Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

Kategorien

Fachkräftemangel auf dem deutschen Pflegemarkt

Seit einigen Jahren warnen Experten vor einem Fachkräftemangel im Pflegebereich. Der wachsende Bedarf an Pflegekräften wird hierbei von zwei gegenläufigen Trends bestimmt. Einerseits wird die Zahl der zu pflegenden Personen in einer alternden Gesellschaft weiter zunehmen. Auf der anderen Seite nimmt die Anzahl der Erwerbspersonen in Deutschland weiter ab.

Diese Literaturliste aus unserer Datenbank Econis umfasst zum einen Studien zur zukünftigen Fachkräfteentwicklung im Pflegebereich und zum anderen Arbeiten über den Pflegeberuf an sich (u. a. Erwerbsformen, Professionalisierung).

Familienbesteuerung – Theoretische Aspekte

Ehegattensplitting, Familiensplitting, Einzelveranlagung – zur Besteuerung von Familieneinkommen existieren unterschiedliche steuerpolitische Konzepte. Diese umfassen vor allem Fragen zur Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie Möglichkeiten einer grundlegenden Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die folgende Literaturliste aus unserer Datenbank Econis bietet einen Einblick in die unterschiedlichen theoretischen Ansätze zur Familienbesteuerung (u. a. Entscheidungstheorie, Verhandlungstheorie, Spieltheorie).

EU-Klimapolitik

“Die Dominanz der Finanzkrise der EU verdeckt den grundsätzlichen Charakter der klimapolitischen Krise, in der sich die EU zeitgleich befindet. Die EU-Institutionen haben sie bislang schamvoll beschwiegen. Dem hat das Europäische Parlament nun ein Ende gesetzt.” (Hans-Jochen Luhmann: EU-Klimapolitik: Die fast-konstitutionelle Krise. – Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2013)

Unternehmenserfolg: 3. Einfluss des Personalmanagements auf den Unternehmenserfolg

Was macht ein Unternehmen erfolgreich? Es ist ein Zusammenspiel von vielen Faktoren, die gleichzeitig wirken. Mit der Econis-Select-Serie “Unternehmenserfolg” bieten wir Ihnen ausgewählte Listen mit Publikationen aus unserer Datenbank ECONIS zu Faktoren, die den Unternehmenserfolg beeinflussen.

Die nachfolgende Übersicht beinhaltet Literatur, die sich mit dem Thema auseinandersetzt, welchen Einfluss das Personalmanagement auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens hat.

Compliance und Datenschutz im Unternehmen

Die Einhaltung der bestehenden datenschutzrechtlichen Vorschriften sowie die Vermeidung von möglichen Datenschutzverstößen sind ein zentrales Tätigkeitsfeld des Compliance-Mangements von Unternehmen. Im Gegensatz zu freiwilligen Selbstverpflichtungen seitens der Unternehmen existieren im Bereich des Datenschutzes dezidierte gesetzliche Regelungen. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) regelt u. a. die geschäftsmäßige Datenerhebung, -speicherung, -übermittlung, die Datenverarbeitung im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses sowie die Verpflichtung zur Bestellung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten.

Portfolio Selection – Vergangenheit oder Zukunft?

Die Portfoliotheorie von dem us-amerikanischen Ökonom Harry M. Markowitz – erstmals 1952 im “Journal of Finance” beschrieben – schien sich in der Praxis zur optimalen Wertpapieranlage bewährt zu haben.

In der Finanzmarktkrise zeigten sich jedoch Schwächen – die Erwartung, Risiken könnten durch Investitionen in gering korrelierte Wertpapiere reduziert werden, erfüllte sich nicht. Ist die Theorie angesichts der aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten noch zeitgemäß? Welche Chancen bieten CAPM, APT und Drei- bzw. Vierfaktorenmodelle?

Die folgende Literaturauswahl bieten Ihnen den Originaltext aus dem Jahre 1952 sowie Untersuchungen zur Portfoliotheorie und deren Weiterentwicklungen.

