Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Lars Feld – der Neue in den Reihen der “Wirtschaftsweisen”

Der Leiter des Freiburger Walter-Eucken-Instituts Lars Feld ist neuer Wirtschaftsweiser. Er wurde zum Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen und folgt auf Wolfgang Wiegard, der zum 1. März aus dem Sachverständigenrat ausscheidet. Feld ist wie Wiegard Steuerexperte. Damit wird erstmals ein Freiburger Ökonom Wirtschaftsweiser. Der 44-Jährige wurde im September zum neuen Leiter des Walter-Eucken-Instituts berufen. Gleichzeitig ist er Professor für Volkswirtschaftslehre an der Uni Freiburg. Am ZEW ist er als Research Associate tätig. Außerdem ist er Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen.

Wie lässt sich Wohlstand messen?

3. aktualisierte Fassung 02.2013

Es ist völlig unstrittig: Das Bruttoinlandsprodukt hat als Maß für den Wohlstand eines Landes große Schwächen. Wegen dieser Schwächen wird derzeit der Ruf laut, das BIP durch einen umfassenden Indikator zu ersetzen. Aber wie könnte er aussehen?

Im Januar 2013 hat die Enquete-Kommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichen Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft” des Bundestags ein Konzept unter dem Titel “Wohlstandsindikatorenansatz” mit breiter Mehrheit beschlossen.

Die ZBW aktualisiert hiermit Ihre Literaturlisten zur Wohlstandsmessung aus den Jahren 2009 und 2011.

Internationales Jahr der Wälder 2011

Die Vereinten Nationen haben 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt, um einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Wälder weltweit zu leisten. Diesen Anlass greifen wir auf, um in einer Zusammenstellung von Literatur aus unserer Datenbank ECONIS die vielfältigen Aspekte der Ressource Wald aus ökonomischer Sicht zu beleuchten. Der Wald als natürliche Ressource spielt eine große Rolle im Rahmen des weltweiten Klimawandels und der internationalen Klimapolitik, ist aber auch gleichzeitig in vielen Ländern ein Wirtschaftsfaktor und bietet Erholungsmöglichkeiten.

Out-of-stock Situationen – mögliche Konsequenzen und Präventionsstrategien

Die Maxime der betrieblichen Lagerhaltung ist die Minimierung der Kosten. Sicherheitsbestände werden reduziert, Produktionskapazitäten heruntergefahren und maximal ausgelastet – auf Supply Chain Risiken und Nachfrageschwankungen kann nur spät reagiert werden. Out-of-stock (OOS) im Einzelhandel und Umsatzverluste sind die Folge.

Welche Konsequenzen hat es, wenn der Konsument sein Produkt im Regal nicht vorfindet? Wie groß ist – da Markenunterschiede immer geringer werden – die Gefahr, den loyalen Kunden für immer an die Konkurrenz zu verlieren? Kann man trotz knapper Warendisposition Regallücken vermeiden?

Urteil zu den Christlichen Gewerkschaften und Folgen für die Zeitarbeitsfirmen

Das Bundesarbeitsgericht hat Klartext gesprochen: In seinem Beschluss vom 14. Dezember 2010 hat es festgestellt, dass die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) keine Tarifverträge abschließen konnte.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2011

Regelung der Finanzaufsicht

Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Konzentration der Bankenaufsicht bei der Bundesbank ist mit dem kürzlich gefassten Beschluss zur Reform der Bankenaufsicht zu Grabe getragen worden. Statt der großen Reform gibt es nur ein “Reförmchen”.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2011

Folgen des EU-Gipfels von Dezember 2010 – Wie kann der Euro überleben?

Der ökonomische Beobachter der Eurozone reibt sich vor Verwunderung die Augen. Erst vor zwei Jahren wurde mit großer Begeisterung das zehnjährige Jubiläum der Einführung des Euro als beispielloses Erfolgsmodell gefeiert. Heute reden viele mit beinahe selbstverständlicher Leichtigkeit vom Zerfall der Eurozone, vom Scheitern des Euro, von einer Aufspaltung in einen Nord- und in einen Südeuro, von einer Wiedereinführung der D-Mark etc.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 1/2011

Korruptionsbekämpfung

Nach einer kürzlich veröffentlichen Studie von Transparency International sind 70% der Deutschen der Auffassung, die Korruption in Deutschland habe in den letzten drei Jahren zugenommen. Lediglich 21% erachten die Maßnahmen der Bundesregierung zur Korruptionsbekämpfung als effektiv.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 1/2011

Zweipersonen-Nullsummenspiele: Colonel Blotto

Colonel Blotto-Spiele stellen eine klassische Variante von Zweipersonen-Nullsummenspiele dar, bei der zwei Spieler eine begrenzte Anzahl von (militärischen) Ressourcen über verschiedene (strategisch wichtige) Objekte verteilen müssen.

Die unaufhaltsame Erfolgsgeschichte von Facebook

Facebook, gegründet 2004 von Mark Zuckerberg, ist ein soziales Netzwerk, das jedem ermöglicht, mit anderen Menschen in Verbindung zu treten und Informationen mit diesen auszutauschen. Ursprünglich für Studenten der Harvard University entwickelt, hat Facebook bereits mehr als 500 Millionen registrierter Nutzer, davon kommen 70 % von außerhalb der USA (Stand Januar 2011). Facebook ist kostenlos und wird es nach eigenen Angaben auch immer bleiben. Ein „durchschnittlicher“ Nutzer hat ca. 130 Kontakte (Freunde) auf Facebook, und 50 % der Nutzer loggen sich jeden Tag bei Facebook ein. Der Namensgeber dieses sozialen Netzwerkes war ein sogenanntes Gesichtsbuch mit den Fotos der Studierenden, das an einigen US-amerikanischen Universitäten zur besseren Orientierung vergeben wird.