Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Wirtschaftsbranchen in Deutschland: 1. Allgemeiner Überblick

Mit der ECONIS Select-Serie “Wirtschaftsbranchen in Deutschland” bieten wir Ihnen ausgewählte Literatur aus unserer Datenbank ECONIS zu den betriebswirtschaftlichen Aspekten der bedeutendsten deutschen Branchen.

Die nachfolgende Übersicht beinhaltet einen allgemeinen Überblick über die Branchenentwicklung in Deutschland.

Wasser als Handelsware?

Der Entwurf einer EU-Konzessionsrichtlinie entfachte in Deutschland eine öffentliche Diskussion um eine mögliche Privatisierung der Wasserversorgung.

Die nachfolgende Übersicht beinhaltet Literatur mit Untersuchungen zur Privatisierung der Wasserwirtschaft in Deutschland und Vergleichsanalysen mit EU-Staaten weiteren ausgewählten Ländern.

Verkehrsinfrastruktur und Verkehrsfinanzierung in Deutschland

“Unternehmen und Industrieverbände fordern in einem gemeinsamen Brief an das Bundeskanzleramt, Ministerien und die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag mehr Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Ansonsten befürchten sie einen dramatischen “Werteverfall” dieses wichtigen Standortfaktors. Angesichts jahrzehntelanger Unterfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur sind solche Appelle und Forderungen nicht neu und durchaus berechtigt.” (Karl-Hans Hartwig: Verkehrsinfrastruktur: Finanzierung als Dauerproblem, In: Kommentar des Wirtschaftsdienst 5/2013)

Lockere Zins- und Geldpolitik in der Eurozone

“Mit dem Frühjahr 2013 verband sich die Hoffnung, dass sich die schwache Konjunktur im Eurogebiet erholen könnte. Die neuesten Trends lassen aber keine nennenswerte Entspannung der Situation erkennen. Angesichts dieser Entwicklung und der nach wie vor prekären Lage der südlichen Mitgliedstaaten des Eurogebiets wurde der Ruf nach einer Zinssenkung in Europa wieder lauter. Die EZB hat am 2. Mai reagiert und die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte auf den historischen Tiefstand von 0,5% abgesenkt.” (Bernd Hayo: EZB-Leitzins auf historischem Tief: richtig, aber wenig wirkungsvoll, In: Leitartikel des Wirtschaftsdienst 5/2013)

Effizienzmarkthypothese

Die vom US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Eugene Fama entwickelte Effizienzmarkthypothese – EMH – besagt, dass preisbeeinflussende Informationen in den Börsenkursen unmittelbar “eingepreist” sind. Finanzmärkte gelten dann als effizient – genauer informationseffizient. Die Erzielung von Überrenditen bei Wertpapieranlageentscheidungen durch Nutzung von vermeintlichen Informationsvorteilen ist nicht möglich.

Kurseinbrüche wie im Jahr 1987 und in der Finanzmarktkrise 2008 können mit der Hypothese allerdings nicht erklärt werden. Empirische Untersuchungen haben auch gezeigt, dass es sowohl zeitliche (Januareffekt) als auch regionale Unterschiede gibt.

Armutsgefährdung

“Vielen gilt der deutsche Arbeitsmarkt als vorbildlich: Die Beschäftigung steigt von Jahr zu Jahr und die Arbeitslosigkeit ist eine der niedrigsten in Europa. Mit den jüngst veröffentlichten Daten zur Entwicklung des Armutsrisikos von Erwerbspersonen gießt das Statistische Amt der Europäischen Union jedoch Wasser in den Wein.” (Eric Seils : Armutsentwicklung: Ganze Breite des Arbeitsmarktes. In: Kommentar des Wirtschaftsdienst 5/2013)

Telearbeit kontrovers diskutiert

Schlagzeilen machte kürzlich Marissa Mayer, die Vorstandsvorsitzende von Yahoo, als sie die Telearbeit im Internetkonzern quasi mit einem Federstrich abschaffte. Geschwindigkeit und Qualität litten bei der Arbeit von zuhause, begründete sie ihre Entscheidung. Und musste viel Kritik entgegennehmen. Denn viele Mitarbeiterbefragungen und Studien kommen zu dem Schluss, dass die häufig alternierend wahrgenommene Telearbeit nicht nur die Arbeitszufriedenheit, -motivation und betriebliche Bindung der Telearbeitenden erhöht, sondern gleichzeitig ihre Effektivität und Produktivität steigert.

Auch die Vereinbarkeit von beruflichen Aufgaben und Familienleben (Work-Life Balance), die durch Arbeitsortflexibilisierung unterstützt werden soll, wird unterschiedlich bewertet: der höheren Flexibilität und Individualität in der Lebensgestaltung von Telearbeitenden setzen Kritiker warnend die Entgrenzung von Arbeit und Leben durch ständige Erreichbarkeit und damit einhergehend die Gefahr von Selbstausbeutung entgegen.

Arbeitskostenentwicklung in Deutschland

“Im März 2013 hat das Statistische Bundesamt neue Zahlen zur Entwicklung der Arbeitskosten in Europa veröffentlicht. Eine Arbeitsstunde kostet hierzulande im Durchschnitt 31 Euro und ist damit 32% teurer als der EU-Durchschnitt. Deutschland gehört damit weiterhin zu den Hochlohnländern in der Europäischen Union.” (Andreas Knabe : Arbeitskostenentwicklung: Zeichen des Erfolgs, In: Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2013)

Möglichkeiten und Grenzen der Mitarbeitermotivation im Betrieb

Hat eine leistungsorientierte Bezahlung den Hauptanteil an der Motivationssteigerung von Mitarbeitern? Oder gibt es darüber hinaus andere, effektivere Möglichkeiten, Arbeitszufriedenheit und Leistungsbereitschaft zu beeinflussen?