Der Rettungsschirm und die Banken: Gibt die Politik die richtigen Signale?

Die drohende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands hat die EWU-Staaten zu immer neuen Unterstützungsaktionen veranlasst. Die Banken sollen sich an den Maßnahmen beteiligen. Die Vereinbarungen dazu sind in ihrer Konsequenz allerdings schwer zu durchschauen. Wer wird hier eigentlich zu welchen Kosten gerettet?

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Wesentliches Schlagwort: Europäische Wirtschafts- und Währungsunion

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Wesentliches Schlagwort: Europäischer Stabilitätsmechanismus

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Wesentliches Schlagwort: Staatsbankrott

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Wesentliches Schlagwort: Stabilitäts- und Wachstumspakt

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Regionale Aspekte: EU-Staaten – Europäische Wirtschafts- und Währungsunion

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Regionale Aspekte: EU-Staaten – Schuldenübernahme

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Regionale Aspekte: EU-Staaten – Staatsbankrott

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Literaturliste

The euro sovereign crisis : the difficult transition to private sector involvement / Daniel Gros.

Für einen Schuldenschnitt und gegen den Rettungsschirm? : Argumente auf dem Prüfstand / Jens Boysen-Hogrefe.
Die jüngste Zuspitzung der griechischen Schuldenkrise hat die Diskussion über einen möglichen Schuldenschnitt erneut angefacht. Dabei werden häufig Regelungen gefordert, die im Gegensatz zum aktuellen Rettungsschirm und den bestehenden Beschlüssen für dessen Anschlussreglungen einen automatisierten Schuldenschnitt vorsehen mit dem Ziel, die privaten Gläubiger und somit auch die Schuldner zu disziplinieren. Der folgende Beitrag stellt die Frage, ob der Anreizaspekt in der aktuellen Kritik am Rettungsschirm möglicherweise überbetont wird und setzt sich kritisch mit den Argumenten der Gegner des Rettungsschirms auseinander.

  • Für einen Schuldenschnitt und gegen den Rettungsschirm? : Argumente auf dem Prüfstand / Jens Boysen-Hogrefe.
    (2011) Kiel; Online-Ressource (PDF-Datei: 10 S., 316,30 KB).

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How to limit the moral hazard related to a European stabilization mechanism / Séverine Menguy.

  • How to limit the moral hazard related to a European stabilization mechanism / Séverine Menguy.
    (2010) In: Journal of economic integration. – Seoul. – Bd. 25.2010, 2, (Jun.2010) S. 252-275.

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Staateninsolvenz und private Gläubiger : Rechtsprobleme des Private Sector Involvement bei staatlichen Finanzkrisen im 21. Jahrhundert / Alexander Szodruch.

  • Staateninsolvenz und private Gläubiger : Rechtsprobleme des Private Sector Involvement bei staatlichen Finanzkrisen im 21. Jahrhundert / Alexander Szodruch.
    (2008) Zugl.: Halle, Univ., Jur. u. Wiwi Fak., Diss., 2007. – ; 462 S.

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Private sector involvement in the resolution of financial crises : how do markets react? / Peter Tillmann.

  • Private sector involvement in the resolution of financial crises : how do markets react? / Peter Tillmann.
    (2005) In: Journal of development economics. – Amsterdam. – Bd. 78.2005, 1, S. 114-132.

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Private sector involvement and international financial crises : an analytical perspective / Michael Chui and Prasanna Gai.

Auf dem Weg zu einer quasi-föderalen Haftungs- und Transfergemeinschaft / Christoph Degenhart.

Warum der Euro-Rettungsschirm mehr Risiken als Chancen birgt / Volker Grossmann.

  • Warum der Euro-Rettungsschirm mehr Risiken als Chancen birgt / Volker Grossmann.
    (2011) In: Ifo-Schnelldienst. – München. – Bd. 64.2011, 9, (13.Mai.2011) S. 13-16.

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“Pakt für den Euro” : kann mit dem im März beschlossenen Maßnahmenpaket die Europäische Union die Euro-Schuldenkrise überwinden? / Georg Milbradt ….
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich beim EU-Gipfel Ende März auf ein Maßnahmenpaket zur Überwindung der Euro-Schuldenkrise geeinigt. Georg Milbradt, TU Dresden, ist der Ansicht, dass die verabredeten Maßnahmen die Probleme in der Eurozone nicht lösen werden. Zwar knüpfen die Vorschläge an wichtige Probleme an, wie z.B. Schuldenstand, private Verschuldung etc., sie unterliegen aber weiter einem politischen Verfahren mit den bekannten Schwächen. Von einer wirklichen Stabilisierung des Euroraums könne nicht gesprochen werden. Joachim Starbatty, Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, sieht den permanenten Rettungsschirm als “eine weitere Etappe auf einer sich weiter drehenden Interventionsspirale” an. Andreas Haufler, Universität München, sieht in einer Festlegung auf das Ziel, kurzfristige Finanzmarktkrisen zu verhindern, das Risiko einer schleichenden Umwandlung des temporären Hilfsmechanismus in akuten Krisensituationen in eine Dauerfinanzierung hoch verschuldeter Mitgliedstaaten. Nach Meinung von Volker Grossmann, Universität Freiburg/Schweiz, gefährdet erst der Rettungsfonds den Euro, aufgrund der enormen Risiken für die Geberländer. Markus Ferber, Europäisches Parlament, erwartet von den Beschlüssen die Erhöhung des Drucks auf finanzschwache Eurostaaten, ihre Haushalte zu konsolidieren und wieder wettbewerbsfähig zu werden. Insgesamt seien die Beschlüsse ein wichtiges stabilisierendes Signal an die weltweiten Finanzmärkte. Lüder Gerken, Stiftung Ordnungspolitik und Centrum für Europäische Politik, Freiburg, sieht in den Vereinbarungen keine Lösung der Probleme der Eurozone. Im Gegenteil: Mit ihnen sei die letzte Gelegenheit versäumt worden, die Abschaffung des Bail-out-Verbots an rigide realwirtschaftliche Reformprogramme für die maroden Volkswirtschaften vor allem Südeuropas zu koppeln. Damit rücke die Anpassung dieser Volkswirtschaften in weite Ferne.

  • “Pakt für den Euro” : kann mit dem im März beschlossenen Maßnahmenpaket die Europäische Union die Euro-Schuldenkrise überwinden? / Georg Milbradt ….
    (2011) In: Ifo-Schnelldienst. – München. – Bd. 64.2011, 9, (13.Mai.2011) S. 3-22.

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Wirkungen und Nebenwirkungen des EU/IWF-Rettungsschirms für verschuldete Euroländer / Volker Grossmann.

Euro-Rettungspaket(e) : ein Beitrag zur Rettung des Euros? / Heinz-Dieter Smeets.

  • Euro-Rettungspaket(e) : ein Beitrag zur Rettung des Euros? / Heinz-Dieter Smeets.
    (2010) In: List-Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik. – Baden-Baden. – Bd. 36.2010, 3, S. 236-254.

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Economic policies in the EU at a turning point / Stefano Micossi.

Prävention und Management von Staatsinsolvenzen in der Europäischen Währungsunion / Oliver Holtemöller; Tobias Knedlik.

  • Prävention und Management von Staatsinsolvenzen in der Europäischen Währungsunion / Oliver Holtemöller; Tobias Knedlik.
    (2011) In: Wirtschaftsdienst. - Berlin . – Bd. 91.2011, 3, (Mar.2011) S. 173-178.

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The bail-out! : positive political economics of Greek-type crises in the EMU / Christian Fahrholz ; Cezary Wójcik.
The Greek bail-out was highly controversial. An oft-heard assessment is that i) the bail-out was a mistake, ii) the political haggling over it was irrational and iii) the bail-out will create a moral hazard problem. Contrary to this view, our analysis suggests that, given EMU’s present political-economic set-up, i) the bail-out was unavoidable, ii) the lengthy process of political haggling leading to it was understandable, and iii) the bail-out does not have to be necessarily associated with a future moral hazard problem. Based on our analysis, we suggest that the EMU’s institutional design could be improved by establishing ‘exit rules’ and that bail-outs should be made rule-based. We have based our analysis on a political-economic, game-theoretic model that helps to understand why and how the parties involved in the Greek crisis arrived at the bail-out and on what conditions the final solution depended. The model allows tracing analytically the dynamics of the negotiation processes as well as the conditions and parameters on which the scope and limits of fiscal redistribution in EMU depends. In doing so, we formally take account of the ‘negative externality’ problem that has been central to policy debates related to the EMU’s institutional design and has played an important role in the Greek crisis. However, contrary to the existing literature, we do not only focus on the economic aspects of such negative externality, but also look at where they emanate from and interact with political factors, in particular the dynamics of the political negotiation process within the EMU. — Greek crisis ; bail-out ; negative externality ; political economics ; game theory ; euro ; EMU

  • The bail-out! : positive political economics of Greek-type crises in the EMU / Christian Fahrholz ; Cezary Wójcik.
    (2010) CESifo working paper series ; 3178 : Monetary policy and international finance; 21 S.

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  • The bail-out! : positive political economics of greek-type crises in the EMU / Christian Fahrholz; Cezary Wójcik.
    (2010) CESifo working paper ; 3178 : Monetary Policy and International Finance; Online-Ressource (PDF-Datei: 21 S., 238 KB).

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  • The bail-out! : positive political economics of Greek-type crises in the EMU / Christian Fahrholz; Cezary Wojcik.
    (2010) CASE network studies & analyses ; 413; Online-Ressource (PDF-Datei: 27 S., 324,18 KB).

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The crisis in the Eurozone : problems and solutions / Leszek Balcerowicz.

  • The crisis in the Eurozone : problems and solutions / Leszek Balcerowicz.
    (2011) In: The Konstantinos Karamanlis Institute for Democracy yearbook …. – Berlin. – 2011, S. 17-28.

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EU-Rettungsschirm : folgt der Einstieg in eine Transferunion? / Wolfgang Schäuble ….
Setzt der im letzten Jahr ins Leben gerufene Euro-Rettungsschirm wesentliche Grundprinzipien des Maastricht-Vertrags außer Kraft? Folgt der Einstieg in eine Transferunion? Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen, stellt die Position der Bundesregierung vor. Ihrer Ansicht nach bedeuten die Einrichtung der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) und die laufenden Arbeiten zur Einrichtung eines permanenten europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) in keiner Weise den Einstieg in eine Transferunion. Der Bundesregierung war von Anfang an klar, dass es sich bei der EFSF nur um eine Übergangslösung handeln kann. Deshalb verfolgt sie ein Konzept für einen permanenten ESM für die Eurozone, der die im Rahmen des Stabilitäts- und Wachstumspakts vereinbarte Verschärfung der finanz- und wirtschaftspolitischen Überwachung ergänzen soll, um die Finanzstabilität in der Eurozone langfristig zu sichern. Ihr Vorschlag besteht konzeptionell aus drei Bestandteilen: ein wirtschafts- und finanzpolitisches Anpassungsprogramm, angemessene Beiträge der privaten Gläubiger sowie ein intergouvernementales Finanzierungsinstrument. Jürgen Stark, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, betont, dass die bestehenden Vertragsgrundlagen der Währungsunion, vor allem die “No-bailout”-Klausel und das Verbot von Finanztransfers, durch den neu zu schaffenden Mechanismus nicht unterlaufen werden dürfen. Ansonsten drohe eine Aushöhlung der stabilitätspolitischen Basis des Euro mit nicht absehbaren wirtschaftlichen und politischen Folgen. Clemens Fuest, Oxford University, entwickelt Grundzüge der Strategie zur Überwindung der Krise. Diese setzt im Kern auf die Lösung durch Schuldenschnitt, aber integriert vorübergehend, bis zur Überwindung der aktuellen Verschuldungskrise, Elemente einer Insolvenz und einer Solidarhaftung. Für Christian Fahrholz, Universität Jena, sind bereits heute Aspekte einer impliziten Transferunion mit quasi-gesamtschuldnerischer Haftung sichtbar. Michael Eilfort und Verena Mertins, Stiftung Marktwirtschaft, Berlin, lehnen die Institutionalisierung des Rettungsschirms ab. Zu hinterfragen sei, ob die wünschenswerte Stabilisierung des Euro wirklich bedeutet, jedem Mitglied der Eurozone de facto einen Blankoscheck auszustellen. Eine Schuldengemeinschaft und Transferunion bedeute am Ende nicht mehr Solidarität, sondern mehr Fehlanreize.

  • EU-Rettungsschirm : folgt der Einstieg in eine Transferunion? / Wolfgang Schäuble ….
    (2011) In: Ifo-Schnelldienst. – München. – Bd. 64.2011, 3, (10.Feb.2011) S. 3-20.

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Debt restructuring in the euro area : a necessary but manageable evil? / Zsolt Darvas.
There are two possible responses to the Greek debt crisis: ‘Plan A’, continued official lending, for as long as needed, with possible voluntary private sector involvement, and ‘Plan B’, coercive pre-emptive or post-default restructuring with significant face value reduction. Both options have risks, but it is necessary to move to Plan B sooner or later. The impact on Greece could be mitigated by foreign bank ownership and proper liquidity support measures. The direct spillover impact on the rest of the euro area seems small. But there is the risk of contagion, which is a serious concern. There is a cautious case for delaying somewhat Plan B in order to prepare for it.

  • Debt restructuring in the euro area : a necessary but manageable evil? / Zsolt Darvas.
    (2011) Bruegel policy contribution ; 2011/07; Online-Ressource (PDF-Datei: 37 S., 2,20 MB).

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