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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Übertragbarer Arbeitslosenversicherungsschutz für Arbeitsmigranten

 

The recent global financial crisis had destructive consequences for the world’s labor markets. Migrant laborers and overseas contract workers were at the forefront of massive retrenchments and, as a result, remittances fell sharply in some of the world most remittance-dependent economies. Large waves of returnees were reported, while other unemployed migrant workers stayed on in their host countries, competing for scarce jobs, and likely fueling social tensions in the process. Unfortunately, the majority of overseas workers fall outside formal unemployment insurance systems. In host countries around the world, there are typically no mechanisms for guest workers to pay into an unemployment insurance system. Nor are migrant workers covered by unemployment insurance systems in their countries of origin. At the same time, a large fraction of migrant workers are undocumented workers and would not be covered by any social insurance system in the first place. Some unemployed workers with adequate savings may have fared well, but for most workers, the consequences of the crisis have likely been borne fully by them and by their households. In the post-crisis environment, host countries and countries of origin have an opportunity to consider how best to provide safety nets for their overseas workers. As the global economy recovers, unemployed migrant workers will likely find new jobs and those who returned to their home countries will likely be redeployed.

Nachhaltige Entwicklung und Global Governance

Selected for the Global Economic Symposium 2010

The following global developments are on collision course: (1) the surge in global population, currently expected to reach 8.9 billion by 2049, up from just 2.5 billion a century earlier, (2) rising demands for higher and more diversified consumption, fuelled by economic success and the celebration of wealth, (3) the rapid and accelerating destruction of our inherited natural capital (ground water, marine life, terrestrial biodiversity, crop- and grazing land and our life-enabling atmosphere) and (4) deepening pockets of poverty, rapidly growing urban slums, collapsing states and uncontrolled migration, heightening the risk of new pandemics. The increasing tension between rising populations, with expanding needs and desires, and the limited, falling stock of natural capital is not sustainable. Most new population growth will occur among the very poor, moreover, in remote rural areas and shantytowns around huge cities. Problems of ungovernability, terrorism and new migratory waves are foreseeable. The collapse of weak states will sharpen political and cultural tensions and deepen poverty. The interconnectedness of the global economy means that, according to the principle of subsidiarity, the lowest level of organization at which the spillovers can be addressed is the supranational level.

Vorbereitet sein auf umweltbedingte Migration

Selected for the Global Economic Symposium 2010

Global warming will reduce the “carrying capacity” of ecosystems in large parts of the world – that is, their ability to provide food, water and shelter for the people who currently live there. The most widely cited estimate puts the number of people affected at 200 million individuals by 2050 – similar to the current total number of international labor migrants, and more than five times the number of refugees and internally displaced persons accounted for by the United Nations High Commission on Refugees (UNHCR).

Wasser zum Menschenrecht erklärt – das GES 2010 beteiligt sich an der Diskussion.

Am 28. Juli 2010 hat die UNO-Vollversammlung in einer Resolution den Zugang zu sauberem Wasser zum Menschenrecht erklärt (siehe auch auf Google News).
Das Menschenrecht ist aber nicht einklagbar. Ein Grund dafür dürfte darin liegen, dass Wasser eine so genannte Allmenderessource ist, dies sind Güter die im Allgemeineigentum sind und dadurch die Gefahr besteht, dass sie zu stark nachgefragt und schnell verbraucht werden (Gabler Lexikon). Es wird daher auch von der Tragik der Allmende gesprochen. Wie man der „Tragödie“ entkommen kann durch kluge Politik,  damit beschäftigen sich auch die Wirtschaftswissenschaften. Ganz aktuell dazu werden am 28. und 29. September in Istanbul auf der Konferenz Global Economic Symposium 2010

Feature in NDR-Info: Die wahren Kosten der Atomenergie

Im NDR-Info sind in der Reihe “das Forum” von Montag bis Donnerstag (20.30 Uhr), am Sonnabend (19.20 Uhr) und am Sonntag (12.30 Uhr) Features zu hören , die den Hintergrund zu Politik und Zeitgeschehen abbilden, politische Reportagen aus dem eigenen Land und aus fernen Staaten, Interviews, Diskussionen und Essays zu aktuellen, bewegenden Fragen.

