Erwartungen der Wirtschaft für 2012
von Thomas Groß, 11.2011
2. aktualisierte Fassung v. 02.2012
Nach einem wirtschaftlich sehr positiven Jahr 2011, mussten die ökonomischen Prognosen für das Wachstum 2012 deutlich herabgesetzt werden. Die Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für Deutschland nur noch ein Wachstum von 0,8%. Die Vertreter der einzelnen Industriezweige sind aber etwas optimistischer als die Prognosen für die Gesamtwirtschaft.
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(11/2011) Die Europäische Währungsunion erlebt stürmische Zeiten. Das birgt die Gefahr, dass Prognosen schon bald vom Wind verweht sind. Das gilt auch für die jüngste Gemeinschaftsdiagnose, die am 11. Oktober abgeschlossen wurde, als die Diskussion über die Lösung der europäischen Staatsschuldenkrise noch in vollem Gange war.
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Wesentliches Schlagwort: Konjunktur
Wesentliches Schlagwort: Konjunkturprognose
Regionale Aspekte: Deutschland – Konjunktur
Regionale Aspekte: Deutschland – Konjunkturprognose
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Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2011 : Europäische Schuldenkrise belastet deutsche Konjunktur / Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose.
Am 13. Oktober 2011 stellten die Wirtschaftsforschungsinstitute der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose in Berlin ihr Herbstgutachten der Presse vor. Nach Ansicht der Institute haben sich im Sommer 2011 die Aussichten für die Weltwirtschaft deutlich verschlechtert. Unternehmen und Haushalte in den USA und in Europa blicken zunehmend pessimistisch in die Zukunft, und auf den Finanzmärkten deuten Signale wie der weltweite Einbruch der Aktienkurse auf einen Abschwung hin. In Europa droht die Staatsschuldenkrise sich zu einer Bankenkrise auszuweiten, denn viele Banken halten in großem Umfang Schuldtitel der von der Krise betroffenen Staaten.
- Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2011 : Europäische Schuldenkrise belastet deutsche Konjunktur / Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose.
(2011) Ifo-Schnelldienst ; 64.2011,20; 71 S.
- Europäische Schuldenkrise belastet deutsche Konjunktur : Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2011 ; Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose / [die Studie wurde verfasst von der] Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose [unter Mitarbeit von: Christian Busch; Jochen Hartwig; Matthias Uhl].
(2011) KOF Studien ; 29; Online-Ressource (PDF-Datei: 75 S., 4,71 MB).
- Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2011 : europäische Schuldenkrise belastet deutsche Konjunktur / Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: ifo Institut für Wirtschaftsforschung ….
(2011) In: Ifo-Schnelldienst. – Bd. 64.2011, 20, (26.Okt.2011) S. 3-71.
Keine Rezession in Deutschland trotz hoher Unsicherheit : IW-Konjunkturprognose Herbst 2011 / IW-Forschungsgruppe Konjunktur.
- Keine Rezession in Deutschland trotz hoher Unsicherheit : IW-Konjunkturprognose Herbst 2011 / IW-Forschungsgruppe Konjunktur.
(2011) In: IW-Trends. – Köln. – Bd. 38.2011, 3, S. 45-77.
Europäische Schuldenkrise belastet deutsche Konjunktur / [Hrsg.: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose].
- Europäische Schuldenkrise belastet deutsche Konjunktur / [Hrsg.: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose].
(2011) Abgeschl. am 11. Oktober 2011. – Gemeinschaftsdiagnose ; 2011,He.. – München; 75 S.
Aufschwung setzt sich fort : europäische Schuldenkrise noch ungelöst ; Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2011 / [die Studie wurde verfasst von der] Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose [unter Mitarbeit von: Christian Busch; Jochen Hartwig; Matthias Uhl].
