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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Ökonomische Ideengeschichte – Teil 5: Ordnungsökonomik

“Eine methodische Auseinandersetzung in der Ordnungsökonomik war längst überfällig” konstatieren Lars Feld und Ekkehard Köhler in ihrem grundlegenden Beitrag “Zur Zukunft der Ordnungsökonomik.” Die Ordnungsökonomik als genuin deutsches wirtschaftstheoretisches Konzept ist zuletzt in die Jahre gekommen. Exzellent beleumundet war dieses Denkmodell nach dem Zweiten Weltkrieg, stützte sich doch die Wirtschaftspolitik des weithin verehrten Ministers Ludwig Erhard im Wesentlichen auf ordnungsliberale Grundsätze.

Doch seitdem hat sich die Wirtschaftswelt fundamental verändert, nicht zuletzt durch den Bedeutungszuwachs der EU und die Globalisierung.

Outsourcing – die Balance zwischen Kostenersparnis und Know-How Verlust

Bei IBM nennt man es “Liquid” in anderen Unternehmen “Stellenabbau”: Outsourcing gilt nach wie vor als effektives Instrument, um Fixkosten im Unternehmen zu senken. Vor allem IT-, Personal- und Logistik-Services sind betroffen. Nicht immer dient eine Auslagerung von Geschäftsprozessen tatsächlich dem Unternehmenserfolg: denn mit der Kostenersparnis gehen der Verlust von Expertise sowie ein erhöhter Bedarf an Koordination einher.

2012 ist Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen

“Ab 2012 wird die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter abnehmen. Die Zahl der über 60-Jährigen wird dagegen um etwa zwei Millionen steigen, die gesellschaftliche und wirtschaftlichen Herausforderungen müssen in Zukunft zunehmend von älteren Menschen bewältigt werden” (Quelle EU-Nachrichten Nr. 3/2012, S. 5).  Die Umsetzung des Europäischen Jahres erfolgt auf deutscher Seite durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Länderfinanzausgleich: Berlin als Bundesdistrikt?

Der Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern ist seit Langem umstritten. Drei Länder finanzieren im Wesentlichen das gesamte System. 2011 trug Bayern mit 3,7 Mrd. Euro die Hälfte aller Ausgleichsbeiträge. Baden-Württemberg und Hessen steuerten mit je 1,8 Mrd. Euro die andere Hälfte bei; Hamburg zahlte 62 Mio. Euro. Alle anderen Länder waren Empfänger der insgesamt 7,3 Mrd. Euro Ausgleichsleistungen.

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Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft

Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft sind in Europa nicht erst durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ein relevantes wirtschaftliches Phänomen geworden. Das Nord- Süd-Gefälle bei der Verbreitung dieses devianten Verhaltens hat schon bei Einführung der gemeinsamen Währung für Unruhe gesorgt.

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Arbeitszeitverlängerung: Bildung und Gleichstellung wichtiger

Vollzeitbeschäftigte arbeiteten 2010 in Deutschland laut Eurostat 1904 Stunden pro Jahr und damit deutlich mehr als in allen anderen westeuropäischen Ländern. Nur in Mittel- und Osteuropa und in Griechenland wurde mehr gearbeitet. Gleichzeitig ist Deutschland mit der Rente ab 67 Jahren Vorreiter einer Erhöhung der Lebensarbeitszeit in Europa.

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Internationale Handelsstrukturen – Handelsbilanzdefizit Japan

Erstmals seit 1980 hat Japan für das Jahr 2011 ein Handelsbilanzdefizit ausweisen müssen. Die vorläufigen Schätzungen für die Höhe des Defizits belaufen sich auf 32 Mrd. US-$, etwa 0,5% des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

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Frau Prof. Dr. Claudia M. Buch neues Mitglied im Sachverständigenrat

Laut einem Bericht von Spiegel-Online vom 15.2.2012 soll Frau Prof. Dr. Claudia M. Buch neue “Wirtschaftsweise” werden.
Frau Prof. Buch hat am Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) promoviert und habilitiert, außerdem hat sie dort den Forschungsbereich “Finanzmärkte” geleitet. Die ZBW war zu dieser Zeit eine Abteilung des IfW.
Frau Prof. Buch hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht, wir haben ihnen hier nur eine Auswahl aus den Jahren 2009 bis 2011 zusammengestellt.

Pflege-Zusatzversicherung: Irrweg Pflege-Riester

Die Mitte der 1990er Jahre eingeführte Pflegeversicherung war von Anfang an als Teilkaskoversicherung konzipiert und deckt somit – für gesetzlich wie privat Versicherte – nur einen Teil der Pflegekosten ab. Die Deckungslücke zwischen den Pflegekosten und den Versicherungsleistungen müssen die Pflegebedürftigen selbst tragen.

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Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA)

Am 26. Januar 2012 wurde das Anti-Counterfeiting Trade Agreement, kurz ACTA, von der Europäischen Kommission im Namen von 22 Mitgliedstaaten unterzeichnet. Damit ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Inkraftsetzung eines Abkommens erreicht, das auf der TRIPS-Vereinbarung (Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights) basiert und diese verschärft. An den offiziellen Verhandlungen, die seit 2008 stattfanden, waren neben der EU zwölf Industriestaaten beteiligt.

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