Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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IWH-Forscher: Studiengebühren schrecken ab

Die Studentenproteste in vielen Universitätsstädten gehen weiter. Eine der Forderung ist die Abschaffung der Studiengebühren. Da es nicht in allen Bundesländern Studiengebühren gibt, wird erforscht, wie sich dieser Zustand auf die Mobilität der Studierwilligen auswirkt.
Nach einer Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) verändern sich die Wanderungsbewegungen der Studienanfänger “Länder ohne Studiengebühren verbessern ihre Wanderungsbilanz” schreiben die IWH-Forscher in Ihrem Aufsatz unter dem Titel:

Leibniz-Zwischenruf zum Thema Infektionen

In Zwischenrufen zu ausgewählten Themen beteiligen sich verschiedene Institute der Leibniz-Gemeinschaft an der Diskussion und stellen ihre Forschungsbeiträge oder auch den allgemeinen Forschungsstand dar.

Zur Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft vom 25.11. – 27.11.09  gibt es einen Zwischenruf der Leibniz-Gemeinschaft zum Thema Infektionen.

Die ZBW hat dazu eine gesundheitsökonomische Titelliste zum Thema Infektionen und Pandemien erstellt.

DIW-Forscherinnen: Klassenbeste bleiben trotz Studiengebühren !

In vielen deutschen Universitätsstädten protestieren die Studentinnen und Studenten. Überraschenderweise steht nicht die Abschaffung der Studiengebühren an erster Stelle der Forderungen, sondern oft geht es um eine Verbesserung der Studienbedingungen und insbesondere mehr Freiheiten bei den  Bachelor-Studieninhalten. Haben sich die Studierenden mit den Studiengebühren abgefunden oder sind sie in Bundesländer abgewandert die keine Studiengebühren erheben?

Mit der Frage der Mobilität der Studierwilligen beschäftigt sich ein Forschungspapier des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) unter dem Titel:

Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise auf China

In den letzten Jahren verzeichnete China meist zweistellige Wachstumsraten. Der Krise der internationalen Finanzmärkte und den daraus resultierenden weltweiten makroökonomischen Einflüssen und Verwerfungen konnte sich aber auch China nicht entziehen. Doch anders als die entwickelten Volkswirtschaften der westlichen Welt scheint China auch in der Krise seinen Platz unter den führenden Ökonomien nicht nur zu festigen, sondern auch auszubauen.

Diese Literaturübersicht thematisiert den makroökonomischen Einfluss der internationalen Finanzmarktkrise auf die Volkswirtschaft Chinas. Neben den wirtschaftspolitischen Steuerungsversuchen (u. a. Konjunkturpakete, Kapitalmarktanpassungen) werden auch die aktuelle strategische Neupositionierung Chinas innerhalb der Weltwirtschaftsordnung und die sich daraus ergebene Schwerpunktverschiebung dargestellt.

Bankenaufsicht in Deutschland

2. aktualisierte Fassung vom März 2013

“Die Deutsche Bundesbank strebt derzeit die alleinige Kontrolle über die Banken an. Bisher ist die Aufsicht der Banken in Deutschland zwischen der Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) aufgeteilt.” ( Jürgen Kähler, Christoph S. Weber:  Zentralbank: Deutsche Bankenaufsicht bündeln. – Kommentar des Wirtschaftsdienst 3/2013)

“Die Regierungsparteien haben vereinbart, dass die Bankenaufsicht künftig ausschließlich von der Bundesbank wahrgenommen werden soll. Die neue Organisationsform ersetzt die bisherige Arbeitsteilung zwischen der Bundesanstalt für die Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Bundesbank, die in der Aufsichtsrichtlinie verankert ist.” (Thomas Hartmann-Wendels: Bankenaufsicht: Konzentration bei der Bundesbank. – Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2009 PDF )

Die Herausforderungen der neuen Bundesregierung: Teil 2 – Die Sozialpolitik

Der Koalitionsvertrag, den CDU/CSU und FDP am 26.10.2009 unterschrieben haben, umfasst 132 Seiten. 30 Seiten sind dem Kapitel „Sozialer Fortschritt“ gewidmet.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 11/2009

Ifo-Bildungsökonom fordert längeres gemeinsames Lernen

Der Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fordert in einem Gutachten mit dem Titel

Akzeptanz der Marktwirtschaft:
Einkommensverteilung, Chancengleichheit und die Rolle des Staates
Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Berlin, den 18. September 2009
48 Seiten

eine stärkere frühkindliche Bildung und längeres gemeinsames Lernen in allgemeinbildenden Schulen.

Ob die Wirtschaftsordnung Marktwirtschaft akzeptiert wird, hängt auch davon ab,
ob es in einem Land faire Bildungschancen gibt, doch genau hier gibt es in Deutschland nach Ansicht des Beirats Mängel, so schreibt er:

Die Herausforderungen der neuen Bundesregierung: Teil 1 – Die Finanz- und Steuerpolitik

Im aktuellen Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP steht die Finanz- und Steuerpolitik wohl nicht zufällig an erster Stelle. Aller Voraussicht nach wird dieses Politikfeld in den kommenden Jahren das interessanteste und am stärksten diskutierte sein.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 11/2009

Ökonomischer Sachverstand im Parlament

Es ist nicht verwunderlich, dass aus eigener Berufstätigkeit stammende Wirtschaftskompetenz in den Parlamenten eher selten ist. Das ist zwar schade, weil unsere Wirtschaft wohl besser geregelt wäre, wenn die politische Klasse mehr von ihr verstünde. Doch verlangt der Beruf des Politikers vor allem politische Kompetenz.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 11/2009

Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Transformationsstaaten Ost- und Südosteuropas

“Where have all the shooting stars gone?” (Gligorov u. a. 2009).

Seit 1989 haben die Transformationsstaaten Ost- und Südosteuropas einen grundlegenden Wandel ihrer Wirtschafts- und sozialen Sicherungssysteme vorgenommen. Neben graduellen Feinheiten haben diese Länder, in Abkehr von den praktizierten planorientierten Wirtschaftsordnungen, marktwirtschaftliche Strukturen implementiert.

20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in Europa, werden nun auch diese Staaten von der Krise der internationalen Finanzmärkte voll erfasst. Doch anders als die Staaten Westeuropas scheint die aktuelle Krise in den ehemaligen sozialistischen Ländern in stärkerem Maße einzuwirken. Liquiditätsengpässe (erdrückende Auslandsverschuldung), Produktionsrückgänge (Exportabhängigkeit) und soziale Spannungen infolge geringer sozialer Absicherung umreißen die Problemlagen in der sich die einstigen „shooting-stars“ momentan befinden.