Am 7. April 2011 stellte die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose in Berlin ihr Frühjahrsgutachten der Presse vor. Ihrer Ansicht nach befindet sich die Weltwirtschaft im Frühjahr 2011 im Aufschwung, vor allem aufgrund der Dynamik in den Schwellenländern. Aber auch in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften haben Produktion und Handel zuletzt merklich angezogen. Freilich ist das Expansionstempo der US-Wirtschaft im Vergleich zu früheren Aufschwüngen immer noch mäßig, und im Euroraum ist das Bild ausgesprochen uneinheitlich, mit Aufschwung in Deutschland und einigen Nachbarländern und Stagnation im Mittelmeerraum. Gegenwärtig steht die Welt unter dem Eindruck der Natur- und Reaktorkatastrophe in Japan. Erfahrungsgemäß sind die makroökonomischen Auswirkungen von Naturkatastrophen in Industrieländern zwar nicht gravierend. In diesem Fall rechnen die Institute aber mit spürbar höheren Produktionsverlusten als etwa nach dem Erdbeben im japanischen Kobe 1995. Ebenfalls verunsichernd wirken die politischen Umbrüche im arabischen Raum. Für die Weltkonjunktur sind sie vor allem deshalb von Bedeutung, weil sie ein Risiko für die Versorgung der Weltwirtschaft mit Erdöl darstellen. Der jüngste Ölpreisanstieg ist allerdings zum größten Teil Reflex der guten Weltkonjunktur. – Der weltwirtschaftliche Aufschwung wird in diesem und im kommenden Jahr andauern, er wird sich aber moderat abschwächen. Denn insbesondere in den Schwellenländern dürfte die Wirtschaftspolitik den Restriktionsgrad weiter erhöhen, um den Preisauftrieb abzumildern. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wird sich die Erholung fortsetzen, denn die Geldpolitik bleibt expansiv, und die dämpfenden Nachwirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise lassen langsam nach. Insgesamt dürfte die Weltproduktion in diesem Jahr um knapp 3,5% ausgeweitet werden. Der Welthandel wird mit voraussichtlich 9% in diesem Jahr recht kräftig und im kommenden Jahr mit 7% expandieren. – Auch Deutschland erlebt einen kräftigen Aufschwung, der sowohl von der Nachfrage aus dem Ausland als auch von der Binnenkonjunktur getragen wird. In der Industrie stiegen die Auftragseingänge bis zuletzt aus allen Weltregionen kräftig. Die Unternehmen schätzen die wirtschaftliche Lage so günstig ein wie zuletzt zur Zeit der Wiedervereinigung. Die Bauwirtschaft profitiert weiterhin von den niedrigen Zinsen. Für den Prognosezeitraum ist eine allmähliche Verschiebung zwischen den Auftriebskräften zu erwarten. Die Binnennachfrage wird zwar durch die leicht restriktiv ausgerichtete Finanzpolitik und im laufenden Jahr auch durch den Kaufkraftentzug infolge der stark gestiegenen Rohstoffpreise gedämpft. Dem steht aber gegenüber, dass die einheitliche europäische Geldpolitik in Deutschland weiterhin sehr expansiv wirkt. Dadurch wird die Investitionstätigkeit stimuliert. Im Wohnungsbau dürfte sich die Aufwärtstendenz fortsetzen. Die Ausrüstungsinvestitionen werden überdies durch die steigende Kapazitätsauslastung und die günstigen Finanzierungsbedingungen angeregt. Die privaten Konsumausgaben dürften aufgrund der steigenden Beschäftigung und höherer Lohneinkommen robust zunehmen. Insgesamt wird die Inlandsnachfrage mit nahezu unverändertem Tempo zulegen. Der Außenhandel wird hingegen in einem geringeren Maße zur Expansion beitragen als im Jahr 2010. Aufgrund der zügig steigenden Inlandsnachfrage werden die Einfuhren stärker ausgeweitet als in der zweiten Hälfte des Jahres 2010. Zugleich verlangsamt sich der Anstieg der Exporte vorübergehend. Dazu trägt bei, dass deutsche Unternehmen etwas an preislicher Wettbewerbsfähigkeit verlieren dürften, da die Lohnstückkosten hierzulande verstärkt zunehmen. Erst gegen Ende des Prognosezeitraums gewinnen die Ausfuhren voraussichtlich wieder leicht an Fahrt, wenn die Wirtschaft im Euroraum und in den USA etwas kräftiger expandiert. Die Institute erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 