Themenübersicht

Schlagworte

Das BWL-Studium im Bologna-Prozess und Berufseinstiegschancen von BWL-Absolventen

In einigen Wochen startet der neue Bachelor-Jahrgang in das Wintersemester. Aus diesem Anlass gibt die folgende Literatur-Zusammenstellung einen kurzen Überblick über Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf das BWL-Studium.

Das könnte Sie auch interessieren:

Der Sommerökonom: Sonne, Strand und "korpulente Gouvernanten"

Sommer, Sonne, Ferienzeit. Eigentlich der richtige Zeitpunkt um zu entspannen und die ganze Ökonomie mal zu vergessen. Trotzdem eignen sich auch ein paar Wirtschaftsbücher als Urlaubslektüre, nämlich jene, deren Autoren die Wissenschaft nicht zu ernst nehmen und ein paar Spaß-Highlights setzen.

Die Anregung zum Thema „Humor in der Ökonomie“ und den Weblinks verdanken wir dem Handelsblatt

Auf YouTube lassen Russ Roberts und John Papola John Maynard Keynes und Friedrich August von Hayek einen Rap tanzen: „Fear the Boom and Bust“

Wer mag, kann auf YouTube auch dem Ökonomen Yoram Bauman zuhören als „the world’s only stand-up economist“

Das könnte Sie auch interessieren:

Fußball-WM 2010: Marketingaspekte von Fußballgroßveranstaltungen

Die mit Spannung erwartete Fußball-WM 2010 hat begonnen.

Derartige Großereignisse, die zum Mitfiebern einladen, sind ideale Transportmedien für Werbebotschaften und Sponsoringaktivitäten, da im Fußball die Identifikation der Fans mit ihren Sportstars besonders ausgeprägt ist, und die internationalen Events auch Menschen vor den Bildschirm und in die Stadien locken, die dem Sport eher fern stehen und daher im allgemeinen von einschlägigen Marketingmaßnahmen nicht erreicht werden können. Andererseits ist der Zugang zu Lizenzen und Marketingrechten hier oft extrem begrenzt.

Einige Aspekte des bei Unternehmen besonders begehrten WM- und Sportveranstaltungs-Marketings zeigt die folgende Zusammenstellung.

Das könnte Sie auch interessieren:

Neue Institutionenökonomik in der Betriebswirtschaft

Dem Veröffentlichungs-Boom zur Neuen Institutionenökonomie wurde 2009 Rechnung getragen durch die erneute Verleihung des Preises für Wirtschaftswissenschaften der Schwedischen Reichsbank (“Wirtschaftsnobelpreis”) an zwei VertreterInnen dieser Forschungsrichtung (Oliver Williamson; Elinor Ostrom).

Wie die traditionelle Institutionenökonomik setzt auch der Neue Institutionalismus bei der Analyse von Regelsystemen in einer Gesellschaft an. Er ist jedoch im Gegensatz zum älteren Ansatz stärker formalisiert, und entspringt im Unterschied zu jenem der neoklassischen Modellwelt des homo oeconomicus, dessen einfache Grundannahmen durch die Untersuchung institutioneller Verhältnisse zugunsten einer größeren Realitätsnähe abgemildert werden. Wichtige Ansätze sind u.a. die Berücksichtigung von Transaktionskosten, Property-Rights, Marktmacht, unvollständigen Verträgen und beschränkter Rationalität. Ronald Coase und Douglass North hatten vor einigen Jahren als wichtige Anreger dieses Forschungsansatzes ebenfalls den Reichsbank-Preis erhalten.

Eine Übersicht zu aktuellen Anwendungen auf betriebswirtschaftliche Themen ist im Folgenden zusammengestellt.

Das könnte Sie auch interessieren:

Institutions matter! – Auch in der Ökonomie

Diesem Motto wird in der ökonomischen Forschung seit geraumer Zeit verstärkt Rechnung getragen, deshalb sind auch die beiden Beiträge zum Thema in der Wiwi-Werkbank entstanden.

Bei der Vorbereitung bin ich auf einen empfehlenswerten Link gestoßen.  Michaela Trippl und Andreas Novy von der Wirtschaftsuniversität Wien haben Geschichte und Inhalt der traditionellen Institutionenökonomik in nachahmenswerter Weise [Lesen Sie weiter...]

Das könnte Sie auch interessieren:

Heterodoxe Ökonomie: Institutionalistische Analysen in der Betriebswirtschaft

Beim Institutionalismus handelt es sich um einen heterodoxen Ansatz der Wirtschaftstheorie, der mit der kürzlich hier vorgestellten Evolutorischen Ökonomik verbunden ist. Er war Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA sehr verbreitet und gewinnt seit einigen Jahren wieder an Einfluss und Interesse. Ursprünglich als Alternative zum geschlossenen Modell der Neoklassik entstanden, besteht ein wesentlicher Unterschied darin, dass keine zeitliche und räumliche Allgemeingültigkeit theoretischer Erkenntnisse postuliert, sondern bei einem pragmatischen Theorieverständnis gerade auf die Analyse empirischer Befunde Wert gelegt wird. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung institutioneller Gegebenheiten (z.B. Rechtssystem, kulturelle Gewohnheiten, gesellschaftliche Verhältnisse), und aus der Evolutionstheorie übernommen wird die Annahme, dass Institutionen nicht konstant sind, sondern einem Entwicklungsprozess unterliegen (institutioneller Wandel).