Das Feature von Jörn Freyenhagen handelt über ‘die wahren Kosten der Atomenergie‘ und wurde am 27.07.2010 20:30 Uhr gesendet.

Neben dem mp3-Podcast ist auch das Manuskript verfügbar.

Auswirkungen des Elterngeldes in Deutschland

2. aktualisierte Fassung Juli 2012

Über keine andere familienpolitische Leistung ist in den letzten Jahren so heftig und kontrovers diskutiert worden, wie über das Elterngeld (eine Ausnahme ist vielleicht noch das Betreuungsgeld). 2007 eingeführt, wurde das Elterngeld von der politischen Hoffnung begleitet, die Geburtenrate in Deutschland deutlich zu steigern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – insbesondere durch eine gesteigerte Frauenerwerbstätigkeit – zu verbessern.

Nach fünf Jahren ist festzustellen, dass sich die Geburtenrate in Deutschland nicht signifikant verbessert hat. Es sollten aber keine voreiligen Schlüsse gezogen werden, wie bspw. von Volker Kauder (vgl. spiegel.de vom 06.07.12), denn „die Geburtenzahl sagt nichts über den Erfolg des Elterngeldes [aus]“ (Axel Börsch-Supan, faz.net vom 09.07.12). Neben dem Elterngeld beeinflussen noch eine Vielzahl an weiteren familienpolitischen Leistungen und Rahmenbedingungen die Entscheidung für oder gegen Kinder (siehe u. a. Haan 2010, Groß/Hardmeier 2009). Eine zentrale Rolle nimmt die Bereitstellungen einer ausreichenden Anzahl von Kinderbetreuungsplätzen ein.

Lebensmittel-Discounter in Deutschland – Aldi, Lidl und Co.

2. aktualisierte Fassung von 01.2012

Beim Lebensmitteleinzelhandel gilt Deutschland als Discounter-Land. Auch kritische Medienberichte der vergangenen Jahre über Arbeitsbedingungen, Warenqualität usw. konnten die VerbraucherInnen nicht vom Gang in die Lebensmittel-Discounter abhalten. Grund waren die Niedrigpreise. Aber sind Discounter-Supermärkte wirklich günstiger?

Mitte Januar 2012 enthüllte eine vielbeachtete ARD-Dokumentation unter anderem: Die regulären Preise von Marken- und Eigenprodukten bei Lidl und Netto sind im Durchschnitt gleich oder kaum niedriger als bei den gut sortierten Lebensmittelgeschäften Rewe und Edeka.

Arbeitsmarkt und Wettbewerb auf Produktmärkten

Die Monopolkommission hat sich mit den wettbewerblichen Auswirkungen des deutschen Tarifsystems auf die nachgelagerten Produktmärkte beschäftigt. Untersucht wurden zum einen die Auswirkungen, die von Allgemeinverbindlicherklärungen und der Festsetzung von Mindestlöhnen auf Produktmärkte ausgehen. […] Aufgrund der erheblichen wettbewerblichen Missbrauchsgefahr von Allgemeinverbindlicherklärungen befürwortet die Monopolkommission aus ordnungspolitischer Sicht eine starke Einschränkung dieser […].

Zum anderen hat die Monopolkommission das Phänomen der Spartengewerkschaften analysiert. […] Dringliche Aufgabe des Gesetzgebers und der Arbeitsgerichtsbarkeit ist die Entwicklung von Instrumenten zur Einhegung der faktisch bereits wirksamen Tarifpluralität.

(Auszüge aus der Pressemitteilung der Monopolkommission, 18. Gutachten der Monopolkommission vom 14. Juli 2010).

Gewerkschaftsmonopol in den Betrieben beendet

Das Bundesarbeitsgericht hat den über Jahrzehnte gepflegten Grundsatz der Tarifeinheit aufgegeben. Tarifeinheit bedeutet: In einem Arbeitsverhältnis oder in einem Betrieb findet immer nur ein Tarifvertrag Anwendung.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 7/2010

Internationale Abstimmung von Außenhandels- und Klimaschutzpolitik

Selected for the Global Economic Symposium 2010

Never before has the nexus between environmental protection and trade measures been so concretely discussed in WTO circles. And never before has the traditional view that trade measures are both inferior to other measures and irreconcilable with WTO rules been questioned so fiercely.