2,8% und im kommenden um 2,0% zunimmt. – Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird sich angesichts des kräftigen Aufschwungs weiter verbessern. Allerdings dürfte sich die Zunahme der Beschäftigung im Prognosezeitraum verlangsamen, weil die Ausweitung der Produktion etwas nachlässt und die Beschäftigung durch die Lohnentwicklung weniger gefördert wird. Die Institute erwarten für die Jahre 2011 und 2012 eine Arbeitslosenquote von 6,9% bzw. 6,5%. – Infolge der kräftigen Konjunktur hat sich der Preis- und Kostenauftrieb in Deutschland beschleunigt. Bereits seit Mitte des vergangenen Jahres zieht die Inflation an; im ersten Quartal 2011 waren die Verbraucherpreise um 2,1% höher als ein Jahr zuvor. Darin macht sich zwar in erster Linie die Verteuerung von Rohstoffen, insbesondere von Rohöl, bemerkbar. Aber auch die Kerninflation ist mittlerweile gestiegen; durch die niedrigen Zinsen der EZB wird die Preisstabilität in Deutschland zunehmend gefährdet. Mit steigender Beschäftigung und rückläufiger Arbeitslosigkeit kommt es in immer mehr Segmenten des Arbeitsmarktes zu Knappheiten, wodurch sich der Anstieg der Effektivlöhne beschleunigen dürfte. Zwar lässt – unter der Annahme konstanter Rohstoffpreise – der Kostendruck von den Rohstoffmärkten her im Prognosezeitraum nach, jedoch verstärkt sich der interne Preisauftrieb. Insgesamt erwarten die Institute eine Inflationsrate von 2,4% in diesem und von 2,0% im kommenden Jahr. – Die anhaltend kräftige Konjunktur und die Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung schlagen sich in einer deutlich verbesserten Lage der öffentlichen Finanzen nieder. Der Finanzierungssaldo des Staates wird im Jahr 2011 auf 1,7% und im Jahr 2012 auf 0,9% in Relation zum nominalen Bruttoinlandsprodukt zurückgehen. – Die größten Risiken kommen aus dem Ausland. Eine weitere merkliche Verteuerung von Rohstoffen, insbesondere wenn sie aus einer Angebotsverknappung resultiert, die bei einer Eskalation der Situation im arabischen Raum drohen würde, dürfte die Expansion international und national deutlich dämpfen. Auch ist die Lage der öffentlichen Haushalte vieler Länder des Euroraums nach wie vor angespannt. Eine Zuspitzung der Schulden- und Vertrauenskrise dürfte die deutsche Wirtschaft erheblich belasten. Die Wirtschaftspolitik sollte auf Konsolidierungskurs bleiben und auf Nachbesserungen beim Europäischen Stabilisierungsmechanismus hinwirken. – In Deutschland hat sich die Lage der öffentlichen Finanzen bereits deutlich entspannt; schon 2011 wird die 3%-Defizitmarke wieder unterschritten werden. Neben der guten Konjunktur tragen auch die Konsolidierungsmaßnahmen dazu bei. Die auf Basis der Finanzplanung 2010 festgelegte maximale Nettokreditaufnahme des Bundes erscheint aus heutiger Sicht hoch und dürfte deutlich unterschritten werden. Dies könnte Begehrlichkeiten für Ausgabenerhöhungen oder Steuersenkungen wecken. Wichtig ist, dass der Konsolidierungskurs in den kommenden Jahren dennoch beibehalten wird. Von umfangreichen Steuersenkungen ist gegenwärtig abzuraten, sofern ihnen keine entsprechenden Ausgabenkürzungen gegenüberstehen. Dem Gewinn an Effizienz stünde nämlich eine geringere Robustheit gegenüber, wenn Steuersenkungen dazu führen sollten, dass die Schuldenquote nicht konsequent wieder zurückgeführt wird. Von der Finanzpolitik werden somit in den kommenden Jahren restriktive Impulse ausgehen. Diese werden in anderen Euroländern sogar deutlich stärker ausfallen müssen als in Deutschland. Dies hat auch Implikationen für die Geldpolitik. Es ist immer noch von einer Unterauslastung im Euroraum auszugehen. Auch geben monetäre Indikatoren und Inflationserwartungen keinen Anlass dazu, von unmittelbaren Gefahren für die Preisstabilität auszugehen. Mit zunehmender Schließung der Produktionslücke werden zwar Zinsschritte erforderlich. Dabei sollte die EZB aber angesichts der immer noch erhöhten Unsicherheit eine gewisse Vorsicht walten lassen.
