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Zukunft ade? – Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Beunruhigende Zahlen: In Spanien sind mehr als 40 % der jungen Leute unter 25 Jahren arbeitslos, in Frankreich ca 25 %, ebenso wie in Schweden. In der Folge lernt Europas Jugend von der arabischen und zieht auf Plätze und vor Parlamente, um zu protestieren.

Ist also etwa in jenen europäischen Ländern, die politisch und ökonomisch stabil zu sein scheinen und deren Politiker gegenwärtig pausenlos mit der “Rettung” Griechenlands beschäftigt sind, gar nicht alles in Ordnung?

Zumindest aktuell scheinen sich die europäischen Politiker noch nicht zu sorgen, wer zukünftig die Stabilität in Politik und Wirtschaft aufrecht erhalten und die ausufernden öffentlichen Schulden wieder in den Griff bekommen soll. Jenen Bürgern, die in den nächsten Jahrzehnten den Staat tragen sollen und müssen, gilt jedenfalls viel weniger das Interesse als dem jeweils neuesten internationalen Politik-Hype.


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Merkels neuer Wirtschaftsberater: ESMT-Präsident Lars-Hendrik Röller

Zum 1. Juli 2011 übernimmt der Berliner Professor Lars-Hendrik Röller die Leitung der wirtschafts- und finanzpolitischen Abteilung im Bundeskanzleramt und wird damit Nachfolger des ins Amt des Bundesbankpräsidenten gewechselten Jens Weidmann als wichtigster Wirtschaftsberater der Bundeskanzlerin. Gegenwärtig ist Röller Präsident der Business School ESMT (European School of Management and Technology) sowie Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik.

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Getting noticed: Verpackungsindustrie im Blickpunkt

Mitte Mai 2011 hat in Düsseldorf die international bedeutendste Verpackungsmesse, die “Interpack” stattgefunden. Dass diese wichtige Messe in Deutschland angesiedelt ist, ist kein Zufall, denn die deutsche Verpackungsbranche spielt weltweit eine bedeutende Rolle. So haben z.B. die Hersteller von Verpackungsmaschinen einen Weltmarktanteil von ca. 20 Prozent, womit Deutschland an der Spitze liegt.

Im Regal ist die Verpackung meist das erste, was an einem Produkt auffällt, und manchmal wird sie sogar mit dem Produkt identifiziert, z.B. bei der Nivea-Dose. Es kommt aber nicht nur auf die optische Gestaltung an, vielmehr werden die Anforderungen an Verpackungen immer anspruchsvoller und entsprechend wird die Verpackungstechnik stetig differenzierter. Am Ende sollte die Verpackung dann möglichst umweltschonend entsorgt oder recycelt werden können.

In Deutschland belegt die Papierverpackung mit ca. 40 % Umsatzanteil den ersten Platz, es folgt die Kunststoffverpackung mit ca. 30 %. Bei den Verpackungsfirmen dominiert der Mittelstand.

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Fight of the Century: Keynes vs. Hayek Round Two

Sie haben es wieder getan: Keynes und Hayek rappen wieder!! Diesmal geht es um Government Spending, ein aktuell heißes Thema, besonders in den US of A!!

Und: Ja, Keynes ist der Typ, der empfohlen hat, Löcher zu graben    ;-)

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Ökonomische Ideengeschichte – Teil 4: Betriebswirtschaft im Fokus

Die herrschende Betriebswirtschaftslehre ist gegenüber wissenschaftstheoretischen und wirtschaftshistorischen Fragestellungen noch wesentlich reservierter als die Volkswirtschaftslehre. Als “Optimierungswissenschaft” hat sie bis vor relativ kurzer Zeit das Unternehmen als “black box” angesehen, dessen nicht näher definierbare Prozesse man mit Hilfe von mathematischen Funktionen zu optimieren hoffte, und die als unabhängig von Zeit, Raum und kulturellen Gepflogenheiten angenommen wurden.