In jüngerer Zeit werden institutionalistische Analysen auch für betriebswirtschaftliche Themenstellungen eingesetzt, die sich in Form und Inhalt erheblich von den üblichen Optimierungsansätzen unterscheiden.

Das könnte Sie auch interessieren:

Darwin in der Betriebswirtschaft

Das Darwin-Jahr 2009 erinnerte einerseits an den 200. Geburtstag (*12.02.1809) des britischen Naturforschers und andererseits an die Publikation seines Hauptwerks „On the Origin of Species“ („Die Entstehung der Arten“) vor 150 Jahren.

Auch in der Ökonomie gibt es Ansätze, die versuchen, Elemente der biologischen Evolutionstheorie für die Erklärung wirtschaftlicher Zusammenhänge fruchtbar zu machen. Im folgenden sind einige Veröffentlichungen aus jüngerer Zeit zusammengestellt, die speziell betriebswirtschaftlich interessante Themenstellungen aufgreifen und aus evolutionstheoretischer Perspektive bearbeiten. Schwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Konsumentenverhalten und Organisationstheorie.

Die evolutorische Ökonomik versucht im Gegensatz zur Mainstream-Ökonomik nicht, ein geschlossenes Theoriegebäude zu errichten, sondern greift verschiedene Aspekte der Evolutionstheorie auf. Der wichtigste Unterschied liegt im Abweichen von der beliebten, aber statischen, und daher für die Realität relativ unergiebigen Gleichgewichtsbetrachtung. Evolutorische Ansätze sind prozessorientiert und beziehen historische Bedingtheiten in die Analyse ein. Wichtige Vorläufer derartiger Untersuchungen sind u.a. Thorstein Veblen und Joseph Schumpeter.

Das könnte Sie auch interessieren:

White Collar Crime Teil 4: Reputationsrisiken

Firmeninterne Betrugsbekämpfung, Compliance-Management, etc. dienen nicht nur der Aufrechterhaltung allgemeiner unternehmensethischer Grundsätze und der Vermeidung von illegalem Handeln, sondern zielen auch und vor allem auf das öffentliche Image bei Verbrauchern, Geschäftskunden und Medien. Denn ist die Reputation erst einmal verspielt, wird die Wiedererlangung ein sehr teurer und langwieriger Prozess, den das Unternehmen im schlimmsten Fall nicht mehr überlebt. Nicht umsonst gilt das Reputationsrisiko als “risk of risks“.

Das könnte Sie auch interessieren:

White Collar Crime Teil 3: Whistleblowing

Gesetzesverstöße – wie z.B. Betrug -, die in Unternehmen vorkommen können, sind häufig von außen nicht erkennbar und müssen erst aufgedeckt werden, ehe sie wahrgenommen und geahndet werden können. Das geschieht oft erst mit einiger Zeitverzögerung, besonders wenn die Aufklärung von Mitarbeitern vorgenommen wird.

Der Begriff des “Whistleblowers” entstammt dem anglo-amerikanischen Rechtssystem und bezeichnet einen Informanten, der rechtliche Verstöße oder Missstände in seiner Firma an die Öffentlichkeit bringt. Als Arbeitnehmer befindet er sich dabei in einem Konflikt zwischen seiner Loyalitätspflicht und seinem Gewissen. Ähnliches gilt z.B. für externe Rechnungsprüfer eines Unternehmens.

In Großbritannien und den USA gibt es eine auf das Whistleblowing bezogene Gesetzgebung, in Deutschland ist der Tatbestand bisher nicht gesetzlich geregelt.

Unter den angegebene Weblinks finden sich weiterführende Informationen zum Thema.

Das könnte Sie auch interessieren:

White Collar Crime Teil 2: Compliance-Management

Ein zunehmend wichtiger Bereich unternehmerischen Handelns, der auch in engem Zusammenhang steht mit Maßnahmen der Betrugsprävention, ist das “Compliance-Management“. Damit werden jene Aktivitäten von Unternehmen beschrieben, die der Anpassung an und der Befolgung von aktuellen gesetzlichen Auflagen und Regeländerungen gewidmet sind. Besonders auf den Gebieten des Bilanz- und Kapitalmarktrechts (auf denen hier das Schwergewicht liegen soll) hat es in den letzten Jahren zahlreiche Neuregelungen gegeben, deren Umsetzung für die Unternehmen einerseits mit Kosten verbunden, andererseits zwingend erforderlich ist, um strafrechtliche Probleme und Imageschäden zu vermeiden.

Das könnte Sie auch interessieren: