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Dominanz der Finanzmärkte – Deregulierung und Re-Regulierung

Wie lässt sich die Dominanz der Finanzmärkte über die Politik lösen?

Der Krisenverlauf und die Bemühungen der Politik gegenzusteuern lassen den Eindruck entstehen, dass die Finanzmärkte die Politik vor sich hertreiben. Die Politik hat offenbar durch ein Regulierungsversagen die Marktkräfte nicht genügend gebändigt. Wurden die Kapitalmärkte nicht schon seit langem von der Politik privilegiert? Welche konkreten Vorschläge gibt es, die Euroländer von den Finanzmärkten unabhängiger zu machen? Welche Erfahrungen wurden in der Vergangenheit mit Verschuldungskrisen gemacht?

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Erwartungen der Wirtschaft für 2012

2. aktualisierte Fassung v. 02.2012

Nach einem wirtschaftlich sehr positiven Jahr 2011, mussten die ökonomischen Prognosen für das Wachstum 2012 deutlich herabgesetzt werden. Die Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für Deutschland nur noch ein Wachstum von 0,8%. Die Vertreter der einzelnen Industriezweige sind aber etwas optimistischer als die Prognosen für die Gesamtwirtschaft.

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Fremdwährungskredite

Ein Fremdwährungskredit ist eine Kreditform, bei der die Kreditfinanzierung nicht in der eigenen Landeswährung (bsp. Euro) abgewickelt wird, sondern in einer fremden Währung (bsp. US-Dollar, Schweizer Franken). Im Gegensatz zu Krediten in landeseigener Währung besteht bei einem Fremdwährungskredit ein bestimmtes Wechselkursrisiko. Durch Wechselkursveränderungen kann sich die Kreditschuld erhöhen oder verringern. Selbst kleine Kursänderungen zuungunsten des Kreditnehmers können den Zinsvorteil dieser Kreditform aufheben und die vermeintlich günstigen Fremdwährungskredite erheblich verteuern.

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Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) – “Euro-Rettungsschirm”

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), umgangssprachlich auch “Euro-Rettungsschirm” genannt, ist eine geplante Regelung der Mitgliedstaaten der Eurozone (“Euro-Staaten”) zur Stabilisierung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, aufgrund von defizitärer Überschuldung der Staatshaushalte einzelner Mitgliedsländer, zur Abwendung von ”Staatspleiten” und deren negative Folgen für die Gemeinschaftswährung.

Mit dem Stabilitätsmechanismus sollen im gegenseitigen Einvernehmen der Euro-Länder und unter definierten Auflagen zahlungsunfähige Mitgliedstaaten der Eurozone finanziell mit Krediten der Euro-Staaten unterstützt werden. Der Vertrag zur Einrichtung des ESM wurde am 21. Juli 2011 auf einem Gipfeltreffen von den 17 Mitgliedstaaten der Eurozone unterzeichnet und soll bis Ende 2012 von den Parlamenten der einzelnen Staaten ratifiziert werden. Er soll dann als offizielles Instrument den im Mai 2010 als Provisorium gegründeten Europäischen Stabilisierungsmechanismus ersetzen, der im Juni 2013 ausläuft.
(Auszug aus Wikipedia.de, Zugriff: 16.09.2011)

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Europäische Wirtschaftsregierung

Bei der “europäischen Wirtschaftsregierung” handelt es sich um ein Schlagwort, das je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen annehmen kann. In der Diskussion über den Vertrag von Maastricht 1992 bezog es sich meist auf die Frage nach der Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank: Während in Deutschland die Bundesbank von jedem politischen Zugriff ferngehalten worden und lediglich dem Ziel der Preisstabilität verpflichtet war, hatten in Frankreich und anderen europäischen Ländern die Notenbanken der Kontrolle der Regierung unterstanden und waren auch zu deren wirtschaftspolitischen Zielen herangezogen worden. In den Verhandlungen zur EWWU setzte sich der stabilitätsorientierte deutsche Ansatz durch; dennoch blieb die Forderung nach einer europäischen Wirtschaftsregierung auch später erhalten. Traditionell wird sie vor allem von der französischen Regierung gefordert, von Deutschland dagegen abgelehnt.
(Auszug aus Wikipedia, Zugriff: 16.09.2011)

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Schurkenhändler – Nick Leeson, John Rusnak, Jérôme Kerviel und Co.

Rogue Trader (dt. “Schurkenhändler”) sind Börsenmakler, die häufig millionen- bzw. milliardenschwere Verluste für ihre Kunden bzw. Institutionen verursachen. Der Rogue Trader agiert fast immer allein, er benutzt das Geld anderer und tätigt dabei zumeist sehr risikobehaftete Investitionen. Meistens werden die Risiken, die der Rogue Trader eingehen muss, um seine Spekulationen weiterzuführen oder abzusichern, immer risikoreicher, bis irgendwann ein Punkt erreicht ist, bei dem ihm dies nicht mehr gelingt und er auffliegt. Bekannte Rogue Trader sind: Nick Leeson, John Rusnack und Jérôme Kerviel.

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Euro-Krise und Staatsbankrott. Die Zahlungsunfähigkeit von EU-Staaten und politische Steuerungsversuche

In dieser Literaturübersicht aus unserer Datenbank Econis wird die Problematik von Staatsbankrotten (Staatsinsolvenzen) im Euroraum und deren Einfluss bzw. deren mögliche Steuerungsversuche, vor allem auch mit Bezug auf den Fall Griechenland, thematisiert.

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Schuldengrenze!? – Haushaltsdefizit und -konsolidierung in den USA

In letzter Minute einigten sich Präsident Barack Obama und der Kongress Anfang August auf einen Kompromiss zur Anhebung der Schuldengrenze und verhinderten damit die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA. Ein gigantisches Sparprogramm soll nun den Staatshaushalt sanieren. Allerdings wird auch mit diesen Sparbemühungen der Schuldenberg der USA weiter wachsen – es sei denn die US-Wirtschaft gewinnt deutlich an Fahrt. Und genau hier liegt der Haken des Kompromisses: Das Sparprogramm kommt möglicherweise zu früh und verpasst der ohnehin schwachen Wirtschaft einen zusätzlichen Dämpfer.

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Schweizer Franken

Der Schweizerfranken (CHF) zeigt sich stark wie nie. Während im August 2007 ein Euro noch für 1,62 CHF gehandelt wurde, kostet er am 5. August 2011 kurzzeitig 1,07 CHF. Die eigentliche Rallye setzte im Frühjahr 2010 mit dem Akutwerden der Staatsschuldenkrise im Euroraum ein. Der Franken gewann seitdem gegenüber dem Euro real gut 22%.

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Griechenland und die EU

Nach langem Hin und Her haben sich die europäischen Staaten auf einen erneuten Versuch zur Rettung Griechenlands geeinigt. Man hoffte, durch die Einigung die Märkte zu beruhigen, damit ein Übergreifen auf andere Staaten zu vermeiden und Griechenland und den finanzierenden Finanzinstituten etwas zusätzliche Luft verschafft zu haben.

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