Institutions matter! – Auch in der Ökonomie

Diesem Motto wird in der ökonomischen Forschung seit geraumer Zeit verstärkt Rechnung getragen, deshalb sind auch die beiden Beiträge zum Thema in der Wiwi-Werkbank entstanden.

Bei der Vorbereitung bin ich auf einen empfehlenswerten Link gestoßen.  Michaela Trippl und Andreas Novy von der Wirtschaftsuniversität Wien haben Geschichte und Inhalt der traditionellen Institutionenökonomik in nachahmenswerter Weise kurz, knapp und verständlich aufbereitet. Das ist insofern nicht selbstverständlich, als der Ansatz, der sich vor allem von der Neoklassik abgrenzt, kein festumrissenes Gerüst strenger theoretischer Prämissen mit entsprechender Realitätsferne aufweist, sondern bei pragmatischem Theorieverständnis jeweils an ganz unterschiedlichen institutionellen Aspekten einer Thematik ansetzen kann. Umso erfreulicher ist deshalb der gelungene Versuch, in prägnanter Kurzform die wesentlichen Elemente darzustellen und historisch sowie theoriegeschichtlich einzuordnen.

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