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EU Blue Card – Zähe Liberalisierung

Nach langen Verhandlungen hat sich das Bundeskabinett Ende letzten Jahres zur bereits überfälligen Umsetzung der Richtlinie 2009/50/EG durchgerungen. Der entsprechende Gesetzentwurf enthält eine Reihe von Änderungen der bestehenden Aufenthalts- und Beschäftigungsgesetze anhand derer die Zuwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften erleichtert werden soll.

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Betreuungsgeld

Bereits mit der Einführung des Kinderförderungsgesetzes (KiföG) wurde im Jahr 2008 beschlossen, dass Eltern, die für ihr Kind keine Kindertagesbetreuung nutzen, ab 2013 ein Geldtransfer zukommen soll. Schon damals stand fest, dass viele ökonomische Überlegungen gegen einen solchen Transfer sprechen. Heute wird wieder heftig über das sogenannte Betreuungsgeld gestritten.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 12/2011

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Länderrankings

Die Verdichtung von Informationen zu einer Kennzahl scheint praktisch: Sie erleichtert den globalen Vergleich verschiedener Länder. Aus der Positionierung innerhalb eines Rankings werden wirtschaftspolitische Empfehlungen abgeleitet. Der Politik wird signalisiert, genau an den Einzelkennziffern zu drehen, die im jeweiligen Ranking enthalten sind. Welche Vor- und Nachteile mit Indikatoren und Indikatorensystemen verbunden sind, diskutierten die Autoren im Rahmen der Panelsitzung, die der Wirtschaftsdienst anlässlich der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2011 organisiert hat.

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Erneuerbare Energien in Deutschland – Mehr Wettbewerb nötig!

Im Zuge der Energiewende soll die Stromerzeugung in Deutschland radikal umgestellt werden. Bis 2020 soll 35% des Stroms durch erneuerbare Energien erzeugt werden, d.h. der Anteil an “grünem Strom” von momentan etwa 18% soll sich in den nächsten zehn Jahren fast verdoppeln.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 10/2011

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Board Diversity and Corporate Governance

Selected for the Global Economic Symposium 2011

Though the recent economic crisis has led to demands for greater transparency in corporate practices, less attention has thus far been given to ‘who’ the players should be in this new environment Corporate boards globally generally show a predominance of male directors. Research shows a lack of diversity in terms of gender, race/ethnicity, international expertise at a time when ‘global’ of stakeholders that have become more diverse — consumers, workers, communities and shareholders.
Is it desirable to change board composition? If such changes are to proceed, by what methods should they be implemented?

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Mikroversicherungen für die Armen in Entwicklungsländern

Selected for the Global Economic Symposium 2011

Poor households in developing countries face a number of risks. As access to formal insurance and credit markets is limited, they need to rely on informal strategies in order to reduce these risks ex ante and cope with shocks once they have materialized. One empirically relevant risk reduction strategy is income diversification. In addition to diversifying income, poor households generally choose low-risk, low-return activities. In particular, households tend to be reluctant in adapting new technologies which prevents them from exploiting their full production potential. If adverse shocks occur despite these risk reduction efforts, poor households often have to rely on support from relatives and friends or sell their financial and non-financial assets. These strategies might be effective in case of idiosyncratic shocks like illness or job loss. They fail, however, in case of aggregate shocks like drought or hurricanes that affect the whole environment.

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Weltklimarat – Politische Entscheidungen gefragt

Was kann die Nutzung erneuerbarer Energien weltweit zur Vermeidung des Klimawandels beitragen? Dies ist die zentrale Frage, die dem rund 900 Seiten umfassenden und Mitte Juni 2011 veröffentlichten „Special Report on Renewable Energy Sources and Climate Change Mitigation“ der Arbeitsgruppe III des Weltklimarates (IPCC) zugrunde liegt.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 6/2011

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Goldpreis – Stabilität durch Goldstandard?

Seit Ausbruch der Finanzkrise hat sich der Goldpreis mehr als verdoppelt. Anfang letzter Woche stieg er auf den Rekordwert von 1575,79 US-$ pro Feinunze. Nicht nur immer mehr Privatanleger flüchten auf der Suche nach sicheren Anlagen in Gold. Auch Zentralbanken in Schwellenländern bauen verstärkt ihre Goldreserven aus.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 5/2011

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Unisex-Tarife

Mit seinem Urteil vom 1. März hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Linie bestätigt, die die Europäische Kommission 2004 einleitete und seinen Niederschlag im deutschen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz von 2006 (Antidiskriminierungs-Gesetz) gefunden hat. Als Folge des Urteils sind die Versicherer nun verpflichtet, bis zum 21. Dezember 2012 nur noch geschlechtsunabhängige Tarife (Unisex-Tarife) für Neuverträge anzubieten, was zu einer “Verbilligung” für Männer in der Kfz- und Risikolebensversicherung, aber zu einer “Verteuerung” für Männer bei der Kranken- und Rentenversicherung (und umgekehrt für Frauen) führen müsste.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2011

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Börsenfusion

2. aktualisierte Fassung 08.2011

Mit der geplanten Fusion der Deutschen Börse Frankfurt und der NYSE Euronext wird die Zusammenarbeit europäischer und US-amerikanischer Betreiber unter einem neuen Vorzeichen, nämlich einem europäischen Primat, organisiert. Schon mehrfach hatte die Deutsche Börse einen Partner gesucht und war bei der London Stock Exchange und dem rein europäischen Zusammenschluss Euronext abgeblitzt. Nun scheint die Expansion zu gelingen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 3/2011

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