Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Grenzen der Steueroptimierung für multinationale Unternehmen in Deutschland – Zinsschranke und Verrechnungspreise

Multinationale Unternehmen wie Google, Apple und IKEA werden in den Medien wegen ihrer Konzernstrukturen kritisiert. Die teils komplexen Firmengeflechte scheinen nichts mit Standortentscheidungen im Rahmen der Produktvermarktung zu tun zu haben, sondern dem Ziel der Steuersenkung zu dienen. Mit scherzhaft umschriebenen Konstruktionen wie „irish double in a dutch sandwich“ können Konzerne legal Steuerpflichten durch geschickte Nutzung verschiedener nationaler Steuergesetze unterlaufen. Das ist zwar legal, wirkt aber unmoralisch.
Mit zahlreichen Regeln zu Verrechnungspreisen und der „Zinsschranke“ werden den Unternehmen in Deutschland Grenzen gesetzt. Diese beiden Aspekte bilden den Schwerpunkt unserer Literaturliste.

Spionage im Netz! Datensicherheit in Unternehmen?

Die aktuelle Berichterstattung über Spionage im Internet durch die US-amerikanische NSA rückt das Thema Datenschutz in Unternehmen ins Bewusstsein vieler Entscheider.

Unsere Literaturliste enthält eine Titelauswahl und berücksichtigt auch Artikel zum Cloud Computing. Bieten wir hier Informationen zum Schutz gegen staatlich gelenkte Spionage? Leider nein, aber eine Übersicht zu den anderen Facetten des Themas.

Behavioral Finance – ist der homo oeconomicus doch irrational?

Ist der Mensch rational handelnder homo oeconomicus – wie in der neoklassischen Finanzmarkttheorie angenommen – oder doch emotional getrieben? Welche Bedeutung haben zum Beispiel Angst und Gier bei Kapitalanlageentscheidungen bei Individuen und in Gruppen (Herdenverhalten) und wie wirkt das an den Finanzmärkten? Die Behavioral Finance-Lehre als Teil der Verhaltensökonomik geht solchen Fragen nach.

Effizienzmarkthypothese

Die vom US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Eugene Fama entwickelte Effizienzmarkthypothese – EMH – besagt, dass preisbeeinflussende Informationen in den Börsenkursen unmittelbar “eingepreist” sind. Finanzmärkte gelten dann als effizient – genauer informationseffizient. Die Erzielung von Überrenditen bei Wertpapieranlageentscheidungen durch Nutzung von vermeintlichen Informationsvorteilen ist nicht möglich.

Kurseinbrüche wie im Jahr 1987 und in der Finanzmarktkrise 2008 können mit der Hypothese allerdings nicht erklärt werden. Empirische Untersuchungen haben auch gezeigt, dass es sowohl zeitliche (Januareffekt) als auch regionale Unterschiede gibt.

CAPM, Mehrfaktorenmodelle und Arbitragepreistheorie

Die folgende Liste nimmt verschiedene Weiterentwicklungen der Portfoliotheorie nach Markowitz auf. Einführende Texte finden Sie in den Lehrbüchern. Die anderen Literaturhinweise enthalten theoretische und empirische Untersuchungen.

Dieser Beitrag ergänzt die Literaturliste Portfolio Selection – Vergangenheit oder Zukunft?

Portfolio Selection – Vergangenheit oder Zukunft?

Die Portfoliotheorie von dem us-amerikanischen Ökonom Harry M. Markowitz – erstmals 1952 im “Journal of Finance” beschrieben – schien sich in der Praxis zur optimalen Wertpapieranlage bewährt zu haben.

In der Finanzmarktkrise zeigten sich jedoch Schwächen – die Erwartung, Risiken könnten durch Investitionen in gering korrelierte Wertpapiere reduziert werden, erfüllte sich nicht. Ist die Theorie angesichts der aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten noch zeitgemäß? Welche Chancen bieten CAPM, APT und Drei- bzw. Vierfaktorenmodelle?

Die folgende Literaturauswahl bieten Ihnen den Originaltext aus dem Jahre 1952 sowie Untersuchungen zur Portfoliotheorie und deren Weiterentwicklungen.

Performance von Investmentfonds

Die Leistungsmessung von Investmentfonds – insbesondere Aktienfonds – ist Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Wir haben Ihnen zu diesem Thema eine Literaturauswahl zusammengestellt. Unter anderem werden die unterschiedlichen Investmentstile (active vs. passive investments) gegenübergestellt.

Unternehmensfinanzierung – Cash Management

Cash Management umfasst die kurzfristige Steuerung von Zahlungsmitteln in Unternehmen. Einerseits muss Liquidität zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit in jeweils erforderlichem Umfang gewährleistet sein, andererseits sollen vorhandene Mittel möglichst effizient angelegt und gesteuert werden. Eine Sonderform des Cash Managements in Konzernstrukturen → Cash Pooling

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2012

Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht dieses Jahr an die US-Amerikaner Alvin E. Roth und Lloyd S. Shapley “for the theory of stable allocations and the practice of market design

Aus den zahlreichen Veröffentlichungen dieser beiden Forscher haben wir Ihnen eine Auswahl zusammengestellt.

Rechnungslegung nach IFRS

Seit 2005 müssen europäische kapitalmarktorientierte Unternehmen Konzernabschlüsse nach den Vorschriften der IFRS – International Financial Reporting Standards – erstellen. Das zuvor geltende deutsche Bilanzrecht war geprägt vom Vorsichtsprinzip, dem Schutz der Gläubiger und Kapitalerhalt. Nach IFRS geht es um Informationen für oftmals anonyme Investoren. “Fair Presentation” ist wichtiger als das traditionelle deutsche Vorsichtsprinzip. Mit der Bilanzierung nach IFRS verbunden sind diverse Bewertungsänderungen.