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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Stress im Job – wie kann betriebliches Gesundheitsmanagement vorbeugen?

2. aktualisierte Fassung Mai 2013

Immer mehr Arbeitnehmer fühlen sich in ihrem beruflichen Alltag überlastet. Steigender Wettbewerbsdruck für Unternehmen, Personalabbau und veränderte Arbeitsprozesse sind häufig die Ursache. Nicht selten hat der Stress massive gesundheitliche Probleme zur Folge – so zum Beispiel Burnout und Tinnitus.

Wir haben für Sie Literatur zusammen gestellt, die sich mit den heutigen Arbeitsbedingungen und Möglichkeiten eines präventiven betrieblichen Gesundheitsmanagements auseinandersetzt.

Wohnungsmarkt in Deutschland

Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist durch gravierende Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland, eine differenzierte Anbieterstruktur, einen geringen Eigentümeranteil aber auch eine gute Wohnqualität gekennzeichnet. Während in Ostdeutschland ein Wohnungsleerstand zu beobachten ist, herrscht in den Metropolen wie Hamburg, München und Stuttgart ein starkes Wohnungsdefizit und die Mieten steigen rapide an. Laut Prognosen werden die Immobilienpreise und Mieten in deutschen Wachstumsmetropolen auch weiterhin steigen, vor allem wegen rückläufiger Wohnungsneubauzahlen und hoher Auflagen bei energetischen Modernisierungen.

Fremdwährungskredite

Ein Fremdwährungskredit ist eine Kreditform, bei der die Kreditfinanzierung nicht in der eigenen Landeswährung (bsp. Euro) abgewickelt wird, sondern in einer fremden Währung (bsp. US-Dollar, Schweizer Franken). Im Gegensatz zu Krediten in landeseigener Währung besteht bei einem Fremdwährungskredit ein bestimmtes Wechselkursrisiko. Durch Wechselkursveränderungen kann sich die Kreditschuld erhöhen oder verringern. Selbst kleine Kursänderungen zuungunsten des Kreditnehmers können den Zinsvorteil dieser Kreditform aufheben und die vermeintlich günstigen Fremdwährungskredite erheblich verteuern.

Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) – “Euro-Rettungsschirm”

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), umgangssprachlich auch “Euro-Rettungsschirm” genannt, ist eine geplante Regelung der Mitgliedstaaten der Eurozone (“Euro-Staaten”) zur Stabilisierung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, aufgrund von defizitärer Überschuldung der Staatshaushalte einzelner Mitgliedsländer, zur Abwendung von ”Staatspleiten” und deren negative Folgen für die Gemeinschaftswährung.

Mit dem Stabilitätsmechanismus sollen im gegenseitigen Einvernehmen der Euro-Länder und unter definierten Auflagen zahlungsunfähige Mitgliedstaaten der Eurozone finanziell mit Krediten der Euro-Staaten unterstützt werden. Der Vertrag zur Einrichtung des ESM wurde am 21. Juli 2011 auf einem Gipfeltreffen von den 17 Mitgliedstaaten der Eurozone unterzeichnet und soll bis Ende 2012 von den Parlamenten der einzelnen Staaten ratifiziert werden. Er soll dann als offizielles Instrument den im Mai 2010 als Provisorium gegründeten Europäischen Stabilisierungsmechanismus ersetzen, der im Juni 2013 ausläuft.
(Auszug aus Wikipedia.de, Zugriff: 16.09.2011)

Steuerabkommen mit der Schweiz

Das zentrale Ergebnis des paraphierten deutsch-schweizerischen Steuerabkommens kann sich sehen lassen: Deutsche Steuerpflichtige zahlen auf Kapitaleinkünfte ihrer Schweizer Konten zukünftig die gleichen Steuern, die sie auch auf in Deutschland anfallende Kapitaleinkünfte entrichten müssten. Insofern ist Neutralität und Gleichbehandlung hergestellt. Für eine Steuerflucht in die Schweiz gibt es keinen Grund mehr. Damit ist die aus deutscher Perspektive vielleicht wichtigste Steueroase trockengelegt.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 9/2011

Europäische Wirtschaftsregierung

Bei der “europäischen Wirtschaftsregierung” handelt es sich um ein Schlagwort, das je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen annehmen kann. In der Diskussion über den Vertrag von Maastricht 1992 bezog es sich meist auf die Frage nach der Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank: Während in Deutschland die Bundesbank von jedem politischen Zugriff ferngehalten worden und lediglich dem Ziel der Preisstabilität verpflichtet war, hatten in Frankreich und anderen europäischen Ländern die Notenbanken der Kontrolle der Regierung unterstanden und waren auch zu deren wirtschaftspolitischen Zielen herangezogen worden. In den Verhandlungen zur EWWU setzte sich der stabilitätsorientierte deutsche Ansatz durch; dennoch blieb die Forderung nach einer europäischen Wirtschaftsregierung auch später erhalten. Traditionell wird sie vor allem von der französischen Regierung gefordert, von Deutschland dagegen abgelehnt.
(Auszug aus Wikipedia, Zugriff: 16.09.2011)

Zum Oktoberfest 2011: Bier als Markt und Marke in Deutschland

Maßkrüge auf dem Oktoberfest“O’zapft is” – Ende September hat wie jedes Jahr das Oktoberfest in München begonnen. Und siehe da: Die Deutschen scheinen wieder mehr Geschmack am Bier zu finden. Zum ersten Mal seit Jahren steigt der Bierkonsum. Ob das wohl von Dauer ist?

Schurkenhändler – Nick Leeson, John Rusnak, Jérôme Kerviel und Co.

Rogue Trader (dt. “Schurkenhändler”) sind Börsenmakler, die häufig millionen- bzw. milliardenschwere Verluste für ihre Kunden bzw. Institutionen verursachen. Der Rogue Trader agiert fast immer allein, er benutzt das Geld anderer und tätigt dabei zumeist sehr risikobehaftete Investitionen. Meistens werden die Risiken, die der Rogue Trader eingehen muss, um seine Spekulationen weiterzuführen oder abzusichern, immer risikoreicher, bis irgendwann ein Punkt erreicht ist, bei dem ihm dies nicht mehr gelingt und er auffliegt. Bekannte Rogue Trader sind: Nick Leeson, John Rusnack und Jérôme Kerviel.

Euro-Krise und Staatsbankrott. Die Zahlungsunfähigkeit von EU-Staaten und politische Steuerungsversuche

In dieser Literaturübersicht aus unserer Datenbank Econis wird die Problematik von Staatsbankrotten (Staatsinsolvenzen) im Euroraum und deren Einfluss bzw. deren mögliche Steuerungsversuche, vor allem auch mit Bezug auf den Fall Griechenland, thematisiert.

Turbulenzen an den internationalen Börsen

Die Aktienquote deutscher Sparer liegt weit unter dem internationalen Durchschnitt. In der Regel wird dieser Zustand als beklagenswert empfunden und gefordert, durch Verbesserung der “Aktienkultur” die Quote deutlich und nachhaltig zu erhöhen. Sind die Aktienbörsen aber ein Tummelplatz für Psychopathen? Seit dem weltweiten Börsencrash 1987 hat es weitere dramatische Börsenzusammenbrüche gegeben, z.B. in den Jahren 2000 und 2008. Nicht der Absturz der Kurse an sich, sondern deren Maßlosigkeit, ist ein Indiz für psychopathisches Treiben.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 9/2011