Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

Kategorien

Betreuung vermögender Kunden in der Finanzmarktkrise

Ebenso wie zahlreiche Retailkunden sind vermögende Kunden durch die Ereignisse an den Finanzmärkten verunsichert. Die aufgrund der Vermögensgrößen attraktive Klientel wird einerseits besonders umworben, stellt andererseits aber auch hohe Ansprüche an Kreditinstitute und Vermögensverwalter.

Bankmarketing in der Finanzmarktkrise

Seit Beginn der Finanzmarktkrise leiden Banken unter dem Vertrauensverlust breiter Bevölkerungsschichten. Selten war das Image einer Branche so schlecht. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht stellt sich die Frage nach dem richtigen Marketing.

Wie können Kunden gewonnen und langfristig gehalten werden?

Der deutsche Glücksspielmarkt

Schleswig-Holstein ist aus dem gemeinsamen Bemühen der Bundesländer um eine Neufassung des Glückspielstaatsvertrags ausgeschert und hat ein eigenes, erheblich liberaleres Glücksspielgesetz vorgelegt.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2011

Länderrankings

Die Verdichtung von Informationen zu einer Kennzahl scheint praktisch: Sie erleichtert den globalen Vergleich verschiedener Länder. Aus der Positionierung innerhalb eines Rankings werden wirtschaftspolitische Empfehlungen abgeleitet. Der Politik wird signalisiert, genau an den Einzelkennziffern zu drehen, die im jeweiligen Ranking enthalten sind. Welche Vor- und Nachteile mit Indikatoren und Indikatorensystemen verbunden sind, diskutierten die Autoren im Rahmen der Panelsitzung, die der Wirtschaftsdienst anlässlich der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2011 organisiert hat.

Bestellen Sie das Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst 11/2011

Brady Bonds

Der freiwillige Forderungsverzicht auf den sich private Gläubiger, insbesondere der Bankensektor, am 27.10.2011 mit der Politik geeinigt haben, erinnert an den Brady-Plan, der als Reaktion auf die Schuldenkrisen in Lateinamerika entworfen wurde und in mehreren Varianten Ende der 80er Jahre und im Verlauf der 90er Jahre für Länder Lateinamerikas, Afrikas und Osteuropas Anwendung fand.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2011

Klimaschutz in Europa

Die Europäische Union verfolgt das klimapolitische Ziel, die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 im Vergleich zu 1990 um 80 bis 95% zu reduzieren. Zu der Frage, wie dies erreicht werden könnte, existiert mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlicher Forschungsarbeiten. Es gibt allerdings eine Lücke zwischen wissenschaftlicher und politischer Einschätzung des Machbaren beim Klimaschutz.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2011

Erwartungen der Wirtschaft für 2012

2. aktualisierte Fassung v. 02.2012

Nach einem wirtschaftlich sehr positiven Jahr 2011, mussten die ökonomischen Prognosen für das Wachstum 2012 deutlich herabgesetzt werden. Die Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für Deutschland nur noch ein Wachstum von 0,8%. Die Vertreter der einzelnen Industriezweige sind aber etwas optimistischer als die Prognosen für die Gesamtwirtschaft.

Bestellinformationen zur Druckausgabe des Wirtschaftsdienstes

Operations Research als wissenschaftliche Disziplin

Operations Research (OR) ist eine wissenschaftliche Disziplin, die mathematische Modelle und Methoden zur Entscheidungsunterstützung benutzt. Sie entstand Ende der 1930er Jahre in Großbritannien und in den USA und wurde zunächst im Militärbereich angewendet. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurden die im Militärwesen gewonnenen Erkenntnisse auf ökonomischen Bereich übertragen. Heute findet OR eine starke Anwendung in der Betriebswirtschaft. In Großbritannien wird der Begriff Operational Research benutzt, in deutscher Sprache konnte sich kein allgemeingültiger Begriff durchsetzen. Neben Operations Research werden auch folgende Begriffe wie Unternehmensforschung, Operationsforschung, Ablauf- und Planungsforschung verwendet.

Deutschlandfunk: Wirtschaftsweise ratlos?

Ab dem 13.11.2011 nimmt sich der Deutschlandfunk an drei Wochenenden in seiner Sendereihe ‘Essay und Diskurs’ den Versäumnissen der Nationalökonomie und deren Folgen an.

Die Volkswirtschaft sei eine Soft-Science und gehöre zu den Sozialwissenschaften. In drei Teilen wird dies mit unterschiedlichen Gesprächsteilnehmern erörtert.

Teil 1: Jenseits des Homo oeconomicus
Der Wirtschaftsjournalist Martin Wolf im Gespräch mit Stefan Fuchs

Teil 2: Ökonomie – Sozialwissenschaft wider Willen?
Der Wirtschaftswissenschaftler André Orléan im Gespräch mit Stefan Fuchs

Teil 3: Mythos freier Markt
Der Wirtschaftswissenschaftler James K. Galbraith im Gespräch mit Stefan Fuchs

Die Beiträge sind eine Zeitlang nach ihrer Ausstrahlung als Podcast abrufbar und liegen auch als Manuskript vor.

OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen

Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen sind ein wichtiges und weltweit anerkanntes Instrument zur Förderung von verantwortungsvoller Unternehmensführung.
Sie bieten einen Verhaltenskodex bei Auslandsinvestitionen und für die Zusammenarbeit mit ausländischen Zulieferern, im Umgang mit Gewerkschaften, im Umweltschutz, bei der Korruptionsbekämpfung oder der Wahrung von Verbraucherinteressen. Für Unternehmen setzen die Leitsätze einen Standard, sie sind aber nicht rechtsverbindlich.
Mit der aktuellen Ausgabe 2011 verpflichten sich 42 Länder (34 OECD-Staaten sowie Ägypten, Argentinien, Brasilien, Lettland, Litauen, Marokko, Rumänien und Peru) zur Einhaltung der OECD-Leitsätze.