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Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Der große Crash 1929

Vor 80 Jahren, am 29.10.1929, leitete ein verheerender Börsensturz an der Wall Street die große Weltwirtschaftskrise ein. Begonnen hatten die Kursstürze schon einige Tage zuvor: Seit dem 24. Oktober verzeichnete die New Yorker Börse Kurseinbrüche von bisher nie dagewesenem Ausmaß. Die Aktien fielen um bis zu 50 Dollar, als Folge davon kletterte der Gesamtumsatz auf fast 13 Millionen Aktien bzw. Anteile, die höchste Ziffer in der Geschichte der Börse. Diese Zahl wurde in den nächsten Tagen noch übertroffen, bis sie am 29.10. ihren Höhepunkt erreichte. Die Gesamtverluste dieser “sechs schwarzen Tage von Wall Street” wurden auf 50 Milliarden Dollar beziffert. Im Folgenden finden Sie eine Literaturauswahl aus unserer Datenbank ECONIS, die sich mit den Ursachen, dem Verlauf und den Folgen des Börsencrashes beschäftigt.

Obamas neue Welt – Globale Wirtschaft und Politik im Umbruch?

In der 3. Nacht des Wissens in Hamburg fand am 7.11. 2009 um 17 Uhr in der ZBW Hamburg eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema statt. In der Diskussion soll es um den Kurswechsel der Politik der USA unter Präsident Obama und dessen Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen gehen. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung von Literatur aus unserer Datenbank ECONIS, in der vor allem die Aspekte Wirtschaftspolitik, internationale Wirtschaftsbeziehungen und Umweltpolitik in der Ära Obama behandelt werden.

Wirken die Konjunkturpakete? Die Verwendung der Mittel in Deutschland

Nach dem kontroversen öffentlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Diskurs über die Wirksamkeit von Konjunkturprogrammen am Jahresanfang (2009), existieren nun bereits erste Studien und Analysen über die Mittelverwendung aus den Konjunkturpaketen. Diese Literaturübersicht fokussiert auf die Situation in Deutschland.

Studiengebühren in Deutschland

Momentan erheben sieben Bundesländer Studiengebühren von 500 Euro pro Semester. Der öffentliche Diskurs über deren Auswirkung auf die Studierendenzahlen wird nicht erst seit der Aufhebung des Verbotes durch das Bundesverfassungsgericht im Jahre 2005 kontrovers geführt. Zentraler Diskussionspunkt ist die Frage, ob Studiengebühren finanziell schlechter gestellte Studierende von der Aufnahme eines Studiums abhalten.

In einer aktuellen Studie untersucht das DIW (Dwenger/ Storck/ Wrohlich 2009) die Wanderungsbewegungen zwischen gebührenfreien und gebührenerhebenden Bundesländern und kommt zu dem Ergebnis, dass kaum Ausweicheffekte auftreten.

Diese Literaturübersicht geht vor allem der Frage nach den gerechtigkeitsbezogenen Anreizeffekten von Studiengebühren („Bildungselite“) nach, thematisiert aber auch deren Verwendung sowie die Möglichkeiten privater Studienfinanzierung in Deutschland.

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2009: Neue Institutionenökonomik

Elinor Ostroms und Oliver E. Williamsons werden in diesem Jahr mit dem Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel, dem „Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften“, ausgezeichnet. Hier nun weitere Titel anderer Wissenschaftler zu den Teilbereichen der Neuen Institutionenökonomik, denen sich die Preisträgerin und der Preisträger widmen. Ostroms Spezialgebiet ist die Eigentumsrechtstheorie (theory of property rights), Williamsons die Transaktionsökonomik (transaction cost economics).

Ökonomie im Medizinbetrieb

Im Medizinbetrieb werden immer wieder Fälle von Bestechlichkeit bekannt. Zuletzt ging es um Fangprämien, die Krankenhäuser an einweisende Praxisärzte zahlen. Ein Dauerbrenner ist das Verhältnis von Ärzten und Pharmakonzernen. Betrugsfälle schrecken die Öffentlichkeit auf. Sie sind aber als justitiable Tatbestände klar abzugrenzen und zuzuordnen.

Lesen Sie weiter im Leitartikel des Wirtschaftsdienst 10/2009

Mehr Geld für Kinder?! – Zur aktuellen verfassungsrechtlichen Prüfung der Hartz-IV-Sätze

Sind 60, 70 oder 80 Prozent des aktuellen Hartz-IV-Regelsatzes (359 Euro) für Kinder ausreichend? Dieser Frage stellt sich seit gestern das Verfassungsgericht in Karlsruhe. Obwohl die Verhandlungen erst begonnen haben, findet in der deutschen Öffentlichkeit bereits ein breiter Diskurs über die Höhe des Existenzminimums für Kinder statt. Auf der einen Seite fordern u. a. Sozialverbände und Gewerkschaften eine deutliche Anhebung der Hartz-IV-Leistungen für Kinder, auf der anderen Seite warnen Ökonomen und Politiker vor den negativen arbeitsmarktspezifischen Anreizwirkungen für ALG-II-Familien.

Diese Literaturübersicht widmet sich einerseits dem Thema Kinderarmut in Deutschland und zeigt auf der anderen Seite die gerechtigkeitsspezifischen und ethischen Problemlagen von existenzsichernden Sozialleistungen auf.

Was darf das Internet kosten? – Reaktionen von Tageszeitungs – und Zeitschriftenverlage

Die Informationsangebote im Internet sind zwar für den Nutzer oft unentgeltlich zu haben, verursachen beim Anbieter aber durchaus Kosten. Die besonderen Eigenschaften des Gutes „Information“ führen jedoch dazu, dass sich nur schwer Preise herausbilden und am Markt durchsetzen lassen, die diese Produktionskosten decken. Daher werden viele neue Geschäftsmodelle diskutiert und erprobt – mit unterschiedlichen Erfolgsaussichten. Lesen Sie mehr im Wirtschaftsdienst

Ostdeutschland im Jahr 2009 – regionale Aspekte

Auch 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR gibt es große Unterschiede in der Wirtschaftskraft zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland. Trotz erheblicher Wohlstandssteigerungen im Vergleich zur Situation im Jahr 1989 liegt das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen in den neuen Ländern noch immer um 20% unter dem westdeutschen Durchschnittswert.

Lesen Sie weiter im Kommentar des Wirtschaftsdienst 10/2009

Schwerpunkt: Management im Gesundheitswesen

Literaturliste zur Einführung in den Schwerpunkt ‘Management im Gesundheitswesen’