- Aufschwung setzt sich fort : europäische Schuldenkrise noch ungelöst ; Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2011 / [die Studie wurde verfasst von der] Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose [unter Mitarbeit von: Christian Busch; Jochen Hartwig; Matthias Uhl].
(2011) KOF Studien ; 23; Online-Ressource (PDF-Datei: 69 S., 4,48 MB).
- Aufschwung setzt sich fort – europäische Schuldenkrise noch ungelöst : Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2011 / Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: ifo Institut für Wirtschaftsforschung ….
(2011) In: Ifo-Schnelldienst. – Bd. 64.2011, 8, (20.Apr.2011) S. 3-63.
ifo Konjunkturprognose 2011/2012 : Aufschwung geht langsamer voran / K. Carstensen ….
Die Weltwirtschaft ist recht dynamisch in das laufende Jahr gestartet. Im zweiten Quartal dürfte sich die globale Konjunktur aber abgeschwächt haben. Der vom ifo Institut erhobene Indikator für das Weltwirtschaftsklima ist zwar erneut gestiegen, aber nur noch leicht. Nach Ländern und Regionen differenziert ist die Entwicklung weiter recht unterschiedlich. Während die Expansion in den Schwellenländern, trotz einer gewissen Abschwächung seit dem zweiten Quartal 2010, nach wie vor überdurchschnittlich stark ist, entfalten die fortgeschrittenen Volkswirtschaften eine viel geringere Dynamik und durchlaufen zumeist eine eher schleppende Erholungsphase. Im Prognosezeitraum dürfte sich die weltwirtschaftliche Belebung zwar fortsetzen, sie wird aber wohl etwas an Tempo verlieren. Alles in allem wird die Weltproduktion in diesem und im kommenden Jahr voraussichtlich um jeweils 4,2% zulegen. Im Euroraum dürfte sich die Erholung der Wirtschaft mit moderaten Zuwachsraten fortsetzen. Trotz öffentlicher Sparanstrengungen ist damit zu rechnen, dass sich das Expansionstempo im Verlauf des kommenden Jahres leicht beschleunigt. Maßgeblich dafür wird voraussichtlich vor allem die Binnennachfrage sein. Alles in allem ist damit zu rechnen, dass das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum 2011 um 2,0% und 2012 um 1,8% zulegen wird. Allerdings dürften die Unterschiede zwischen den Ländern des Euroraums erheblich bleiben. In Deutschland hat sich der Aufschwung im vergangenen Winterhalbjahr mit hohem Tempo fortgesetzt. Der massive Produktionseinbruch während der Finanz- und Wirtschaftskrise ist inzwischen wettgemacht worden. Die vorliegenden Frühindikatoren lassen eine Fortsetzung des Aufschwungs erwarten, jedoch bei verlangsamtem Tempo. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2011 bei einem 67%-Unsicherheitsintervall von 2,7% bis 3,9% um 3,3% steigen. Die Zahl der Arbeitslosen wird voraussichtlich um knapp 300 000 Personen zurückgehen. …
- ifo Konjunkturprognose 2011/2012 : Aufschwung geht langsamer voran / K. Carstensen ….
(2011) In: Ifo-Schnelldienst. – München. – Bd. 64.2011, 17, (15.Sep.2011) S. 16-62.
Globale Risiken belasten die Konjunktur / Jörg Hinze.
- Globale Risiken belasten die Konjunktur / Jörg Hinze.
(2011) In: . – Bd. 91.2011, 9, (Sep.2011) S. 651-652.
Solide Dynamik in einem risikobehafteten Umfeld : IW-Konjunkturprognose Frühjahr 2011 / IW-Forschungsgruppe Konjunktur.
