Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

Kategorien

Ablaufplanung in Krankenhäusern

Die Ökonomisierung des Gesundheitswesen hat schon lange die Krankenhäuser in Deutschland und anderen Länder erreicht. Der Druck, Ablaufprozesse in Kliniken stetig zu verbessern, nimmt immer mehr zu. Bestimmte Prozesse wie die Patientendurchleitung, die Bettenbelegung, die OP-Raumbelegung, die Schichtdiensteinteilung des medizinischen Personals und des Pflegepersonals sowie Vorhersagen über die Frequentierung der Notfallambulanz können mittels Operations Research Methoden, Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Simulationen optimiert werden.

Global Sourcing

Die Nutzung internationaler Beschaffungsquellen für Dienstleistungen, Rohstoffe und Vorprodukte bietet nicht nur multinationalen Unternehmen signifikante Kostenvorteile. Eine globale Lieferantenstruktur stellt vor allem an das Risiko- und Qualitätsmanagement besondere Anforderungen.

Wir haben für Sie Literatur zusammen gestellt, die sich mit den verschiedenen Erfolgsfaktoren wie Corporate Social Responisbility, Risk Management, Lieferanten-Kunden-Beziehung und Governance einer grenzüberschreitenden Beschaffungsstrategie auseinandersetzt.

EU-Gipfel zur Bankenaufsicht

“Die Staaten der Europäischen Union suchen nach Wegen, Immobilien-, Staatsschulden-, Zahlungsbilanz-, Banken- und Finanzmarktkrisen zu bewältigen und eine Währungs- oder gar politische Krise abzuwenden. Rettung verspricht man sich vielerorts von “mehr Europa”. Doch die reflexartige Zuweisung von Staatsaufgaben an europäische Institutionen wirkt überstürzt. Sie widerspricht dem Subsidiaritätsprinzip sowie dem ökonomischen Grundsatz, Probleme an der Wurzel anzugehen. Dies gilt auch für angestrebte Maßnahmen im Finanzsektor.” (Dirk Niepelt: Finanzmarkt: “Mehr Europa” greift zu kurz. –  Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2012)

Fiskalunion in der Eurozone

“Unter der Vielzahl der Vorschläge, die in diesem Tagen zur EU-Fiskalunion kursieren, dürften jene von Wolfgang Schäuble eine überdurchschnittliche Halbwertszeit haben, nicht zuletzt, weil er als deutscher Finanzminister quasi eine Veto-Position in der Debatte innehat. Schäuble schlägt drei Elemente vor: Erstens soll der EU-Währungskommissar wie der Wettbewerbskommissar von sich aus Verfahren gegen Haushaltssünder einleiten und vorantreiben dürfen. Zweitens soll der Kommissar ein Veto-Recht gegen nationale Haushalte erhalten – bereits im Planungsstadium, aber auch, nachdem das nationale Parlament das jeweilige Budget verabschiedet hat. Drittens soll das Europäische Parlament früher an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt werden; für Eurozonen-Angelegenheiten sollen dafür einzig die Abgeordneten aus den Euroländern zusammentreten.” (Sebastian Dullien: EU-Fiskalunion.  Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2012)

EEG-Umlage

“Am 15. Oktober 2012 haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber die Prognose der 2013 zu erwartenden Einspeisung aus regenerativen Stromerzeugungsanlagen und die EEG-Umlage für das Jahr 2013 veröffentlicht. Die EEG-Umlage ist wie erwartet angestiegen – um rund 47% von 3,6 ct/kWh im Jahr 2012 auf 5,3 ct/kWh.” (Markus Groth: EEG-Umlage.  Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2012)

US-Wahl: gigantische wirtschaftspolitische Herausforderungen

“Die USA haben gewählt; die Amerikaner haben sich entschlossen, dem amtierenden Präsidenten Barack Obama noch einmal eine Chance zu geben. Zufrieden sind sie zwar nicht mit den wirtschaftlichen Fortschritten in den vergangenen vier Jahren. Dies zeigten die Umfragen vor den Wahlen deutlich. Die Mehrheit war jedoch der Meinung, dass Obama die besseren Rezepte hat, um die gigantischen Probleme der USA zu meistern.” (Stormy-Annika Mildner im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 11/2012)

Unternehmenserfolg: 1. Einfluss des strategischen Managements auf den Unternehmenserfolg

Was macht ein Unternehmen erfolgreich? Es ist ein Zusammenspiel von vielen Faktoren, die gleichzeitig wirken.
Die nachfolgende Übersicht beinhaltet Literatur, die sich mit dem Thema auseinandersetzt, welchen Einfluss das strategische Management auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens hat.

Die Goldreserven der Bundesbank – Relikt des Bretton-Woods-Systems

Die Deutsche Bundesbank hält über zwei Drittel ihrer Währungsreserven in Gold vor. Ein Großteil dieser Goldreserven – insgesamt sind es rund 3.400 Tonnen mit einem aktuellen Gegenwert von ca. 144 Mrd. € – lagert in ausländischen Zentralbanktresoren, nämlich in New York, Paris und London.

Die deutschen Goldreserven gehen auf das von 1944 bis 1971 bestehende Bretton-Woods-System zurück, als Deutschland einen Teil seiner Leistungsbilanzüberschüsse in ausländisches Zentralbankgold umtauschte. Kern dieses Systems fester Wechselkurse war die Goldbindung des US-Dollars.

Diese Literaturübersicht thematisiert einerseits die deutschen Goldreserven. Andererseits ist das historische Bretton-Woods-System und dessen mögliche Wiederauferstehung im Rahmen der aktuellen Finanzmarkt- und Weltwirtschaftskrise ein Themenschwerpunkt.

Unternehmensfinanzierung – Cash Management

Cash Management umfasst die kurzfristige Steuerung von Zahlungsmitteln in Unternehmen. Einerseits muss Liquidität zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit in jeweils erforderlichem Umfang gewährleistet sein, andererseits sollen vorhandene Mittel möglichst effizient angelegt und gesteuert werden. Eine Sonderform des Cash Managements in Konzernstrukturen → Cash Pooling