Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Währungsmanagement in international tätigen Unternehmen

Währungen wie EURO, USD und Yen schwanken teilweise erheblich und erschweren Unternehmen die Kalkulation von Beschaffungskosten einerseits und Absatzpreisen andererseits. Die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft profitiert und leidet gleichermaßen unter Währungsschwankungen. Insbesondere die auf USD gehandelten Rohstoffe bereiten der Wirtschaft Sorgen. Für Unternehmen wird es zunehmend wichtig, professionell mit Währungsrisiken umzugehen. Organisatorisch werden Strategien zur Währungssicherung in das Risikomanagement eingebunden und instrumentell durch Termingeschäfte umgesetzt.

Rohstoffe in der Beschaffungsplanung von Unternehmen

2. aktualisierte Fassung von 05.2012

Starke Preisschwankungen bei Rohstoffen belasten den operativen Gewinn und erschweren die betriebliche Preiskalkulation. Auch kleine und mittelständische Unternehmen stehen vor der Herausforderung, zuverlässige Lieferketten aufzubauen und sich – sei es durch Hedging mit Finanzinstrumenten oder langfristigen Lieferverträgen – der Situation zu stellen.

Fiskalkompetenz für die EU

Die Schuldenkrise der Euro-Länder hat schlaglichtartig die erheblichen finanzpolitischen Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten verdeutlicht. Viele der damit verbundenen Konflikte und Probleme wären möglicherweise zu entschärfen, wenn die EU mehr Kompetenzen im fiskalischen Bereich erhielte. Dies wird von den Ökonomen aber mehrheitlich aus verschiedenen Gründen abgelehnt.

Näheres im Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst 02/2011

Bildungsgutschein für Hartz-IV-Empfänger

Die Stoßrichtung des Vorschlags von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen – mehr in die Bildung von Kindern aus sozial schwachen Haushalten zu investieren – ist richtig. Die Bildungsforschung zeigt eindrücklich, dass in der heutigen Wissensgesellschaft individuelle Bildungsdefizite hohe soziale Kosten wie Arbeitslosigkeit, Armut oder gering qualifizierte Beschäftigung nach sich ziehen.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 2/2011

Länderfinanzausgleich: Südländer wollen klagen

In den letzten Jahren werden deutsche Gerichtshöfe immer häufiger zu haushaltspolitischen Fragestellungen angerufen: Aktuelle, prominente Beispiele sind die einstweilige Anordnung des Landesverfassungsgerichtshofs in Nordrhein-Westfalen, mit der der Landesregierung der Vollzug des Nachtragshaushalts 2010 untersagt wurde. Nun drohen die Zahlerländer Baden-Württemberg, Bayern und Hessen gegen die Regelungen des Finanzausgleichs vors Bundesverfassungsgericht zu ziehen.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 2/2011.

Vertragsmanagement: Kontrolle und Steuerung von Verträgen im Unternehmen

Jedes Unternehmen arbeitet mit zahlreichen Verträgen. Oft werden sie von unterschiedlichen Personen geschlossen, überwacht und in verschiedenen Fachabteilungen abgelegt bzw. gespeichert. Kurzum – vielen Unternehmen mangelt es an Überblick und Zugriffsmöglichkeiten auf relevante Rechtsgrundlagen ihres Handelns. Es entstehen Kosten durch überlappende Laufzeiten, doppelte Anschaffungen oder verpasste Kündigungsfristen. Schlimmstenfalls ist der schnelle Zugriff bei juristischen Auseinandersetzungen erschwert. Je komplexer Unternehmensstrukturen sind, desto größer ist der Bedarf, das Thema Vertragsmanagement aufzunehmen. Neben der Dokumentenverwaltung an einer zentralen Stelle werden vertragsrelevante Informationen in strukturierter Form herausgefiltert und softwaregestützt bearbeitet.

Zinsswaps – das riskante Spiel mit Zinsrisiken

Beim Zinsswap werden fixe gegen variable Zinskonditionen getauscht, wobei beispielsweise der EURIBOR als Referenzzins für den variablen Satz dient. Die Vorteilhaftigkeit eines Swaps hängt von der Zinsentwicklung ab. Unternehmen und Kommunen ließen sich in der Vergangenheit auf sogenannte CMS – Spread Ladder Swaps ein und erlitten enorme Verluste. Bei diesen Swapgeschäften wurden die variablen Zinssätze nicht einfach an einen Referenzzins gekoppelt, sondern mit Formeln basierend auf zukünftige Zinsdifferenzen berechnet. Diese Variante des ansonsten einfachen Konditionentauschs war besonders riskant, weil auch anhaltend niedrige Zinsen für den Kreditnehmer hohe Zinslasten mit sich brachten. Haben Banken Beratungspflichten verletzt? Der Bundesgerichtshof soll entscheiden…

Überreste des Neuesten von gestern

45 Minuten Zeit zum Radiohören? In einer Gemeinschaftsproduktion von DLF/BR/HR/SR/RBB aus dem Jahre 2010 präsentiert Jens Jarisch ein kurzweiliges Feature über “Die Informationsgesellschaft und ihr elektronischer Schrott“. Darin wird hinterfragt, warum trotz eines aufwändigen Recyclingsystems in Deutschland für umweltgerechte Entsorgung von Elektronikschrott, nur ein geschätztes Drittel überhaupt im Recycling landet und ein erheblicher Teil noch immer illegal exportiert wird.

Lawrence Lessig über Creative Commons and Innovations

Ein Vortrag von Lawrence Lessig,  gehalten am 4. Juni 2010 beim Creative Commons Kongress in Seoul, jetzt auf wissen.dradio.de. Lawrence Lessig ist Juraprofessor in Harvard und gilt als renommierter Verfassungsrechtler und Spezialist für Urheberrecht. Er ist ein entschiedener Kritiker eines restriktiven Copyrights im Bereich immaterieller Güter. Lessig entwickelte das Konzept einer „freien Kultur“ und unterstützt Freie Software und die Open-Source-Bewegung. Außerdem gründete er die Creative-Commons-Initiative und ist Mitglied der Electronic Frontier Foundation sowie Autor mehrerer Bücher über die mit Open Content verbundenen gesellschaftlichen Entwicklungen.

Ägypten

Seit Tagen demonstrieren die Menschen in Ägypten und verlangen den Rücktritt von Präsident Hosni Mubarak. Der Aufstand hat viele Ursachen. Neben den zentralen Forderungen nach Demokratie, Einhaltung der Menschenrechte, Korruptionsbekämpfung und Meinungsfreiheit beklagen viele Ägypter Armut, Arbeitslosigkeit und steigende Preise. Die gut ausgebildete junge Generation sieht keine Zukunftsperspektiven.