Inzwischen ist erfreulicherweise ein partielles Umdenken zu beobachten und eine größere Offenheit für alternative methodische Ansätze und die Erkenntnisse anderer Disziplinen.

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Ökonomische Ideengeschichte – Teil 3: Ronald Coase

Zu den profilierten Kritikern der traditionellen Wirtschaftstheorie gehört der britische Ökonom Ronald Coase, der im Dezember 2010 seinen einhundertsten Geburtstag feiern konnte und immer noch als Forscher aktiv ist. Er bezeichnet die herrschende Lehre als “blackboard economics”.

Mit seinen Aufsätzen zur Theorie der Transaktionskosten (“The nature of the firm”, 1937) und der Eigentumsrechte (“The problem of social cost”, 1960) trat Coase als Pionier der Neuen Institutionenökonomik hervor und erhielt 1991 den Wirtschafts-”Nobelpreis” der Schwedischen Reichsbank zugesprochen.

Inzwischen hat sich Coase der dynamischen chinesischen Wirtschaft zugewandt und plant eine Buchveröffentlichung zum Thema.

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Ökonomische Ideengeschichte – Teil 2: Finanzkrise

Die letzte große Finanzkrise mit ihren weitreichenden Erschütterungen hat vielerlei Ängste erzeugt, zu deren Kanalisierung oder Zerstreuung die Vertreter der etablierten Ökonomie wenig beizutragen hatten. Im Gegenteil, in ihrer Ratlosigkeit trugen sie mit dem Schüren sowohl von Inflations- als auch Deflationsängsten noch weiter zur Verunsicherung bei.

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Ökonomische Ideengeschichte – Teil 1

Eine Meldung im Handelsblatt lässt aufhorchen: Es gibt Überlegungen des Europäischen Forschungsrates, in seinen Richtlinien zur Forschungsförderung zukünftig auf die Eigenständigkeit von ökonomischer Ideengeschichte und Wirtschaftshistorie zu verzichten.

Diese Disziplinen befinden sich ohnehin in einer prekären Lage, denn die ökonomische Theorie analysiert in ihrem Mainstream bekanntermaßen nach wie vor Punktmärkte ohne zeitliche und räumliche Dimensionen sowie ohne spezifische Verhaltensannahmen wirtschaftlicher Akteure. Als Folge dieser selbstgewählten Beschränkung versagte die etablierte Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten mehrfach: Weder beim Zusammenbruch des europäischen Ostblocks, bei der deutschen Wiedervereinigung noch in der jüngsten Finanzkrise konnte sie Entscheidendes an Erklärungen und Empfehlungen beitragen.

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Energie in Japan: 2. Erneuerbare Energien

Kernenergie ist gegenwärtig die zentrale Energiequelle im rohstoffarmen Japan. Zwar besteht schon lange auch Interesse an alternativen Energien, aber ihr Anteil an der Energieerzeugung ist bisher sehr gering und der Ausbau geht trotz Förderung durch die Regierung nur schleppend voran. Ein Umschwenken in der Energiepolitik schien bis jetzt nicht notwendig zu sein, aber auch die mächtigen Stromkonzerne bremsten eine Änderung des Status quo. Die Fukushima-Katastrophe könnte jedoch längerfristig zu einer Neubesinnung führen.

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Energie in Japan: 1. Energiepolitik

Die fortdauernde Atomkatastrophe im Nordosten Japans als Folge von Erdbeben und Tsunami rückt die spezielle Energiesituation des Landes in den Fokus der Weltöffentlichkeit: Aufgrund von Rohstoffmangel und Insellage ist die Nutzung der Kernenergie eine wichtige Option bei der Versorgung von Wirtschaft und Privathaushalten.

News-ticker auf tagesschau.de

Die folgende Literaturzusammenstellung bringt abseits der tagesaktuellen Thematik eine Übersicht über die japanische Energiesituation und zeigt, dass die Energienutzung dort wesentlich komplexer ist als die gegenwärtige Berichterstattung in den Medien vermuten lässt.

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