Das Buch “The Organization Man” von William Whyte, einem der bedeutendsten US-amerikanischen Soziologen, erschien 1956 in USA und wurde zum Klassiker (deutsche Ausgabe “Herr und Opfer der Organisation”, übersetzt von George S. Martin, 1958).
William Whyte entwickelte das Konzept des “Menschen der Organisation”, des Gruppenmenschen, der der Organisation mit Haut und Haar gehört und sich mit der Firma bedingungslos identifiziert. Whyte definierte auch den Begriff der “sozialen Ethik” (bzw. der “Gruppenethik” oder der “bürokratischen Ethik”). Damit meinte er jene Denkweise, die den Druck der Gesellschaft auf den Einzelmenschen moralisch rechtfertigt.