- Solide Dynamik in einem risikobehafteten Umfeld : IW-Konjunkturprognose Frühjahr 2011 / IW-Forschungsgruppe Konjunktur.
(2011) In: IW-Trends. – Köln. – Bd. 38.2011, 2, S. 31-67.
ifo Konjunkturprognose 2011/2012 : Aufschwung geht langsamer voran / K. Carstensen ….
Die Weltwirtschaft ist recht dynamisch in das laufende Jahr gestartet. Im zweiten Quartal dürfte sich die globale Konjunktur aber abgeschwächt haben. Der vom ifo Institut erhobene Indikator für das Weltwirtschaftsklima ist zwar erneut gestiegen, aber nur noch leicht. Nach Ländern und Regionen differenziert ist die Entwicklung weiter recht unterschiedlich. Während die Expansion in den Schwellenländern, trotz einer gewissen Abschwächung seit dem zweiten Quartal 2010, nach wie vor überdurchschnittlich stark ist, entfalten die fortgeschrittenen Volkswirtschaften eine viel geringere Dynamik und durchlaufen zumeist eine eher schleppende Erholungsphase. Im Prognosezeitraum dürfte sich die weltwirtschaftliche Belebung zwar fortsetzen, sie wird aber wohl etwas an Tempo verlieren. Alles in allem wird die Weltproduktion in diesem und im kommenden Jahr voraussichtlich um jeweils 4,2% zulegen. Im Euroraum dürfte sich die Erholung der Wirtschaft mit moderaten Zuwachsraten fortsetzen. Trotz öffentlicher Sparanstrengungen ist damit zu rechnen, dass sich das Expansionstempo im Verlauf des kommenden Jahres leicht beschleunigt. Maßgeblich dafür wird voraussichtlich vor allem die Binnennachfrage sein. Alles in allem ist damit zu rechnen, dass das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum 2011 um 2,0% und 2012 um 1,8% zulegen wird. Allerdings dürften die Unterschiede zwischen den Ländern des Euroraums erheblich bleiben. In Deutschland hat sich der Aufschwung im vergangenen Winterhalbjahr mit hohem Tempo fortgesetzt. Der massive Produktionseinbruch während der Finanz- und Wirtschaftskrise ist inzwischen wettgemacht worden. Die vorliegenden Frühindikatoren lassen eine Fortsetzung des Aufschwungs erwarten, jedoch bei verlangsamtem Tempo. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2011 bei einem 67%-Unsicherheitsintervall von 2,7% bis 3,9% um 3,3% steigen. Die Zahl der Arbeitslosen wird voraussichtlich um knapp 300 000 Personen zurückgehen. …
- ifo Konjunkturprognose 2011/2012 : Aufschwung geht langsamer voran / K. Carstensen ….
(2011) In: Ifo-Schnelldienst. – München. – Bd. 64.2011, 14, (15.Jul.2011) S. 16-62.
Konjunktur aktuell: Aufschwung in Deutschland setzt sich kraftvoll fort / Arbeitskreis Konjunktur des IWH ….
- Konjunktur aktuell: Aufschwung in Deutschland setzt sich kraftvoll fort / Arbeitskreis Konjunktur des IWH ….
(2011) In: Wirtschaft im Wandel. – Halle, S.. – Bd. 17.2011, 3, (30.Mar.2011) S. 96-120.
Aufschwung in Deutschland : ungelöste Probleme im Euroraum / Oliver Holtemöller.
- Aufschwung in Deutschland : ungelöste Probleme im Euroraum / Oliver Holtemöller.
(2011) In: . – Bd. 91.2011, 4, S. 222-223.
Deutschland: kurzfristige Perspektive gut, weitere Entwicklung gedämpfter
- Deutschland: kurzfristige Perspektive gut, weitere Entwicklung gedämpfter
(2011) In: DIW-Wochenbericht. – Berlin. – Bd. 78.2011, 14/15, (12.Apr.2011) S. 16-24.
Frühjahrsgrundlinien 2011 / Ferdinand Fichtner; Kerstin Bernoth; Franziska Bremus; Karl Brenke; Christian Dreger ….
