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Hedgefonds – Verteidiger von Menschenrechten?

 

Den Medien war Anfang 2012 die erstaunliche Meldung zu entnehmen, dass US-Hedgefonds erwogen, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anzurufen. Sollten die professionellen Investoren plötzlich in die Branche sozialer NGOs gewechselt sein?

Es handelte sich jedoch nur um einen – nicht sonderlich erfolgversprechenden – Schachzug, um ihre Position bei den Verhandlungen über einen Schuldenschnitt Griechenlands zu unterstreichen.

Immerhin ein Anlass, mit der folgenden Literaturübersicht einmal einen Blick darauf zu werfen, wie “humanitär” denn die Rolle ist, die die Hedgefonds selbst im Finanzsystem und in der Finanzkrise spielen.

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Alle Jahre wieder Weihnachten

Alle Jahre wieder zeigt sich Weihnachten als das wirtschaftlich herausragendste Einzelereignis. Branchen wie Einzelhandel, Spielwarenproduzenten und Luxusgüterhersteller erzielen einen Großteil ihres Umsatzes, manche Konsumenten verfallen in einen Kaufrausch. Die Ausstrahlung von Weihnachten hat inzwischen auch Länder erreicht, die nicht christlich geprägt sind.

Abseits von diesen bekannten Zusammenhängen enthält die folgende Literaturübersicht einige ökonomische Themenstellungen, die – manchmal nicht ganz ernstgemeint – von Weihnachten angeregt worden sind.

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Frankfurter Buchmesse 2011: Verlage und Buchmarkt in Deutschland

Die diesjährige Frankfurter Buchmesse hat sich wieder einmal als ein Besuchermagnet erwiesen: 280 000 Menschen strömten in die Messehallen. Doch trotz der positiven Bilanz befindet sich die Verlags- und Buchbranche nach wie vor im Umbruch. Besonders die zunehmenden digitalen Angebote sorgen für Unsicherheit. Einerseits zieht der Online-Handel Kunden aus dem traditionellen Buchhandel ab, andererseits ist die weitere Entwicklung bei der Nachfrage nach E-Books nur schwer abzuschätzen.

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Wirtschaftsnobelpreis 2011

Nichts Neues beim Preis der Schwedischen Reichsbank zum Gedenken an Alfred Nobel (“Wirtschafts-Nobelpreis”): In diesem Jahr werden erneut zwei US-Amerikaner ausgezeichnet, die den wirtschaftswissenschaftlichen Mainstream vertreten. Thomas J. Sargent und Christopher A. Sims erhalten den Preis für ihre Beiträge zur empirischen Makroökonomie (“for their empirical research on cause and effect in the macroeconomy”). In ihren Arbeiten haben sie die Auswirkungen wirtschaftspolitischer Entscheidungen auf makroökonomische Größen untersucht. Dabei greifen sie auf die Theorie der rationalen Erwartungen zurück.

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Zum Oktoberfest 2011: Bier als Markt und Marke in Deutschland

Maßkrüge auf dem Oktoberfest“O’zapft is” – Ende September hat wie jedes Jahr das Oktoberfest in München begonnen. Und siehe da: Die Deutschen scheinen wieder mehr Geschmack am Bier zu finden. Zum ersten Mal seit Jahren steigt der Bierkonsum. Ob das wohl von Dauer ist?

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Glück und Geld – eine unglückliche Beziehung?

Die Glücksforschung boomt, auch in der Ökonomie. Empirische Untersuchungen scheinen einerseits die Weisheit zu bestätigen, dass Geld allein nicht glücklich macht: Ruut Veenhoven’s “Database of Happiness” z.B. weist für Deutschland/Westdeutschland eine negative Korrelation zwischen Zufriedenheit und Wohlstand auf. Auch in der “Map of Happiness” ist ein mäßig glückliches Deutschland von glücklicheren Nachbarn umgeben. Andererseits befindet es sich unter den 20 % der glücklichsten Länder der Welt. Wie immer in der Statistik ist alles eine Frage der Modellierung und der Interpretation.

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Zukunft ade? – Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Beunruhigende Zahlen: In Spanien sind mehr als 40 % der jungen Leute unter 25 Jahren arbeitslos, in Frankreich ca 25 %, ebenso wie in Schweden. In der Folge lernt Europas Jugend von der arabischen und zieht auf Plätze und vor Parlamente, um zu protestieren.

Ist also etwa in jenen europäischen Ländern, die politisch und ökonomisch stabil zu sein scheinen und deren Politiker gegenwärtig pausenlos mit der “Rettung” Griechenlands beschäftigt sind, gar nicht alles in Ordnung?

Zumindest aktuell scheinen sich die europäischen Politiker noch nicht zu sorgen, wer zukünftig die Stabilität in Politik und Wirtschaft aufrecht erhalten und die ausufernden öffentlichen Schulden wieder in den Griff bekommen soll. Jenen Bürgern, die in den nächsten Jahrzehnten den Staat tragen sollen und müssen, gilt jedenfalls viel weniger das Interesse als dem jeweils neuesten internationalen Politik-Hype.


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Merkels neuer Wirtschaftsberater: ESMT-Präsident Lars-Hendrik Röller

Zum 1. Juli 2011 übernimmt der Berliner Professor Lars-Hendrik Röller die Leitung der wirtschafts- und finanzpolitischen Abteilung im Bundeskanzleramt und wird damit Nachfolger des ins Amt des Bundesbankpräsidenten gewechselten Jens Weidmann als wichtigster Wirtschaftsberater der Bundeskanzlerin. Gegenwärtig ist Röller Präsident der Business School ESMT (European School of Management and Technology) sowie Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik.

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Getting noticed: Verpackungsindustrie im Blickpunkt

Mitte Mai 2011 hat in Düsseldorf die international bedeutendste Verpackungsmesse, die “Interpack” stattgefunden. Dass diese wichtige Messe in Deutschland angesiedelt ist, ist kein Zufall, denn die deutsche Verpackungsbranche spielt weltweit eine bedeutende Rolle. So haben z.B. die Hersteller von Verpackungsmaschinen einen Weltmarktanteil von ca. 20 Prozent, womit Deutschland an der Spitze liegt.

Im Regal ist die Verpackung meist das erste, was an einem Produkt auffällt, und manchmal wird sie sogar mit dem Produkt identifiziert, z.B. bei der Nivea-Dose. Es kommt aber nicht nur auf die optische Gestaltung an, vielmehr werden die Anforderungen an Verpackungen immer anspruchsvoller und entsprechend wird die Verpackungstechnik stetig differenzierter. Am Ende sollte die Verpackung dann möglichst umweltschonend entsorgt oder recycelt werden können.

In Deutschland belegt die Papierverpackung mit ca. 40 % Umsatzanteil den ersten Platz, es folgt die Kunststoffverpackung mit ca. 30 %. Bei den Verpackungsfirmen dominiert der Mittelstand.

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Fight of the Century: Keynes vs. Hayek Round Two

Sie haben es wieder getan: Keynes und Hayek rappen wieder!! Diesmal geht es um Government Spending, ein aktuell heißes Thema, besonders in den US of A!!

Und: Ja, Keynes ist der Typ, der empfohlen hat, Löcher zu graben    ;-)

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