Mietrecht

“Am 13. Dezember 2012 hat der Bundestag gegen die Stimmen der Opposition das Mietrechtsänderungsgesetz 2013 beschlossen. Dieses bringt vor allem den Vermietern einige Verbesserungen gegenüber dem bisherigen Recht, allerdings verbunden mit noch mehr Ankündigungs- und Aufklärungspflichten gegenüber ihren Mietern. Aber auch für die Mieter hält das Gesetz ein Bonbon bereit: die Senkung der sogenannten Kappungsgrenze von bisher 20% auf jetzt 15%, wenn auch nur in Gebieten mit sogenannter Wohnungsnot. Insgesamt enthält das Gesetz für beide Marktseiten Licht und Schatten.” (Ulrich van Suntum, Timo Zumbro: Mietrechtsänderungsgesetz: Licht und Schatten. – Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2013)

Das könnte Sie auch interessieren: ?

  1. Wohnimmobilienpreise
  2. Wohnungsmarkt in Deutschland

Zurück zur D-Mark? – Peter Bofinger

Am 16. Januar 2013 stellte Prof. Peter Bofinger – im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Wirtschaftsdienst – sein Buch “Zurück zur D-Mark? Deutschland braucht den Euro” in der ZBW Hamburg vor. Zu dieser Veranstaltung liegt inzwischen ein Nachbericht vor.

Eine Rückkehr zur D-Mark wäre ein Desaster, argumentiert Peter Bofinger in seiner Streitschrift. Er plädiert für eine grundlegende Reform der Währungsunion und gegen den monetären Nationalismus. Nur gemeinsam seien die Länder Europas in der Lage, sich gegen die Macht der Märkte durchzusetzen.

Prof. Dr. Peter Bofinger ist Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Im August 1997 war er Mitinitiator einer Initiative von 59 Professoren für den Euro, im August 2012 trat er mit Jürgen Habermas und Julian Nida-Rümelin für einen massiven Kurswechsel der deutschen Politik in der Eurokrise ein. Gemeinsam mit renommierten europäischen Ökonomen verficht er einen Schuldentilgungspakt und eine gemeinsame europäische Fiskalpolitik. Bofinger ist außerdem Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Wirtschaftsdienst – Zeitschrift für Wirtschaftspolitik.

Europäische Bankenaufsicht

2. aktualisierte Fassung vom Jan. 2013

“Kurz vor Weihnachten hat es doch noch geklappt. Nachdem sich die Staats- und Regierungschefs der Eurozone im Juni 2012 grundsätzlich über die Schaffung einer einheitlichen europäischen Bankenaufsicht verständigt hatten, einigten sie sich am 12./13. Dezember 2012 im Rahmen einer Sondersitzung des Rats für Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN) über deren Eckpfeiler. ” (Stephan Paul: Europäische Bankenaufsicht: Schnelligkeit vor Genauigkeit?   – Leitartikel des Wirtschaftsdienst 1/2013)

“Bankenaufsicht ist schon seit vielen Jahren keine nationale Angelegenheit mehr. Neue bankaufsichtliche Regelungen werden in internationalen Expertenkreisen aus Finanzindustrie, Aufsichtsbehörden und Wissenschaft vorgedacht. […] Europa folgt diesen Vorgaben in der europäischen Richtliniengesetzgebung […]. Neben der Durchsetzung von Mindeststandards auf nationaler Ebene wurde dabei von Anfang an Kooperation und Informationsaustausch zwischen den nationalen Aufsichtsbehörden angestrebt. ” (Hans Peter Burghof: Lösung der Finanzkrise: Europas Beitrag.Leitartikel des Wirtschaftsdienst 6/2009)

Vollgeld statt Buchgeld

Unter dem Titel “Vollgeld statt Buchgeld. Eine alte Idee taucht wieder auf” sendete der Deuschlandfunk am 05.01.2013 in seiner Reihe “Hintergrund” einen Beitrag von Caspar Dohmen.

“Münzen und Banknoten machen im Euroraum nicht einmal zehn Prozent der Geldmenge aus. Der Rest ist fiktives Geld, das Banken zum Beispiel durch Kreditvergabe schaffen und das nur auf dem Papier existiert. Mit dem Vollgeld-System würde sich das radikal ändern.” (dradio)

Die “Vollgeldtheorie” zählt zu den Currency-Theorien, die den  Standpunkt vertreten , dass das vom Staat ausgegebene Geld als einziges legitimes Zahlungsmittel anzusehen ist. Dabei wird keine sonstige Geldschöpfung zugelassen und die Kontrolle der verfügbaren Geldmenge obliegt allein dem Staat.

In der Schweiz will der “Verein für Monetäre Modernisierung” das Vollgeld durch eine Änderung der Verfassung mittels Volksentscheid erreichen.