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Neue Institutionenökonomik in der Betriebswirtschaft

Dem Veröffentlichungs-Boom zur Neuen Institutionenökonomie wurde 2009 Rechnung getragen durch die erneute Verleihung des Preises für Wirtschaftswissenschaften der Schwedischen Reichsbank (“Wirtschaftsnobelpreis”) an zwei VertreterInnen dieser Forschungsrichtung (Oliver Williamson; Elinor Ostrom).

Wie die traditionelle Institutionenökonomik setzt auch der Neue Institutionalismus bei der Analyse von Regelsystemen in einer Gesellschaft an. Er ist jedoch im Gegensatz zum älteren Ansatz stärker formalisiert, und entspringt im Unterschied zu jenem der neoklassischen Modellwelt des homo oeconomicus, dessen einfache Grundannahmen durch die Untersuchung institutioneller Verhältnisse zugunsten einer größeren Realitätsnähe abgemildert werden. Wichtige Ansätze sind u.a. die Berücksichtigung von Transaktionskosten, Property-Rights, Marktmacht, unvollständigen Verträgen und beschränkter Rationalität. Ronald Coase und Douglass North hatten vor einigen Jahren als wichtige Anreger dieses Forschungsansatzes ebenfalls den Reichsbank-Preis erhalten.

Eine Übersicht zu aktuellen Anwendungen auf betriebswirtschaftliche Themen ist im Folgenden zusammengestellt.

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Institutions matter! – Auch in der Ökonomie

Diesem Motto wird in der ökonomischen Forschung seit geraumer Zeit verstärkt Rechnung getragen, deshalb sind auch die beiden Beiträge zum Thema in der Wiwi-Werkbank entstanden.

Bei der Vorbereitung bin ich auf einen empfehlenswerten Link gestoßen.  Michaela Trippl und Andreas Novy von der Wirtschaftsuniversität Wien haben Geschichte und Inhalt der traditionellen Institutionenökonomik in nachahmenswerter Weise [Lesen Sie weiter...]

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Mitarbeiterkapitalbeteiligung – Anteil am Erfolg des Unternehmens

Auch 1 Jahr nach dem neuen Mitarbeiterkapitalbeteiligungsgesetz vom 7.März 2009 sind Kaptialbeteiligungen von Mitarbeitern – der so genannte Investivlohn – wenig verbreitet in Deutschland. Für Unternehmen ein Instrument zur Bindung von qualifizierten Fachkräften, werden Arbeitnehmer so zu Mitinhabern. Sie sind am Unternehmenserfolg beteiligt, tragen jedoch auch das Risiko eines Kapitalverlustes.

Wir haben aus unserer ECONIS Datenbank eine Literaturliste mit Titeln zum Thema zusammengestellt.

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Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

“In Europa sind derzeit fast 84 Millionen Menschen akut armutsgefährdet. Für die Betroffenen bedeutet dies eine Existenz in ständiger Unsicherheit und ein Leben ohne die Dinge, die für die große Mehrheit oft selbstverständlich sind. [...]

In Anlehnung an ihren Leitgrundsatz der Solidarität hat die Europäische Union das Jahr 2010 in Übereinstimmung mit den Mitgliedstaaten zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ausgerufen. Das Jahr soll das öffentliche Bewusstsein für die Situation der von Armut betroffenen Menschen schärfen und dem politischen Engagement der EU und der Mitgliedstaaten im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung neuen Schwung verleihen.”

Quelle: Europäische Kommission. Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit

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SCRM - Supply Chain Risk Management

2. aktualisierte Fassung: August 2011

Risiken im Supply Chain Management sind vielfältig und – bedingt durch globale Wertschöpfungsnetzwerke und dem Streben nach schlanken Prozessen – nehmen stetig zu. Rohstoffverknappung, Politische Unruhen, Streiks, Naturkatastrophen und Wirtschaftskrisen – die Herausforderungen für eine termingerechte Versorgung mit Waren, Ersatzteilen und Rohstoffen sind enorm.

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Europa 2020 – Wachstumspolitik nach Lissabon

2. aktualisierte Fassung 05.2011

Die Europäische Kommission hat Anfang März 2010 Vorschläge für eine Wachstumsstrategie bis 2020 vorgestellt, nachdem die Lissabonstrategie 2010 zwar nicht ihr Ziel, aber ihr Endjahr erreicht hat. Der Entwurf sieht Vorgaben für fünf sogenannte „EU-Kernziele“ vor.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2010

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Bankenabgabe – Krisen des Banksektors und dessen Regulierung in Deutschland

Eine in Deutschland beschlossene und in Großbritannien und Frankreich angekündigte „Bankenabgabe“ soll das eingenommene Geld zur Dotierung eines „Stabilisierungsfonds“ verwenden, aus dem Banken in Krisenzeiten Hilfszahlungen erhalten können. Die eventuellen Lasten einer nächsten Krise müsste dann nicht mehr der Staat tragen, der sich nicht länger zu Rettungsaktionen erpressen ließe.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 4/2010

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Nach welchen Regeln werden Arbeitsleistungen vergütet?

Die aktuelle Diskussion über zu hohe Managergehälter am oberen und zu niedrige Löhne am unteren Ende der Gehaltsskala führt zu den Grundregeln der Lohnbildung. In der ökonomischen Theorie stehen dabei vor allem individuelle Produktivitätsunterschiede als Ursache von Lohnunterschieden im Vordergrund. Wenig – wie einige Ökonomen finden zu wenig – wird dabei auf die Machtstrukturen auf dem Arbeitsmarkt geachtet.

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Kundenintegration in den Innovationsprozess – eine moderne Interpretation des Customer Relationship Managements

Innovationen sind entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Um Produkte möglichst marktgerecht zu gestalten, werden zunehmend Verbraucher in den Innovationsprozess involviert.

Mögliche Konzepte und Erfolgsfaktoren der Kundeneinbindung von der Ideenfindung bis zur Markteinführung – im folgenden haben wir für Sie Literatur zu diesem Thema aus unserem ECONIS-Katalog zusammenstellt.

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Kurzfristige Konjunkturvorhersage mit vorlaufenden Konjunkturindikatoren

Der Konjunkturzyklus (auf und ab der wirtschaftlichen Tätigkeit) ist ein ökonomisches Phänomen aller marktwirtschaftlichen Systeme. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in den USA Indikatoren entwickelt, mit denen die Konjunktur beschrieben und prognostiziert werden soll. Heute gibt es eine Vielzahl von Konjunkturindizes und Kennzahlen. Wir wollen in diesem kurzen Blogbeitrag aus deutscher Sicht ein paar vorlaufenden Konjunkturindikatoren auflisten, ohne sie genauer vorzustellen, da diese durch den Internetlink und die von uns am Ende genannte Literatur näher erklärt werden.

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