Die Welt ist ungerecht gegenüber armen Schulkindern und häßlichen Menschen!

Wer heute (15.12.2011) in die Tageszeitung schaut, der findet dort die Studie der vodafone-Stiftung in der empirisch belegt wird, dass Schulkinder aus armen Haushalten generell schlechter benotet werden als Kinder aus wohlhabenden Familien.
Die Studie mit dem Tite„Herkunft zensiert? Leistungsdiagnostik und soziale Ungleichheiten in der Schule“  wurde durchgeführt von den Bildungsforschern Prof. Dr. Kai Maaz (Universität Potsdam), Prof. Dr. Ulrich Trautwein (Universität Tübingen) und Prof. Dr. Franz Baeriswyl (Universität Freiburg/Schweiz).

Nicht in die Tageszeitung geschafft hat es der Blogbeitrag von Bruno Frey mit dem Titel “Schöne Menschen verdienen mehr… und sind auch noch glücklicher”, der im Blog Ökonomenstimme erschien. Bruno Frey, der übrigens “Sieger” im Handelsblattranking der Wirtschaftswissenschaftler ist, zitiert aus Forschungen von ihm und anderen, dass attraktivere Menschen (etwa 1/3 der Bevölkerung) mehr verdienen und eher einen Heiratspartner finden als unattraktive Zeitgenossen. Er nennt es “erotisches Kapital” , welches er als neue Kategorie neben dem ökonomischen, humanen, kulturellen und sozialen Kapital einführt.
Frey gibt auch Tipps was häßliche Menschen tun können, um ihr niedriges erotisches Kapital auszugleichen: Seien Sie gebildeter, talentierter,besser gestylet und reicher als ihre schönen Mitkonkurrenten oder suchen Sie sich ein Beruf in dem die Attraktivität keine Rolle spielt.

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