- Frühjahrsgrundlinien 2011 / Ferdinand Fichtner; Kerstin Bernoth; Franziska Bremus; Karl Brenke; Christian Dreger ….
(2011) In: DIW-Wochenbericht. – Berlin. – Bd. 78.2011, 14/15, (12.Apr.2011) S. 2.
Mittelfristprojektion für Deutschland : Potentialwachstum bleibt moderat ; Kapazitäten bleiben angespannt / Alfred Boss , Dominik Groll, Marcus Kappler, Stefan Kooths, Andreas Sachs und Joachim Scheide.
- Mittelfristprojektion für Deutschland : Potentialwachstum bleibt moderat ; Kapazitäten bleiben angespannt / Alfred Boss , Dominik Groll, Marcus Kappler, Stefan Kooths, Andreas Sachs und Joachim Scheide.
(2011) In: Deutsche Konjunktur im …. – Kiel. – Bd. 2011,1, S. 37-44.
Deutschland: Produktion überschreitet die Normalauslastung : Expansion setzt sich verlangsamt fort / Alfred Boss , Dominik Groll, Nils Jannsen, Stefan Kooths, Björn van Roye und Joachim Scheide.
- Deutschland: Produktion überschreitet die Normalauslastung : Expansion setzt sich verlangsamt fort / Alfred Boss , Dominik Groll, Nils Jannsen, Stefan Kooths, Björn van Roye und Joachim Scheide.
(2011) In: Deutsche Konjunktur im …. – Kiel. – Bd. 2011,1, S. 3-36.
Ausrüstungsinvestitionen boomen und treiben den XXL-Aufschwung – auch das Leasing holt kräftig auf / Arno Städtler und Joachim Gürtler.
Die Verbesserung des Geschäftsklimas hat auch die Leasingbranche erreicht. Per saldo berichtete im März 2011 jeder fünfte Testteilnehmer über eine gute Geschäftslage, und jeder zweite erwartet, dass sich die Erholungsphase auch in den nächsten Monaten fortsetzen wird. Der ifo/BDL Investitionsindikator zeigt für die Ausrüstungsinvestitionen 2010 im Jahresdurchschnitt ein Plus von 8,6%. Der Aufwärtstrend dürfte 2011 weiter bestehen.
- Ausrüstungsinvestitionen boomen und treiben den XXL-Aufschwung – auch das Leasing holt kräftig auf / Arno Städtler und Joachim Gürtler.
(2011) In: Ifo-Schnelldienst. – München. – Bd. 64.2011, 7, (8.Apr.2011) S. 33-36.
Mittelfristprojektion des IWH : Wirtschaftsentwicklung und Staatsfinanzen ; eine Vorausschau der Jahre 2011 bis 2015 / Kristina van Deuverden; Rolf Scheufele.
- Mittelfristprojektion des IWH : Wirtschaftsentwicklung und Staatsfinanzen ; eine Vorausschau der Jahre 2011 bis 2015 / Kristina van Deuverden; Rolf Scheufele.
(2011) In: Wirtschaft im Wandel. – Halle, S.. – Bd. 17.2011, 1, (26.Jan.2011) S. 33-49.
Konjunktur aktuell: Aufschwung in Deutschland geht weiter : Krisenprävention und Krisenmanagement in Europa unter Reformdruck / Arbeitskreis Konjunktur.
- Konjunktur aktuell: Aufschwung in Deutschland geht weiter : Krisenprävention und Krisenmanagement in Europa unter Reformdruck / Arbeitskreis Konjunktur.
(2011) In: Wirtschaft im Wandel. – Halle, S.. – Bd. 17.2011, 1, (26.Jan.2011) S. 6-32.
Deutschland: Aufschwung auf breiterer Basis, aber kein Anlass zu Euphorie
- Deutschland: Aufschwung auf breiterer Basis, aber kein Anlass zu Euphorie
(2011) In: DIW-Wochenbericht. – Berlin. – Bd. 78.2011, 1/2, (4.Jan.2011) S. 16-27.
Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung 2011/2012 / Ferdinand Fichtner; Ansgar Belke; Kerstin Bernoth; Franziska Bremus; Karl Brenke.
- Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung 2011/2012 / Ferdinand Fichtner; Ansgar Belke; Kerstin Bernoth; Franziska Bremus; Karl Brenke.
(2011) In: DIW-Wochenbericht. – Berlin. – Bd. 78.2011, 1/2, (4.Jan.2011) S. 2.
Deutschland: Aufschwung verlangsamt sich – Schuldenkrise bleibt ein Risiko / Alfred Boss, Jens-Boysen Hogrefe, Dominik Groll, Nils Jannsen, Stefan Kooths, Björn van Roye und Joachim Scheide.
- Deutschland: Aufschwung verlangsamt sich – Schuldenkrise bleibt ein Risiko / Alfred Boss, Jens-Boysen Hogrefe, Dominik Groll, Nils Jannsen, Stefan Kooths, Björn van Roye und Joachim Scheide.
(2010) In: Weltkonjunktur und deutsche Konjunktur. – Kiel. – Bd. 2010,4, S. 33-62.
Europäische Schuldenkrise belastet deutsche Konjunktur / [Hrsg.: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose].
Am 13. Oktober 2011 stellten die Wirtschaftsforschungsinstitute der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose in Berlin ihr Herbstgutachten der Presse vor. Nach Ansicht der Institute haben sich im Sommer 2011 die Aussichten für die Weltwirtschaft deutlich verschlechtert. Unternehmen und Haushalte in den USA und in Europa blicken zunehmend pessimistisch in die Zukunft, und auf den Finanzmärkten deuten Signale wie der weltweite Einbruch der Aktienkurse auf einen Abschwung hin. In Europa droht die Staatsschuldenkrise sich zu einer Bankenkrise auszuweiten, denn viele Banken halten in großem Umfang Schuldtitel der von der Krise betroffenen Staaten.
- Europäische Schuldenkrise belastet deutsche Konjunktur / [Hrsg.: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose].
(2011) Abgeschl. am 11. Oktober 2011. – Gemeinschaftsdiagnose ; 2011,He.. – München; 75 S.
- Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2011 : europäische Schuldenkrise belastet deutsche Konjunktur / Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: ifo Institut für Wirtschaftsforschung ….
(2011) In: Ifo-Schnelldienst. – Bd. 64.2011, 20, (26.Okt.2011) S. 3-71.
Konjunktur aktuell : Schulden- und Vertrauenskrise bringt Rezessionsgefahr nach Deutschland / Arbeitskreis Konjunktur des IWH, Kiel Economics.
- Konjunktur aktuell : Schulden- und Vertrauenskrise bringt Rezessionsgefahr nach Deutschland / Arbeitskreis Konjunktur des IWH, Kiel Economics.
(2011) In: Wirtschaft im Wandel. – Halle, S.. – Bd. 17.2011, 9, (29.Sep.2011) S. 298-328.
Konjunktur aktuell: 2011 nochmals kräftige Zunahme des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland / Arbeitskreis Konjunktur. Oliver Holtemöller ….
- Konjunktur aktuell: 2011 nochmals kräftige Zunahme des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland / Arbeitskreis Konjunktur. Oliver Holtemöller ….
(2011) In: Wirtschaft im Wandel. – Halle, S.. – Bd. 17.2011, 6, (29.Jun.2011) S. 208-209.
Konjunktur in Deutschland
- Konjunktur in Deutschland
(2011) In: Monatsbericht. – Bd. 63.2011, 5, (Mai.2011) S. 47-62.
- Konjunktur in Deutschland
(2011) In: Monatsbericht. – Bd. 63.2011, 2, (Feb.2011) S. 48-62.
IWH-Konjunkturbarometer Ostdeutschland : Konjunktur zieht im Winterhalbjahr dank kräftiger Inlandsnachfrage an / Udo Ludwig; Franziska Exß.
- IWH-Konjunkturbarometer Ostdeutschland : Konjunktur zieht im Winterhalbjahr dank kräftiger Inlandsnachfrage an / Udo Ludwig; Franziska Exß.
(2011) In: Wirtschaft im Wandel. – Halle, S.. – Bd. 17.2011, 3, (30.Mar.2011) S. 95.

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