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TV-Duell Merkel-Steinmeier Teil 1: Die Soziale Marktwirtschaft

Die Soziale Marktwirtschaft war ein zentrales, wirtschaftspolitisches Thema im einzigen TV-Duell der beiden KanzlerkandidatInnen vor der Bundestagswahl am 27. September 2009. Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier stritten vor allem um Rolle und Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft im Zeichen der momentanen internationalen Finanzmarktkrise. Während der Herausforderer einen „Neustart“ für dieses ordnungspolitische Leitbild forderte, setzte die Amtsinhaberin auf einen „Export“ der Sozialen Marktwirtschaft, um die internationalen Wirtschaftsbeziehungen stärker zu regulieren.

Die Idee, Ausgestaltung und Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft für die deutsche Volkswirtschaft ist Gegenstand der nachfolgenden Literaturzusammenstellung.

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Konjunkturpaket II: Automatische Stabilisatoren und diskretionäre Politik in Deutschland

Der zögerliche Mittelabruf aus dem Konjunkturpaket II, welches am 25. Februar diesen Jahres verabschiedet worden ist, lassen ein halbes Jahr später, im Zeichen einer leichten konjunkturellen Erholung, an dem Erfolg dieser konjunkturpolitischen Maßnahme erste Zweifel aufkommen (vgl. Bundesrechnungshof, 23.08.09 auf welt.de).

Das Konjunkturpaket II ist ein typisches Beispiel für eine diskretionäre Politik. Bedingt durch den parlamentarischen/administrativen Entscheidungsprozess treten hierbei zeitliche Verzögerungen auf, die die eigentliche, prozyklische Wirkung der beschlossenen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen bremsen, schlechtestenfalls sogar umkehren (vgl. Vahlens Großes Wirtschaftslexikon, 1994: 462).

Im Gegensatz dazu steht die sofortige Wirkung der sogenannten Automatischen Stabilisatoren. Sie bezeichnen einen Mechanismus, der ohne staatliche Einflussnahme (automatisch) auf konjunkturelle Veränderungen reagiert und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage entsprechend (stabilisierend) anpasst. Beispiele hierfür sind die Einkommensteuer und die Arbeitslosenversicherung (ebd.: 175f.).

Diese Literaturübersicht thematisiert die zwei beschrieben, konjunkturellen Phänomene am Beispiel Deutschlands.

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Reichtum in Deutschland

Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) sind in Deutschland nur ein Prozent der Bevölkerung „sorgenfrei reich“ (Groh-Samberg 2009). Während eine weitaus größere Gruppe von sieben Prozent (2008) ebenfalls als „reich“ angesehen werden kann, weil sie mehr als das Doppelte des durchschnittlichen Nettoeinkommens von 2.600 € verdient (2008), kann nur ein kleiner Teil von ihnen frei von materiellen Sorgen leben (ebd.).

Diese Literaturübersicht (Publikationszeitraum 2006-2009) liefert einerseits eine Aufstellung zur Existenz von Reichtum in Deutschland (Ausmaß der Einkommens- und Vermögensverteilung, öffentliche Meinung, persönliche Einstellungen), andererseits werden auch statistische Messprobleme aufgelistet. Verteilungsgerechtigkeitsfragen und Aspekte soziale Ungleichheit werden nur am Rande thematisiert.

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Gerechtigkeit und ökonomisches Entscheidungsverhalten

“Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral” – oder doch umgekehrt?
In einem Wissenschaftsgespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT spricht der Ökonom Ernst Fehr, Leiter des Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Zürich, über seine Forschungsinteressen in der experimentellen Wirtschaftsforschung und Neuroökonomie. Auch Gerechtigkeitssinn, Altruismus und Vertrauen bestimmen unser soziales und wirtschaftliches Verhalten; die Vorstellung vom homo oeconomicus als rein rational und nutzenmaximierend handelndem Menschen wird so in Frage gestellt, beziehungsweise um entscheidende Aspekte erweitert.
Eine Auswahlbibliografie seiner Publikationen aus unserer Datenbank ECONIS verschafft Einblicke in das Werk Fehrs; berücksichtigt werden daneben einige Veröffentlichungen anderer Wissenschaftler zu diesem Thema.

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Leibniz-Woche der Biodiversität: ökonomische Aspekte von Biodiversität

Als einen maßgeblichen Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2009 stellen Forscherinnen und Forscher der Leibniz-Gemeinschaft in der Leibniz-Woche der Biodiversität vom 14. bis zum 19. September bundesweit ihre Arbeiten zu diesem facettenreichen Thema vor.
Die Vielfalt der Biodiversitätsforschung, die in der Leibniz-Gemeinschaft unter der Prämisse “Erforschen – Erklären – Erhalten” steht, spiegelt sich in so unterschiedlichen Themen wie Folgen des Klimawandels, Artenvielfalt (invasive wie bedrohte Arten inbegriffen), Gewässerschutz, Tropenmedizin, Land- und Bodennutzung wider, die der Öffentlichkeit in den Instituten und Forschungsmuseen der Forschungsgemeinschaft in unterschiedlichster Form präsentiert werden.
Auch die wirtschaftswissenschaftliche Forschung nimmt sich des Themas an: beispielsweise werden Kosten und Nutzen der Biodiversität in der Agrar- und Umweltökonomik und im Ressourcenmanagement abgewogen; die Wahrung von Immaterialgüterrechten bei der Nutzung genetischer Vielfalt in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung ist ebenso ein Thema wie die Bedeutung der Artenvielfalt für eine nachhaltige Entwicklung – auch im Zeichen des Klimawandels.
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl aktueller, in den Jahren 2008 und 2009 erschienener Publikationen aus der Datenbank ECONIS der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft.

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Das Glühbirnenverbot der EU

Am 1. September tritt in der EU die erste Phase des Verkaufsverbots für klassiche Glühbirnen in Kraft. Die Effizienzregulierungspolitik der EU, manchmal auch als “Öko-Dirigismus” aus Brüssel bezeichnet, wird kontrovers diskutiert,vor allem in Deutschland. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Literatur aus unserer Datenbank ECONIS zum Thema Energiesparverhalten, Förderung energieeffizienter Technologien und EU-Energiepolitik.

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