Wiwi-Werkbank

Wir präsentieren hier Literaturlisten und andere Werkzusammenstellungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen

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Serie CDO, CLO und Co Teil 3: Synthetische CDO

Im dritten Teil der Serie geht es um synthetische CDOs. Synthetisch sind CDOs dann, wenn sich Verbriefungen nicht auf Anleihen und Kredite beziehen, sondern auf bereits bestehende Derivate wie CDS (siehe Teil 1 unserer Serie).

Serie CDO, CLO und Co Teil 2: CDO

CDOs – collateralized debt obligation - zeichnen sich dadurch aus, dass ein Pool aus Anleihen und anderen Verbindlichkeiten nach Risikoklassen sortiert, d.h. tranchiert, und in Gruppen zusammengestellt wird. Durch die Mischung der mit den Verbindlichkeiten verbundenen Risiken wird das Gesamtrisiko einer Gruppe optimiert. Die Gruppen werden jeweils als Schuldtitel verbrieft. Gekauft werden CDOs von Kreditinstituten und institutionellen Investoren.

Serie CDO, CLO und Co Teil 1: CDS

2. aktualisierte Fassung von Juli 2012

Credit Default Swaps (Kreditausfallversicherungen) werden auch für den Zahlungsausfall von Staaten abgeschlossen. Die im Falle Griechenlands fällig gewordenen CDS fielen entgegen einiger Befürchtungen gering aus und lösten keinen erneuten Dominoeffekt wie im Jahre 2008 aus.
Es bleibt aber grundsätzlich die Frage, welche Bedeutung CDS beim Ausfall ganzer Staaten für Finanzmärkte haben können, und ob die CDS-Prämien verlässliche Indikatoren sind, um Länder hinsichtlich ihres Ausfallrisikos einzuschätzen. In der Banken- und Schuldenkrise der EU geht es dabei auch um die Auswirkungen auf die Gemeinschaft, z.B. Auswirkungen auf noch junge osteuropäische Mitlieder der europäischen Union.