US-Schuldenkrise und die ultrakonservativen Republikaner

NYC: National Debt Clock

Wer sich dafür interessiert warum die “Grand Old Party” (GOP), wie die Republikaner liebevoll in den USA genannt werden, von einer gemäßigten Partei zu einer ultrakonservativen Partei geworden ist, dem kann ich nur empfehlen das schon 2007 verfasste Buch des Wirtschaftsnobelpreisträges Paul Krugman zu lesen mit dem Titel:

Literaturliste

The conscience of a liberal : reclaiming America from the right / Paul Krugman.

Das Buch, welches mehr ein politisches Buch als ein Wirtschaftsbuch ist, ist sehr lesenswert (2009 gab es eine Neuauflage).

Krugman beschreibt dort wie die Republikaner von der konservativen Bewegung in den 60er und 70er Jahren allmählich unterwandert wurden und mit dem Wahlerfolg  von Ronald Reagan dann in der 80er Jahren an die Macht gekommen sind. Ihre Politik ist es den im Vergleich zu Europa sowieso schon schwachen Sozialstaat noch weiter zu schwächen und durch Steuersenkungen die Reichen noch reicher zu machen, da sie hauptsächlich vom privaten Business finanziert werden.

Wenn man die Nachrichten in letzter Zeit verfolgt hat, dann ist es kein Wunder, dass die Tea-Party-Bewegung – die 2007 noch nicht existierte – den Schuldenabbau durch Einschnitte im Sozialhaushalt erreichen will und Steuererhöhungen vehement ablehnt.
Krugman macht kein Hehl daraus, dass er Anhänger der Demokraten (liberal) ist und “schießt” regelmäßig in seinem Blog bei der New York Times seine Giftpfeile gegen die ultrakonservative GOP.

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