Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Arbeitslosenversicherung – Wohlfahrtsstaatliche Regulierungen im internationalen Vergleich

Der Vergleich von sozialen Sicherungssystemen, insbesondere der Einfluss unterschiedlicher politischer Systeme auf deren Ausgestaltung, ist ein zentrales Forschungsfeld der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung. Hierzu zählt auch die Arbeitslosenversicherung, als eine der ersten und zentralen sozialstaatlichen Errungenschaften (neben der Absicherung gegen die Risiken Alter und Krankheit).

Arbeitsmarktdiskriminierung aus Unternehmenssicht

Die bei Analysen des Arbeitsmarktes zu beobachtende oder vermutete Diskriminierung bestimmter Gruppen von Arbeitskräften findet auf der betrieblichen Ebene ihre konkreten Ansatzpunkte: Angefangen z.B. von der Ablehnung einzelner Bewerber über Differenzierungen bei der Vergütung bis hin zur Auswahl von Mitarbeitern bei betriebsbedingten Kündigungen lauern Gefahren zur Verletzung gesetzlicher Gleichbehandlungsvorschriften oder ethischer Normen.

Schuldenkrisen, Staatsbankrott, Staatsinsolvenz – Können Staaten pleite gehen?

Nach Griechenland flüchtet nun auch Irland unter den EU-Rettungsschirm, der im Frühjahr zur Rettung von Mitgliedsstaaten, die in finanzielle Schieflage geraten sind, gespannt worden ist. Die aktuelle Lage in Irland, das einst als „keltischer Tiger“ mit hohen Wachstumsraten glänzte, sowie die Spekulationen über die Schuldenkrisen in weiteren EU-Staaten (Spanien, Italien…) verdeutlichen den Problemdruck.

Landesbanken in der Krise!? – Zur Rolle und Zukunft der Landesbanken in Deutschland

Die Landesbanken in Deutschland sind immer wieder Gegenstand der öffentlichen Berichterstattung – als Problemfall, nicht als Erfolgsprojekt. Im Jahre 2009 waren die, von der Öffentlichkeit als die Folgen unnötiger Spekulation empfundenen, milliardenschweren Verluste im Rahmen der Finanzmarktkrise ebenso im Fokus der Kritik, wie die wiederholten staatlichen Rettungsaktionen. Problematisiert werden seit 2008 wiederholt auch die Vergütungszahlungen an die Führungskräfte angeschlagener Landesbanken.

Buchvorstellung mit Kai A. Konrad: Schulden ohne Sühne?

Können Staaten Pleite gehen? Wollen wir wetten? Kai A. Konrad, einer der renommiertesten Ökonomen Deutschlands, und der Wirtschaftsjournalist Holger Zschäpitz zeigen, wie es zur aktuellen Lage kommen konnte und warum wir alle betroffen sind. Griechenland und weitere Länder der Euro-Zone sind in finanzielle Schwierigkeiten geraten und haben die Hilfe der Staatengemeinschaft beansprucht. Wie die Weichen für die Zukunft des Euro und der Europäischen Union gestellt werden, wird sich in diesem Jahr zeigen.

Eine Veranstaltung des Wirtschaftsdienst:  Mittwoch, 01. Dezember 2010, 18.00 Uhr | ZBW Hamburg, Raum 519

Details und Anmeldung

Die Ökonomie von Ökosystemen und Biodiversität

2010 ist das internationale Jahr der biologischen Vielfalt (Biodiversität). Diese Initiative geht zurück auf einen Beschluss der UN-Vollversammlung aus dem Jahre 2006. Das Jahr der Biodiversität soll auf die ökologischen Probleme, die zu einer Abnahme der Artenvielfalt führen, aufmerksam machen und die daraus resultierenden sozialen Kosten problematisieren.

Rankings – Reputation oder Austrocknung der Wissenschaft?

In der Arbeitspapierreihe CESifo Working Paper erschienen im Herbst 2010 zwei Papers zu der Bedeutung von Zitationsrankings für Wirtschaftsforschende und die Wissenschaft selbst. Das erste Paper untersucht empirisch, ob bibliometrische Maße in Wissenschaftsarbeitsmärkten eine Rolle spielen und das zweite Paper kritisiert genau diese zunehmende Rolle von Rankings heftig.

Ergebnisse der Steuerschätzung

Nach der neuen Steuerschätzung Anfang November liegen die Steuereinnahmen bis 2012 um 61 Mrd. Euro über der letzten Prognose vom Mai. Bei den Politikern der unterschiedlichen Couleurs löst diese Botschaft die üblichen Reflexe aus. Vertreter aus dem Regierungslager wittern Morgenluft für ihre uneingelösten Steuersenkungsversprechen. Gewerkschaften und Sozialverbände wollen die Hartz IV-Leistungen verbessern. Die notorisch klammen Kommunen reklamieren mehr Geld für sich.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2010

Die Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) – Mehr Mitsprache für die Schwellenländer

Der Geschäftsführende Direktor des IWF hat die am 5. November 2010 vom Exekutivrat beschlossene Reform der Stimmrechtsverteilung zugunsten der bislang unterrepräsentierten Schwellen- und Entwicklungsländer als die umfassendste Reform in der 65-jährigen Geschichte des Fonds bezeichnet. Damit hat er zwar Recht, aber dies zeigt nur, dass bislang so gut wie keine Reformen stattfanden, die den Gewichtsverschiebungen in der Weltwirtschaft Rechnung getragen hätten.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2010

Schwarmintelligenz Teil 2 – wie kann die Kreativität der Masse für Innovationen genutzt werden?

Aktualisierte Fassung von Mai 2012

Tiere in Schwärmen haben für ihr Zusammenleben Verhaltensweisen entwickelt, die Wissenschaftler als Inspiration für verschiedene Lösungsansätze nutzen.

Teil 2: Im Bienenschwarm werden Entscheidungen, wie zum Beispiel die Wahl eines neuen Neststandortes, über eine Art Ideenwettbewerb getroffen. Mit der Entstehung gigantischer sozialer Netzwerke im World Wide Web und der Möglichkeit, diese Netzwerke und ihre Dynamik zu analysieren, eröffnen sich Unternehmen vielfältige Optionen, die sogenannte Schwarmkreativität für ihr Innovationsmanagement zu nutzen. “User generated content”, “Crowdsourcing” und “Coolhunting” sind Ansätze, die im Rahmen dieses Konzeptes entstanden sind.