strom” von momentan etwa 18% soll sich in den nächsten zehn Jahren fast verdoppeln.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 10/2011

Das könnte Sie auch interessieren:

Board Diversity and Corporate Governance

Selected for the Global Economic Symposium 2011

Though the recent economic crisis has led to demands for greater transparency in corporate practices, less attention has thus far been given to ‘who’ the players should be in this new environment Corporate boards globally generally show a predominance of male directors. Research shows a lack of diversity in terms of gender, race/ethnicity, international expertise at a time when ‘global’ of stakeholders that have become more diverse — consumers, workers, communities and shareholders.
Is it desirable to change board composition? If such changes are to proceed, by what methods should they be implemented?

Das könnte Sie auch interessieren:

Mikroversicherungen für die Armen in Entwicklungsländern

Selected for the Global Economic Symposium 2011

Poor households in developing countries face a number of risks. As access to formal insurance and credit markets is limited, they need to rely on informal strategies in order to reduce these risks ex ante and cope with shocks once they have materialized. One empirically relevant risk reduction strategy is income diversification. In addition to diversifying income, poor households generally choose low-risk, low-return activities. In particular, households tend to be reluctant in adapting new technologies which prevents them from exploiting their full production potential. If adverse shocks occur despite these risk reduction efforts, poor households often have to rely on support from relatives and friends or sell their financial and non-financial assets. These strategies might be effective in case of idiosyncratic shocks like illness or job loss. They fail, however, in case of aggregate shocks like drought or hurricanes that affect the whole environment.

Das könnte Sie auch interessieren: