Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Solidaritätszuschlag – abschaffen!?

“Es herrscht Wahlkampf und die FDP möchte sich wieder einmal als Steuersenkungspartei profilieren. Dieses Mal mit dem Thema Solidaritätszuschlag. Für seine Beibehaltung sprechen sich die CDU und die SPD aus…”  (Thomas Lenk : Solidaritätszuschlag: Bleibt erhalten!  In:  Wirtschaftsdienst 8/2013, S. 504)

Die nachfolgende Literaturzusammenstellung aus unserer Datenbank Econis thematisiert neben den Auswirkungen des Solidaritätszuschlages und auch grundlegende Probleme und Fragestellungen des bundesdeutschen Finanzausgleiches.

PIIGS – Ursachen der Wirtschaftskrise und aktuelle Entwicklungen

PIIGS ist ein Akronym und steht für die Länder Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien. Es kam im Zusammenhang mit den dortigen Staatsschuldenkrisen auf und soll vor allem die Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede dieser Volkswirtschaften im Umgang und der Überwindung dieser Krise herausstellen. Dies ist auch Thema der nachfolgenden Literaturzusammenstellung aus unserer Datenbank Econis.

Seltene Erden – Chinas Außenpolitik und die WTO

Die Volksrepublik China besitzt ein Quasimonopol im Bereich der Förderung an Seltenen Erden – rund 90% der weltweiten Reserven lagern in China. Durch die Verringerung bzw. den Ausbau der Förderung an seltenen Erden kann China den Weltmarktpreis nach Belieben beeinflussen.

Diese Literaturzusammenstellung thematisiert neben der Steuerung der chinesischen Exportquoten vor allem auch die Konflikte mit der WTO, die daraus entstehen.

Familienpolitik

“200,3 Mrd. Euro wurden in Deutschland 2010 für ehe- und familienbezogene Leistungen ausgegeben, davon sind 125,5 Mrd. allein familienbezogen. Mit diesen Maßnahmen soll ein Ausgleich zwischen Familien und Kinderlosen sowie zwischen Familien mit unterschiedlicher Kinderzahl erreicht werden. Die 148 verschiedenen Leistungen werden vom Familienministerium in Familienlastenausgleich (52,9 Mrd. Euro), Familienförderung (55,4 Mrd.) und Sicherstellung des Grundbedarfs von Kindern (17,5 Mrd.) unterteilt.” (Notburga Ott : Familienpolitik: Etikettenschwindel. – Kommentar des Wirtschaftsdienst 7/2013)

Umsatzsteuer: Bundesrechnungshof mahnt

“Der Bundesrechnungshof berichtet seit Jahren in schöner Regelmäßigkeit über Missstände in der deutschen Umsatzbesteuerung. Sie betreffen unter anderem die unsystematische, teilweise groteske Abgrenzung von Umsätzen, die nur dem ermäßigten Umsatzsteuersatz unterliegen (ein Beispiel für vieles: Prothesen, nicht aber Prothesenteile und -zubehör), Steuerbefreiungen der öffentlichen Hand auch dort, wo diese in Konkurrenz zu steuerpflichtigen Privatunternehmen tätig ist, die Begünstigung von Vereinen durch das ihnen faktisch eingeräumte Optionsrecht und die noch immer ungenügende Betrugsbekämpfung bei innergemeinschaftlichen Umsätzen.” (Gerold Krause-Junk: Umsatzsteuer: Bundesrechnungshof mahnt. – In: Wirtschaftsdienst, Heft 2/2013, S.68)

Fachkräftemangel auf dem deutschen Pflegemarkt

Seit einigen Jahren warnen Experten vor einem Fachkräftemangel im Pflegebereich. Der wachsende Bedarf an Pflegekräften wird hierbei von zwei gegenläufigen Trends bestimmt. Einerseits wird die Zahl der zu pflegenden Personen in einer alternden Gesellschaft weiter zunehmen. Auf der anderen Seite nimmt die Anzahl der Erwerbspersonen in Deutschland weiter ab.

Diese Literaturliste aus unserer Datenbank Econis umfasst zum einen Studien zur zukünftigen Fachkräfteentwicklung im Pflegebereich und zum anderen Arbeiten über den Pflegeberuf an sich (u. a. Erwerbsformen, Professionalisierung).

Familienbesteuerung – Theoretische Aspekte

Ehegattensplitting, Familiensplitting, Einzelveranlagung – zur Besteuerung von Familieneinkommen existieren unterschiedliche steuerpolitische Konzepte. Diese umfassen vor allem Fragen zur Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie Möglichkeiten einer grundlegenden Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die folgende Literaturliste aus unserer Datenbank Econis bietet einen Einblick in die unterschiedlichen theoretischen Ansätze zur Familienbesteuerung (u. a. Entscheidungstheorie, Verhandlungstheorie, Spieltheorie).

EU-Klimapolitik

“Die Dominanz der Finanzkrise der EU verdeckt den grundsätzlichen Charakter der klimapolitischen Krise, in der sich die EU zeitgleich befindet. Die EU-Institutionen haben sie bislang schamvoll beschwiegen. Dem hat das Europäische Parlament nun ein Ende gesetzt.” (Hans-Jochen Luhmann: EU-Klimapolitik: Die fast-konstitutionelle Krise. – Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2013)

Compliance und Datenschutz im Unternehmen

Die Einhaltung der bestehenden datenschutzrechtlichen Vorschriften sowie die Vermeidung von möglichen Datenschutzverstößen sind ein zentrales Tätigkeitsfeld des Compliance-Mangements von Unternehmen. Im Gegensatz zu freiwilligen Selbstverpflichtungen seitens der Unternehmen existieren im Bereich des Datenschutzes dezidierte gesetzliche Regelungen. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) regelt u. a. die geschäftsmäßige Datenerhebung, -speicherung, -übermittlung, die Datenverarbeitung im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses sowie die Verpflichtung zur Bestellung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten.

Europäische Bankenaufsicht

2. aktualisierte Fassung vom Jan. 2013

“Kurz vor Weihnachten hat es doch noch geklappt. Nachdem sich die Staats- und Regierungschefs der Eurozone im Juni 2012 grundsätzlich über die Schaffung einer einheitlichen europäischen Bankenaufsicht verständigt hatten, einigten sie sich am 12./13. Dezember 2012 im Rahmen einer Sondersitzung des Rats für Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN) über deren Eckpfeiler. ” (Stephan Paul: Europäische Bankenaufsicht: Schnelligkeit vor Genauigkeit?   – Leitartikel des Wirtschaftsdienst 1/2013)

“Bankenaufsicht ist schon seit vielen Jahren keine nationale Angelegenheit mehr. Neue bankaufsichtliche Regelungen werden in internationalen Expertenkreisen aus Finanzindustrie, Aufsichtsbehörden und Wissenschaft vorgedacht. […] Europa folgt diesen Vorgaben in der europäischen Richtliniengesetzgebung […]. Neben der Durchsetzung von Mindeststandards auf nationaler Ebene wurde dabei von Anfang an Kooperation und Informationsaustausch zwischen den nationalen Aufsichtsbehörden angestrebt. ” (Hans Peter Burghof: Lösung der Finanzkrise: Europas Beitrag.Leitartikel des Wirtschaftsdienst 6/2009)